Manuel / 13.04.21 / 14:32

Nio: Darum zieht selbst Elon Musk seinen Hut

Im April rollte der 100.000ste Nio-Stromer (WKN: A2N4PB) im chinesischen Hefei vom Fließband. Daraufhin gratulierte Tesla-CEO Musk im Stile eines fairen Geschäftsmanns.

Der Visionär nannte das Erreichen der Marke einen „harten Brocken“ und gratulierte auf Twitter zum Produktionserfolg.

Für Nio ist das ein großartiger Erfolg, denn auf bilanzieller Ebene kann das Unternehmen wachstumsbedingt noch keine Erfolge vorweisen. Der chinesische Frontrunner steigerte laut neuem Jahresfinanzbericht seine Fahrzeugerlöse in 2020 auf 15,18 Milliarden RMB nach 7,37 und 4,85 Milliarden RMB in den beiden Jahren zuvor. Nach Steuern schrieb Nio bei -5,3 Milliarden RMB weiterhin Verluste.

Die smarten Elektroautos der gleichnamigen Marke positioniert Nio ein Stückchen mehr wie andere EV-Hersteller als Lifestyle-Marke. So besitzt Nio Clubhouses, die es als Showrooms und Begegnungsstätte nutzt. Es gibt über zwanzig dieser schicken sozialen Treffpunkte in China, nutzbar für Autobesitzer und deren Freunde.

Tesla präsentiert Quartalszahlen am 26. April

Musk dürfte aus dem Nio-Erfolg vor allem eins mitnehmen: die Konkurrenz macht Dampf. Bei Tesla hat noch nie etwas gefloppt, deshalb geht man bestens gerüstet in den verschärften Konkurrenzkampf. Zum nächsten Quartalsbericht von Tesla dauert es zwei Wochen. Der Branchenführer legt am 26. April seine Zahlen vor.

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