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Gold trotzt Zinsen: Barrick Gold mit Monsterprojekt

Günther / 24.03.22 / 11:06

Die Erhöhung der Zinsen ist eine abgemachte Sache. Händler gehen davon aus, dass die US-Notenbank auf ihrer Sitzung im Mai und Juni die Zinssätze um jeweils einen halben Prozentpunkt anheben wird, um die Inflation schneller zu bekämpfen. Gold scheint die Sorgen um die straffere Geldpolitik bislang überraschend gut zu verkraften. Für die Goldaktien von Barrick Gold (WKN: 870450) und Newmont Mining (WKN: 853823)  dürfte so auch in diesem Quartal ein starker Gewinnausweis bevorstehen.

Über mehrere Wochen hatte sich der Goldpreis wegen der anstehenden Zinswende unsicher präsentiert. Grund dafür mag wohl auch das gängige Gerücht sein, dass steigende Zinsen den Goldpreis zu Fall bringen würden.

Statistisch lässt sich diese Logik jedoch kaum halten. Tatsächlich bot der Zeitpunkt um den ersten Zinsschritt herum meist eine gute Gelegenheit, um Gold zu kaufen. Das funktionierte immer dann am besten, wenn die Inflation hoch blieb.

Kleine Zinsschritte bei ~8% Inflation

Die Inflationsrate in den USA befindet sich auf einem 40-Jahreshoch. Dem begegnet die US-Notenbank nun erstmals seit 2018 mit verschwindend geringen Zinsschritten von meist nur 25 Basispunkten. Stimmen die aktuellen Markterwartungen, wird die US-Notenbank den Leitzins über die kommenden Monate jeweils um 0,25 bis 0,5% erhöhen. Sechs weitere Zinserhöhungen sollen demnach planmäßig folgen, sodass Ende des Jahres ein Leitzinsniveau um 1,75 bis 2% bestehen soll.

Dazu erhöhte die Federal Reserve ihre Inflationsprognose für das laufende Jahr auf 4,3% an und senkte gleichzeitig die Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft auf nur noch 2,8%.

Um die inzwischen stark gestiegene Inflation wieder einzufangen, fallen die Maßnahmen der Fed höchstwahrscheinlich zu gering aus und zu langsam dazu. Das letzte Mal, als die Verbraucherpreise ähnlich hoch waren wie heute, stand der Leitzins vergleichsweise bei rund 13%.

Inverse Zinskurve zeigt Stagflation an

Das große Problem: Die kurzfristigen Zinsen dürften sich langsam, aber sicher über das Niveau der langfristigen 10-jährigen Zinsen bewegen. Das wiederum verkürzt den Investitionshorizont von Kapitalanlegern und führt zu einem Rückgang der langfristigen Investitionen. Letztlich kam es deshalb in der Vergangenheit häufig zu einer Rezession.

Zinsumfeld bleibt optimal für Gold

Die Zinserhöhungen der Fed sind sehr zurückhaltend, schließlich bewegt sie sich auf gewagtem Terrain, um die fragile Wirtschaft nicht zu schocken. Angesichts des Ukraine-Konflikts und weiteren potenziellen Stolpersteinen könnte das ein sehr kurzer Zinsanhebungszyklus werden.

Die Realzinsen dürften jedenfalls stark negativ bleiben, was einen optimalen Nährboden für den Goldpreis schafft. Gold beweist sich ein weiteres Mal als Krisenwährung, und solange die Zinsen nicht in einen bedrohlich hohen Bereich steigen, dürfte das gelbe Metall Unterstützung erhalten.

Auch für Goldminenaktien stehen die Zeichen auf Grün. Zwar belastet die Inflation auch deren Produktionskosten, doch die Renditechancen bleiben aufgrund des Hebels auf den Goldpreis hoch.

Einigung über Barrick´s Monsterprojekt in Pakistan

Nachdem das Projekt Reko Diq in der Provinz Belutschistan im Jahre 2011 im Rahmen eines Rechtsstreits auf Eis gelegt wurde, könnte das Projekt bald wieder ins Leben gerufen werden.

Wie das Unternehmen jüngst in einer Pressemitteilung bekannt gab, erhält Barrick eine Bergbaupacht, eine Explorationslizenz und Oberflächenrechte. Das wiederhergestellte Projekt soll dann zu 50% von Barrick und zu 50% von pakistanischen Akteuren gehalten werden.

Wenn die endgültigen Vereinbarungen abgeschlossen und die Bedingungen für den Abschluss erfüllt sind, soll das Projekt wieder aufgenommen werden.

Barrick-Chef Mark Bristow kommentierte:

Dies ist eine einzigartige Gelegenheit für umfangreiche ausländische Investitionen in der Provinz Belutschistan und wird nicht nur dieser Region, sondern auch Pakistan über Jahrzehnte hinweg enorme direkte und indirekte Vorteile bringen.

Reko Diq beherbergt eines der größten unerschlossenen Kupfer-Gold-Porphyr-Tagebaulagerstätten und könnte über ein Minenleben von etwa 56 Jahren 200.000 Tonnen Kupfer und 250.000 Unzen Gold pro Jahr fördern.

Der Produktionsanteil, den Barrick am Projekt hält, entspricht damit umgerechnet 10% der erwarteten Jahresförderung. Da die Produktion überwiegend aus Kupfer besteht, dürfte Barrick bei Anlegern zudem als aussichtsreiche Kupferaktie entdeckt werden.

Bristow sagte, dass Reko Diq, wenn alles nach Plan läuft, innerhalb von fünf bis sechs Jahren in Produktion gehen könnte.

Das sind gute Nachrichten für Barrick. Der Konzern profitiert massiv von den derzeitigen Rohstoffpreisen und stärkt mit der Wiederaufnahme des Projekts seine Wachstumspipeline.

Zwar ist ein aktiver Schritt in Länder wie Pakistan mit Risiko behaftet, doch werden Bergbaukonzerne von diesem Kaliber kaum noch in den beliebten Regionen wie Kanada fündig, um Projekte dieser Größe zu ergattern.

Mark Bristow bleibt damit seiner Strategie treu, Hand anzulegen und selbst Projekte in die Produktion zu führen.

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