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Mainz Biomed: Das würde Anleger beglücken

Simon Ruic / 06.07.22 / 10:48

Der Krebsdiagnostik-Spezialist Mainz Biomed (WKN: A3C6XX) hat im abgelaufenen Halbjahr bei der Entwicklung und Kommerzialisierung seines Flaggschiffprodukts ColoAlert enorme Fortschritte gemacht. Nun hat die rheinland-pfälzische Biotech-Schmiede ein Corporate Update angekündigt. Im Rahmen eines Webcasts wird das Unternehmen unter anderem über den neuesten Stand des US-Zulassungsverfahrens für seinen Krebsvorsorgetest berichten und einen Ausblick geben auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs. Für Anleger winken gleich mehrere Möglichkeiten, Kasse zu machen.

Mainz Biomed befindet sich auf dem Weg, mit seinem europaweit ersten gendiagnostischen Darmkrebsvorsorgetest „ColoAlert“ Deutschland, Europa und die USA zu erobern. In den Vereinigten Staaten macht Mainz Biomed der etablierten Exact Sciences (WKN: 590273) Konkurrenz – dem praktisch einzigen Wettbewerber. Exact Sciences kommt auf eine Marktkapitalisierung von 8 Milliarden US$. Der Kurs des US-Unternehmens ist über die letzten Jahre mehr als +10.000% gestiegen. Mainz Biomed möchte sich ebenfalls international als ein führendes Gendiagnostikunternehmen etablieren.

Bevorstehender Webcast mit Unternehmens-Update

Bei Mainz Biomed sind derzeit mehrere richtungsweisende Entwicklungen im Gange, was das Unternehmen als Anlass nimmt, Kunden und Investoren auf den aktuellen Stand zu bringen. So wird das Management am 12. Juli um 21 Uhr MEZ im Rahmen eines Webcasts (Online-Anmeldung) seinen Überblick über die Fortschritte des abgelaufenen Halbjahrs geben sowie einen Ausblick für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs.

Der Mainz-Vorstand wird bei der Präsentation umfassende Informationen zu ColoAlert liefern, kündigte die Biotech-Schmiede an. Außerdem werden die Unternehmenslenker um Vorstandschef Guido Baechler über den aktuellen Stand des US-Zulassungsverfahrens ihres Flaggschiffprodukts berichten sowie über die laufenden F&E-Bemühungen der ColoFuture-Studie, um das technische Profil des Vorsorgetests noch weiter zu verbessern.

Schließlich liefern die Mainzer einen Überblick über zusätzliche Produkte in der Entwicklungsphase und die Vorwärtsstrategie zur Wachstumsförderung des Unternehmens. Mainz-CEO Baechler sagte:

Angesichts der Fortschritte, die in den letzten sechs Monaten in allen Bereichen des Unternehmens erzielt wurden, hielten es die Geschäftsführung und der Vorstand für angebracht, dieses interaktive Forum zu veranstalten, um über die Fortschritte zu informieren, insbesondere im Hinblick auf den Börsengang im vergangenen November.

Neuartige mRNA-Biomarker für ColoAlert

Vergangene Woche erst hatte Mainz den Start von ColoFuture bekanntgegeben – eine internationale klinische Studie, die das Integrationspotenzial neuartiger Genexpressions-Biomarker (mRNA) in ColoAlert untersucht.

Das Unternehmen hatte die Biomarker im Januar von der Université de Sherbrooke erworben, die Pionierarbeit auf diesem Gebiet geleistet hat. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen (Herring et al. 2021) zeigten, dass die von Mainz ausgewählten mRNA-Zielmoleküle die höchste Sensitivität und Spezifität beim Nachweis aufweisen.

Das Ziel von ColoFuture ist es nun, ColoAlert um die Fähigkeit zur Identifizierung von fortgeschrittenen Adenomen zu erweitern – eine Art von präkanzerösen Polypen, die häufig mit Darmkrebs in Verbindung gebracht werden. Vorstandschef Baechler hatte bereits angedeutet, dass sich das Vorzeigeprodukt des Unternehmens im Fall eines Studienerfolgs als „Goldstandard“ für Darmkrebs-Selbsttests positionieren könnte.

Bislang ist bekannt, dass bei ColoFuture etwa 600 Personen im Alter von 40 bis 85 Jahren aus Deutschland und Norwegen teilnehmen sollen. Der Krebsdiagnostik-Spezialist rechnet mit dem Abschluss der Rekrutierung in der zweiten Jahreshälfte 2022 und plant, die Studienergebnisse Anfang 2023 vorzulegen.

Enorme Marktchancen in den USA

Die Eroberung des US-Markts ist das große Mittelfristziel von Mainz Biomed. Welche enormen Marktchancen die Rheinland-Pfälzer auf der anderen Seite des Atlantiks erwarten, veranschaulicht das Unternehmen in einer eindrucksvollen Präsentation.

Bislang ist bekannt, dass die Vorbereitungen für ein Zulassungsverfahren laufen und eine multizentrische Zulassungsstudie Anfang 2023 starten soll. Man darf gespannt sein, welche Neuigkeiten das Management kommende Woche im Webcast präsentieren wird.

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Möglicher Geldsegen für Anleger

Trotz des starken Newsflows im ersten Halbjahr geriet die Mainz-Biomed-Aktie (aktueller Kurs: 9,13 US$) in den marktweiten Abwärtsstrudel. Seit Anfang des Jahres hat der Titel zwar um mehr als -12% eingebüßt; damit schlägt sich das Papier im Branchenvergleich jedoch noch ziemlich gut: Wettbewerber Exact Sciences ist im gleichen Zeitraum an der New Yorker Börse um fast -45% abgerutscht.

Im aktuell schwachen Marktumfeld sollten Investoren jedoch weniger auf Tageskurse blicken als vielmehr auf die Fortschritte des Unternehmens. Im Fall von Mainz bin ich weiterhin vom Entwicklungs- und Kommerzialisierungspotenzial überzeugt. Sollte das Unternehmen seine ColoAlert-Tests stetig verbessern können, dürfte sich für das Produkt ein potenzieller Milliardenmarkt eröffnen.

Bei einem Börsenwert von derzeit gerade einmal 127 Millionen US$ ergibt sich daraus ein gewaltiges Aufwärtspotenzial für die Mainz-Aktie. Zudem könnten Branchenriesen mit Lizenzdeals oder einer Übernahme den Anteilseignern bald einen Geldsegen bescheren. Gerade für Pharmakonzerne mit einer starken Diagnostiksparte wie Roche wäre der Darmkrebs-Vorsorgetest der Mainzer eine sinnvolle Produktergänzung.

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Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien und Aktienoptionen des besprochenen Unternehmens und haben die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern bzw. Optionen auszuüben und könnten dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Darüber hinaus besteht dieser Interessenkonflikt in besonderem Maße für die Geschäftsführer der bull markets media GmbH, die beide persönlich signifikante Positionen in Aktien und Warrants des Unternehmens halten.

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