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China-Aktien: Tencent & Co im Schwitzkasten – droht eine Eiszeit?

Manuel / 14.03.22 / 12:47

Der Abverkauf von chinesischen Aktien nimmt ein extremes Ausmaß an. Der Hang-Seng-Index fiel in der Nacht zum Montag wieder um -5%. Von der neuerlichen Sell-off-Welle betroffen sind auch diesmal Tencent (WKN: A1138D) mit -9,79% auf 332 HKD und die Alibaba Group (WKN: A117ME) mit -10,90% auf 81 HKD. Beide Konzerne bleiben ein Spielball politischer Interessen.

Tencent ist gemessen an seiner Marktkapitalisierung von 450 Milliarden US$ Chinas wertvollster Börsenkonzern. Alibaba folgt in dem Ranking an dritter Stelle mit 250 Milliarden US$.

Rekordstrafe belastet

Für Tencent droht laut Informationen des Wall Street Journal von der Regierung in Peking möglicherweise eine neue Rekordstrafe. Der Online-Riese hat als Betreiber von WeChat dessen Zahlungsfunktion offenbar nicht ausreichend gegen Geldwäscheaktivitäten geschützt, heißt es in dem Bericht.

Zuvor hatten Meldungen über eine mögliche Einflussnahme Pekings in den Ukraine-Krieg für Verunsicherung gesorgt. Jake Sullivan, der nationale Sicherheitsberater der USA, hatte unterstellt, dass Russland China um militärische Hilfe gebeten haben soll.

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Angesichts des grundsätzlichen politischen Beistands Chinas für Russland steigen die Bedenken von Anlegern in die „ESG“-Fähigkeit chinesischer Titel. Erst am Freitag erhielt Moskau die Unterstützung Pekings in der Tagung des UNO-Sicherheitsrats.

In dieses Bild passt die Meldung über eine Gruppe chinesischer Unternehmen mit einem ADR-Listing, darunter BeiGene und Yum China: Laut US-Börsenaufsicht sollen die in den USA gelisteten Firmen den „Holding Foreign Companies Accountable Act“ nicht eingehalten haben.

Was macht Tencent trotzdem so attraktiv?

Seit Monatsbeginn vergünstigte sich das Tencent-Papier bis Freitag von 54,26 auf 44,76 US$. Rein operativ bleibt der Internet-Krösus aus Shenzhen jedoch ein absoluter Investment-Favorit. Tencent hat im volumenmäßig größten Gaming-Markt China eine exponierte Position, kann sich bei dem aktuellen Newsflow jedoch logischerweise nicht aus dem Würgegriff befreien. Antizyklisches Vorgehen ist in diesem Fall richtig.

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