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Günther / 31.07.20 / 18:15

Wann steigt der Silberpreis über 200 Dollar?

Der Silberpreis (WKN: XAGEUR) und die Silberaktien wie First Majestic Silver (WKN: A0LHKJ) laufen wie geschmiert. Der Edelmetallhändler Wheaton Precious Metals (WKN: A2DRBP) notiert sogar auf Allzeithoch und mein persönlicher Favorit konnte in den letzten vier Wochen um +73% steigen und damit fast alle bekannten Silberaktien deutlich schlagen.

Am Anfang der Woche schilderte ich meine Ansicht zum Goldpreis und warum dieser weiter steigen dürfte. Zum Wochenende möchte ich meine aktuelle Meinung zum Silberpreis darlegen und warum Anleger dort höhere Gewinne erwarten dürfen als beim Gold, das eher als Vermögensschutz-Versicherung zählt.

Geht es jetzt wieder in Richtung 50 Dollar?

Silber, das Gold des armen Mannes, springt jetzt rasant über langjährige Widerstände und erreichte diese Woche ein mehr als siebenjähriges Hoch bei 26,275 USD in der Spitze. Auch die oft magisch betrachtete Gold-Silber-Relation kommt vom sagenhaften Allzeit-Rekordwert bei rund 125 im Zuge des Coronavirus-Crashs Mitte März auf jetzt um 84 zurück. Die Übertreibung im Gold-Silberpreis-Ratio hat sich normalisiert: 

Dabei sind die letzten Kursspitzen der Euphorie an den Märkten in den vergangenen Tagen mit Notierungen über 26 USD leicht abgebaut worden. Marktbeobachter bleiben jetzt aber reihenweise bullish für Silber, das zuletzt reichlich von den Goldpreis-Rekorden mitgezogen worden ist. So werden wohl, wie es scheint, die aktuellen und noch kommenden Atempausen sowie Rücksetzer für "günstige" Einstiege in die noch erwartete Silber-Rallye genutzt.

Womit Silber immer noch als relativ "günstig" gilt. Doch die Phase der dreifach besseren Rendite beim Silber dürfte nun langsam ans Ende der 1. Phase kommen und Anleger sollten sich eher an einem Faktor von maximal 2 orientieren, was immer noch deutlich für Silberanlagen spricht im Vergleich zum Gold.

Die Investmentnachfrage ist der Schlüssel zum Silberpreis

Was treibt den Silberpreis, der sich seit Frühjahr vom Tief aus mehr als verdoppelt hat und im Vergleich zum Gold dreimal schneller steigt?

Vor allem ist der rasante Preisanstieg beim Silber das Resultat der auf sparsame Anleger zurückzuführenden Investmentnachfrage. Aus psychologischer Sicht zählt Silber zum Nachbarn des Goldes, auch wenn es seinen Status als "Geldmetall" längst verloren hat. Doch in den Augen der meisten Investoren, zu denen ich mich ebenfalls zähle, ist Silber um 25 USD pro Unze einfach preiswerter und aussichtsreicher als eine Unze Gold für knapp 2.000 USD.

Mit Silber gedeckte ETFs haben bereits rund 250 Millionen Unzen mehr Silberbestände als zu Jahresbeginn; allein in den letzten drei Monaten kamen rund 150 Millionen Unzen dazu. Silber glänzt wieder hell und kräftig.

Insofern ist es immer wichtiger, Silber als ein Investmentmetall und nicht als reines Industriemetall zu beachten und zu bewerten, was deutlich höhere Preise ermöglichen wird.

Bill Holter: "Das natürliche Gold-Silberpreis-Verhältnis liegt bei 10:1"

Denn Kurspotenzial scheint ja laut Expertenmeinungen noch reichlich voraus, nachdem die bekannten "Silver Doctors" am Montag früh dieser Woche „einen wilden Kauf von Silbermetall“ ausmachten. Der Edelmetallexperte Bill Holter meldet sich aktuell zu Gold und Silber wieder mit markigen Worten und sagt in einem Interview beim alternativen Youtube-Kanal "USA Watchdog", der von einem ehemaligen investigativen Fernsehjournalisten des US TV-Senders CBS betrieben wird, dass

angesichts der aktuellen Wirtschaftslage momentan kein Weg an Gold und Silber vorbeiführt.

Zwar ist Holter ein ausgesprochener Gold-Bulle, aber nun ist er auch für das in den letzten Jahren ziemlich im Schatten stehende "Schwestermetall" Silber Feuer und Flamme. Er hält es nach wie vor für unterbewertet und schätzt das „natürliche Gold-Silber-Verhältnis von 10:1“ als realistisch ein.

Das ist bekanntlich noch weit entfernt von der aktuellen Gold-Silber-Ratio von derzeit 81,30 (bei einem Silberpreis von 24,02 USD und Gold: 1.955 USD)! Wir erinnern uns: Am 19. März 2020 zum Höhepunkt des Corona-Crashs stand es beim Allzeithoch von 123,2! Das war das Doppelte und der reine Wahnsinn, verglichen mit dem langjährigen Durchschnitt von 60,7.

Erst bei einer Ratio von 40 gilt laut Marktexperten „Silber eher als teuer im Vergleich zum Gold“. Das letzte Mal, dass wir diese Relation gesehen hatten, war das Jahr 2011, als die Ratio sogar auf 31,5 abrutschte. Seitdem geht die Relation langsam aber stetig wieder in Richtung 80, was auf Dollar-Basis für Marktbeobachter Silber immer noch als „eher günstig zu Gold“ erscheinen lässt.

Fazit: In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich eine Ratio um 80 oder höher eher als Kaufsignal für Silber erwiesen, da dann die Silberpreise im Vergleich zu Gold "Nachholbedarf" signalisierten. Diese Schwelle ist aktuell immer noch nicht unterschritten, weshalb eher mit weiteren Silber-Kaufimpulsen zu rechnen ist.

Ob es das von Bill Holter eingeschätzte Verhältnis von 10:1, also beim aktuellen Goldpreis ein Silberpreis von annähernd 200 USD – somit also das Zehnfache der jüngsten Notierungen – geben wird, bleibt abzuwarten.

Das sind die weiteren Kursziele beim Silber

Zumindest gibt ein anhaltender Aufwärtstrend den Silber-Bullen weitere Hoffnung. Silber, das normalerweise volatiler ist als Gold, hat diesen Monat um mehr als ein Drittel zugelegt. Die Preise befinden sich in einem beschleunigenden mehr als viermonatigen Aufwärtstrend. Zuletzt hatte eine V-förmige Rallye das Edelmetall zunächst über alle relevanten gleitenden Durchschnitte gehievt.

Nach einer Seitwärtsstrecke ging es dann schließlich Mitte Juli mit einem nachhaltigen Ausbruch über den entscheidenden Widerstandsbereich um die 18,95 USD. Jetzt erst zeigt sich langfristig ein sehr freundliches Chartbild. Abermals trieben die Silber-Bullen das Edelmetall dynamisch über das Hoch von 2016 bei rund 21,15 USD.

In den vergangenen Tagen konnte sogar der wichtige Widerstandsbereich aus den Jahren 2011 bis 2013 zwischen 26,15 und 26,65 USD erreicht werden.

Nächstes Ziel wäre für die Silber-Bullen, dass über diesem Hoch von 26,275 USD pro Unze die Kurse schließen. Sollte bald ein nachhaltiger Anstieg über 26,65 USD vor allem per Wochenschluss folgen, wäre das ein kräftiges Kaufsignal in Richtung Silberpreise von 28,10 bis sogar 29,50 USD.

Die US-Notenbank tagt und redet ein Wörtchen mit

Vielleicht könnten neue Statements in dieser oder den kommenden Wochen aus dem Lager der Zentralbanken Kursimpulse geben. So trat zum Beispiel das Open Market Committee (FOMC) der Federal Reserve zu Beginn dieser Woche zusammen, um die US-Geldpolitik zu erörtern. Es sollte klar sein, dass es hier keine Änderungen der lockeren Zins- und Geldpolitik geben wird und das wiederum ist für alle Rohstoffe, vor allem jene wie Gold und Silber, die sich an der Sicherungsnachfrage für das unsichere Papiergeld orientieren, von entscheidender Bedeutung und ultrabullish.

Silber-Umfeld bleibt noch lange Zeit hervorragend

Selbst mit den vorgenannten Kurszielen könnte aber noch lange nicht das langfristige Potenzial bei Silber ausgeschöpft sein. So schätzt Bart Melek, Leiter des Bereichs Rohstoffstrategie bei TD Securities, gegenüber Kitco-News die Entwicklung der Silberpreise weitaus dynamischer ein. Insgesamt könnte das weiße Metall, wenn die industrielle Nachfrage zum Jahresende wieder anzieht und die Weltwirtschaft im Anschluss an die Pandemie eine Erholung erlebt, auf sein Allzeithoch von 2011 steigen. Bart Melek betont:

50 USD wären eine ziemliche Nummer. Und meiner Meinung nach wahrscheinlich nicht für längere Zeit nachhaltig, aber in diesem Umfeld sicherlich möglich.

Zumindest bleibt das Niedrigzinsumfeld aller Voraussicht nach uns noch lange erhalten, wovon Silber genauso wie Gold erstklassig profitieren wird.

Welche Silberaktien sind jetzt ein Kauf?

Bei Silberpreisen über 25 USD kann die Silberindustrie sich nun wieder offensiver positionieren. Die Zeit der Defensive ist abgehakt. Viele Minen sind zwischenzeitlich Pleite gegangen oder haben die Förderung eingestellt, während die sparsamen Unternehmen ihre Kosten in den Jahren 2012 bis 2016 erheblich senkten, um zu überleben. Die Anstrengungen zahlen sich nun aus für die führenden Silberproduzenten.

Am leichtesten verdienen jene Silberwerte ihr Geld, die ihre Kostenstruktur schon vor Jahren am unteren Ende der Förderkurve ausgerichtet haben. Hierzu zählen der Royalty-Investor Wheaton Precious Metals, die ehemalige Silver Wheaton sowie Pan American Silver, der die tiefsten Förderkosten im Industriedurchschnitt besitzt.

Beide Werte sind relativ hoch bewertet und eignen sich zurzeit allenfalls für eine langfristige Investition, wenn Sie wenigstens von 50 bis 200 USD Silberpreis in den kommenden fünf Jahren ausgehen. Ein Silberpreis von rund 30-35 USD dürfte hier in den Kursen allerdings schon längst enthalten sein. Die tägliche Betrachtung der fundamentalen Bewertungen muss darum für jeden Silberanleger zum Handwerkszeug gehören.

Goldherz PLUS streicht +73% Gewinn ein

Was Sie auch immer im Rohstoffsektor zurzeit an Aufwärtssprüngen und Trendbewegungen sehen und beobachten, meistens können Sie sich sicher sein, dass ein PLUS-Leser schon investiert ist und davon unmittelbar profitiert.

In meinem Premiumdienst habe ich vor 8 Wochen in freudiger Erwartung des Silberpreisausbruchs einen neuen Silber-Favoriten vorgestellt und eine Strategie dargelegt, mit der meine Leser jetzt sogar ohne Risiken kassieren können.

So hatte ich die Aktie eines weltweit tätigen Silberkonzerns vorgestellt, der trotz seiner Größe bei Privatanlegern bisher noch nicht bekannt war, obwohl er zu den weltweit führenden Silberproduzenten zählt mit gigantischen Reserven von X Milliarden Silberunzen. Trotzdem wird die Aktie wesentlich günstiger bewertet als der bekannte Silberfavorit First Majestic Silver, den die meisten Silberanleger kennen. Der Kurs notierte bis vor Kurzem sogar unterhalb seines Buchwertes, der im Wesentlichen aus Milliardeninvestitionen besteht, die über die letzten Jahrzehnte vorgenommen wurden.

Seit dem letzten Zwischentief im Juni ist der Silberpreis von 16 USD um +36% gestiegen und die Aktie von First Majestic Silver hat +45% sowie Wheaton Precious Metals +42% mitgenommen. Mein jüngster Silberfavorit legte seitdem jedoch noch stärker, nämlich um +73%, zu. Mein weiterer Favorit, den ich allerdings schon länger als einen der günstigsten Silber-Werte in der Kerninvestitionsliste führe, legte seitdem +52% zu und schlug den Silberpreis ebenso deutlich.

Es hat sich für meine Leser also ausgezahlt, die Hilfsmittel zu verwenden, die ich für die Suche und Identifikation der bis vor wenigen Wochen weltweit günstigsten Silberaktien eingesetzt habe.

Maximierung mit ab heute "risikolosen" Gewinnen von bis zu +203%

Das PLUS-Tradingdepot können Sie spielend leicht nachbilden, mit nur 5.000 Euro Startkapital. Gewinne sind hierbei mit meiner ausgeklügelten Anlagestrategie, in Verbindung mit neuesten Erkenntnissen und Optimierungen durch die Spieltheorie, oft schon vorprogrammiert.

In Kombination mit je einem höhergehebelten und niedriger gehebelten Zertifikat ("Bullenschein"), war es bei meiner Silber-Aktie möglich Ihre Zertifikateposition innerhalb von zwei Wochen auf ein risikoloses Fundament zu stellen, indem Sie den relativ sicheren Verdoppler im hochgehebelten Schein, der aktuell sogar +306% über meinem Kaufkurs notiert, mitgenommen und davon entweder die Basisposition in der Aktie oder den niedrigeren Hebelschein refinanzieren konnten.

Mittlerweile notiert dieser "konservative Schein" mit +203% im Plus und erlaubt meinen Lesern nun eine sichere Spekulation auf weitere maximale Gewinne ohne jegliches Kapital-Risiko.

Derartige Chancen und Strategien, die ich am laufenden Band präsentiere, sind ohne das Wissen und die Erfahrungen meiner über 25-jährigen Investment- und Spekulationskarriere nur schwer erkennbar.

PLUS-Leser wissen immer zuerst Bescheid

Wer sich genauso sicher ist, wie ich es bin, der vor über einem Jahr in seinem Buch das aktuelle Szenario beschrieben hat, dass wir es mit einer globalen Inflationswelle zu tun bekommen, die nicht von starker Nachfrage, sondern von einer Entwertung des US-Dollars und dem totalen Untergang der angehängten Vasallen-Papierwährungen getrieben wird, und seine Familie und sich selbst vor dem drohenden Total-Bankrott schützen will, der sollte spätestens jetzt – in allerletzter Minute – ernsthaft über seine Anlagestrategie und Aktienanlagen nachdenken, bevor es noch später wird als ohnehin schon.

Meine Leser und ich befinden uns nun seit dem Jahr 2000 im zweiten großen Bullenmarkt und dieser startete gerade erst seine 4. Zykluswelle nach oben, wobei jeder Zyklus im Schnitt etwa +200% Gewinne brachte. Meine Auswahlpolitik wird immer besser, so dass meine Leser sich zuletzt über brachiale Gewinne freuten.

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