K+S: Gewinnwarnung gegen Trend – wann kommt der Turnaround?

von Redaktion  /   10. August 2018, 9:52  /   unter Aktien, Rohstoffe  /   Keine Kommentare

Gewinnwarnung bei K+S (WKN: KSAG88): Wie der Kali- und Salzproduzent am Donnerstag nachbörslich bekannt gibt, bleibt man für 2018 deutlich unter den aktuellen Markterwartungen für das EBITDA. Gleichzeitig soll dieses im Vergleich zu 2017 dennoch „deutlich verbessert werden“. Heute gibt es die Quittung an der Leitbörse Xetra. K+S-Anteilsscheine werden um mehr als -12% billiger.

Das firmeneigene Motto „Wachstum erleben“ trifft derzeit nur bedingt auf die K+S Aktiengesellschaft zu. Die Q2-Zahlen sind eindeutig: Während Analysten von 797 Mio. Euro EBITDA ausgehen, rechnet der K+S Vorstand mit einem EBITDA in der Spanne von 660 bis 740 Mio. Euro (2017: 577 Mio. Euro). Damit bleibt der Kali- und Salzproduzent zwar deutlich unter den Analystenerwartungen, bestätigt aber eine deutliche Verbesserung des EBITDA für das Geschäftsjahr 2018 – und das birgt Hoffnung. Spekulanten dürften in Position gehen.

Das ist so interessant an den Q2-Zahlen

Die aktuelle Gewinnwarnung scheint eine Gewinnwarnung gegen den Trend zu sein. Während Aktien von Mitkonkurrenten wie Mosaic (rund +50% in 52 Wochen) steigen, kommt K+S nicht aus dem Schlamassel – trotz eines weitgehend stabilen Kalipreises.

In den vergangenen Jahren war K+S zunehmend unprofitabler geworden und hatte mit deutlich erodierenden Margen zu kämpfen.

2015 war ein Rekord-EBITDA von 1.057,5 Mrd. Euro eingefahren worden. Dieses sank 2017 auf 576,7 Mio. Euro.

Wittern die Spekulanten nun steigende Kurse?

Die Q2-Zahlen bergen aber auch interessante Ansätze für Spekulation.

Traditionell laufen bei K+S das Dezember- und März-Quartal besser und profitabler.

Dazu hat sich der ehemalige DAX-Konzern mit Shaping 2030 eine Neustrukturierung mitsamt Wachstumskurs verordnet, der den Rohstoffproduzenten endlich auch wieder nachhaltig profitabel machen soll.

Für 2019 hält K+S hält unverändert am Ziel eines positiven freien Cashflows fest.

Fazit

K+S kommt nur verhalten aus dem Schlamassel und muss wohl noch etwas länger das Tal der Tränen durchschreiten. Im langfristigen Chartbild macht sich Ernüchterung breit. Die Kursgewinne seit 2007 wurden wieder vollständig abgegeben.

Den vollständigen Halbjahresfinanzbericht präsentiert K+S am 14. August.

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