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Sascha / 19.08.20 / 16:05

Alphabet: Alles Gute zum 16. Börsengeburtstag, Tante Google!

Genau heute vor 16 Jahren, also am 19. August 2004, ging der Suchmaschinenbetreiber Google an die Börse. Heute ist Google ein Teil von Alphabet (WKN: A14Y6H), es ist also viel passiert. Lassen Sie uns anschauen was genau und wie es für die Aktie weitergehen wird.

Zunächst einmal muss man wissen, dass der damalige Börsengang von Google kontrovers diskutiert wurde. So rieten viele Experten von einem Kauf der Aktie ab, weil ja noch gar nicht klar sei ob Google jemals Geld verdienen könne. Zudem wurde kritisiert, dass sich Prominente wie Arnold Schwarzenegger wenige Monate vor dem Börsengang noch günstig mit Aktien eindecken durften, die nun im Rahmen eben dieses zumindest teilweise auf den Markt geworfen würden.

Beeindruckende Performance: In 16 Jahren mehr als +3.500%!

Wenngleich diese Kritikpunkte seinerzeit durchaus berechtigt erschienen, strafte der Konzern und damit die Aktie alle Kritiker Lügen. Ausgegeben wurden seinerzeit nämlich knapp 20 Millionen Aktien zum Emissionspreis von 85 US-Dollar. Heute notiert die Alphabet Aktie bei über 1.550 US-Dollar. Dabei muss man jedoch einen Aktiensplitt im Jahr 2014, etwa im Verhältnis zwei-für-eins, berücksichtigen. Tatsächlich stieg die Aktie also von 85 auf über 3.100 US-Dollar, was einer Performance von mehr als +3.500% in nur 16 Jahren entspricht.

Bricht man diese Performance herunter, ergibt dies wiederum einen durchschnittlichen jährlichen Kursanstieg von etwas mehr als +25%. Dies zeigt dann auch wie mächtig der berühmte Zinseszins ist, selbst über einen Zeitraum von „nur“ 16 Jahren. Übrigens war es der damalige Aktiensplitt, der dafür sorgte, dass es seinerzeit zwei verschiedene Google Aktien gab, nämlich die mit einem Stimmrecht auf der Hauptversammlung ausgestattete A-Aktie sowie die stimmrechtslose C-Aktie. Heute sind es natürlich zwei verschiedene Alphabet Aktien.

Ist Alphabet fit für die Zukunft?

Außerdem gibt es noch die, mit zehnfachem Stimmrecht ausgestatteten, B-Aktien, die jedoch nur die Gründer Larry Page und Sergey Brin halten. Doch damit auch genug des Rückblicks, wichtiger für eine Entscheidung ob man die Aktie heute noch kaufen sollte oder nicht sind die Zukunftsperspektiven. Diese wurden von vielen Anlegern zuletzt wohl nicht mehr ganz so prickelnd beurteilt. Denn zwar ist die Aktie weiterhin ein Outperformer gegenüber dem Gesamtmarkt, zugleich war sie jedoch die schwächste der sogenannten FANGMAN-Aktien.

FANGMAN steht für Facebook, Apple, Netflix, Google (Alphabet), Microsoft, Amazon.com und Nvidia, also sieben Börsenstars. Grund für die vergleichsweise schwache Performance von Alphabet (Google) dürfte sein, dass viele Anleger das Wachstums des wichtigsten Geschäftsbereichs, nämlich der Suchmaschine Google, abflachen sehen. Kurzfristig aufgrund von Kürzungen der Marketingbudget infolge der Covid-19-Pandemie. Mittel- bis langfristig durch alte und neue Konkurrenten wie Facebook, Amazon sowie eines Tages auch Netflix.

Grundsätzlich kann ich diese Skepsis gegenüber dem wichtigsten Geschäftsbereich Google auch nachvollziehen. Allerdings hat der Konzern in den vergangenen 16 Jahren auch hier nicht geschlafen und in viele neue Projekte wie beispielsweise das Autonome Fahren (Waymo) und selbst in den Biotechnologiesektor (Calico, Verily Life Science). Daher sehe ich den Konzern und somit die Aktie längst noch nicht am Ende. Wenngleich eine nochmalige Versechsunddreißigfachung bis 2036 wohl schwierig werden dürfte...

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