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BAYER-AKTIE: Wie geht's weiter nach dem Glyphosat-Debakel?

Frank Giarra / 11.05.22 / 11:25

Kurzmeldung: Und da ist sie leider wieder, die „Glyphosat-Grätsche“: Anteilseigner von Bayer (WKN: BAY001) schauen heute betreten auf den Aktienkurs, der in der Spitze um mehr als -7% auf unter 57 € in die Tiefe rauscht. Aktuell kommt das Papier leicht zurück. Was steckt dahinter? Und wie geht's weiter?

Zuletzt schien die Welt beim Chemie- und Pharma-Giganten aus Leverkusen in Ordnung. Aktionäre freuten sich über eine schöne Rallye, die den Titel vom Tief am 8. März bei 50,51 € auf über 67,73 € am 11. April um über 30% in die Höhe schickte. Wir sahen nach besser als erwarteten Quartalszahlen und einem bestätigten Ausblick für das Geschäftsjahr weitere Kursgewinne in Aussicht.

Auslöser für den Kursrutsch

Tja, die US-Regierung hatte offensichtlich etwas dagegen. Jedenfalls ist sie der Auslöser für den heutigen Kursrutsch. Und zwar dadurch, dass sie dem Supreme Court, dem obersten Gericht der Vereinigten Staaten, von der Annahme eines Falles im Rechtsstreit um angebliche Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat abgeraten hat.

Sie stellt sich damit auf die Seite des Klägers Edwin Hardeman, dem von einem Gericht 25 Millionen US$ Schadensersatz zugesprochen worden waren. Bayer will das entsprechende Gerichtsurteil vom Supreme Court überprüfen lassen, hat aber jetzt natürlich schlechtere Karten, wenngleich der Konzern mitteilt: „Wir sind weiterhin überzeugt, dass es gute rechtliche Argumente für den Supreme Court gibt, den Fall Hardeman zu überprüfen und das Urteil zu korrigieren.“

Hoffnungen erstmal jäh zerstört

Der DAX-Titel ist durch den Glyphosat-Rechtsstreit in den USA schon seit Jahren arg gebeutelt. Milliardenschwere Rückstellungen für Vergleichszahlungen mussten in den Bilanzen gebildet werden. Zuletzt nährten Bayer-Boss Werner Baumann und das Management Hoffnungen, den Ärger um die Übernahme von Monsanto und dessen Glyphosat bald ad acta legen zu können. Diese Hoffnungen sind jetzt erstmal jäh zerstört worden.

Langfristig aussichtsreiches Investment

Langfristig gesehen bleibt die Bayer-Aktie aber auf jeden Fall ein aussichtsreiches Investment. Das hat nicht zuletzt der sehr gute Jahresauftakt mit einem starken Umsatz- und Ergebnisplus gezeigt.

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