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/ 01.04.19 / 13:00

Voltabox, Paragon oder Aumann: Wer hat die Nase vorn?

Zu den interessantesten Nebenwerten im deutschen Aktienuniversum zählen Voltabox (WKN: A2E4LE), Paragon (WKN: 555869) und Aumann (WKN: A2DAM0). Seit unserem großen Update vor drei Wochen gewann die Voltabox-Aktie +27%, Paragon kletterte gar um +58%. Das Papier von Aumann dagegen bewegt sich nach wie vor keinen Zentimeter nach oben und das wird wohl auch so bleiben. 

Wesentlich bei Voltabox und Paragon ist, dass die Wachstumsstory stimmt. Der Preis für das beträchtliche Wachstum ist zwar hoch, aber vor allem Voltabox ist dabei, an beste Zeiten anzuknüpfen. Wir haben Informationen aus erster Hand für Sie, was die Entwicklung der Geschäftszahlen betrifft, die maßgebend für die nun einsetzende Kursrallye der Voltabox-Aktie sind.

Paragon & Voltabox: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Die Paragon-Aktie nahm zuletzt eine ähnlich dynamische Entwicklung wie der Kurs von Voltabox. Beide Small Caps legten am 7. März ihre vorläufigen Zahlen für 2018 vor. Zur Erinnerung: Paragon hält in etwa 60% an Voltabox.

Voltabox zielt mit seinen modular gefertigten Battteriesystemen u.a. auf den Einsatz bei Elektrobussen, in der Intralogistik (z.B. Elektrogabelstapler), im Bergbau wie auch bei kommunalen Versorgungsfahrzeugen ab. Die modulare Bauweise soll den Eintritt in ausgewählte Massenmärkte ermöglichen. Voltabox ist dabei, weitere Märkte zu erschließen wie Golf Trolleys oder Medizintechnik. Vor allem im Bereich Pedelecs / E-Bikes sieht die Firma große Wachstumschancen. Für E-Bikes erwartet man bereits 2019 eine "starke Wachstumsdynamik".

Das Wachstum, das Voltabox aufweist, ist fantastisch. Für 2018 stand ein Umsatzsprung über 145% von 27,3 auf 66,9 Millionen Euro - der Preis hierfür ist allerdings hoch.

Der Bestand an Finanzmitteln reduzierte sich 2018 signifikant um fast 100 Millionen Euro auf 28,2 Millionen Euro. Voltabox macht dafür laut heutiger Mitteilung "die kurzfristige Kapitalbindung im operativen Bereich infolge der Ausweitung des Geschäftsbetriebs" verantwortlich.

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Neben Erweiterung des Konsolidierungskreises und dem Aufbau von neuen Geschäftsaktivitäten geht der negative Cashflow ebenso darauf zurück, dass bei einem wichtigen Kunden aus dem Bereich Intralogistik die Zahlungen aufgeschoben wurden. Wie wir im Gespräch mit Voltabox erfahren haben, wurde der Vertrag mit dem Großkunden neuverhandelt. Damit dürfte sich der Free Cashflow ab dem Ende des zweiten Quartals deutlich verbessern. Die Konsequenz: Im laufenden Jahr wird ein "ausgeglichener Free Cashflow" erwartet.

Die diesen Informationen zugrunde liegenden Geschäftsentwicklungen dürften ein bestimmender Treiber der aktuellen Kursrallye sein. Die Bilanzqualität hat sich mit dem Abfluss des Cash deutlich verschlechtert. Aktionäre setzen nun darauf, dass die positiven Entwicklungen eintreten.

Für 2019 erwartet Voltabox ein Umsatzplus von 60 bis 70%. Die EBIT-Marge soll sich wie 2018 zwischen 8 und 9% einpendeln.

Am Hauptsitz von Voltabox in Delbrück blickt man einer noch dynamischeren Geschäftsentwicklung entgegen. Quelle: Voltabox AG

Unverbesserliche Optimisten kaufen Aumann

Aumann verzeichnet im Vergleich zu Voltabox und Paragon ein wesentlich geringeres Wachstum. Hier sehen wir - wie wir das bereits vor Wochen kundtaten - das geringste Potential.

Während andere Börsenmedien bei Paragon und Voltabox erst nach +100% berichten und nun den Kursen hinterherlaufen, informierten wir Sie bereits frühzeitig über die Chancen. In solchen Fällen sollte man immer vorsichtig agieren. Gewinnmitnahmen schaden nicht, allerdings erwarten wir im Jahresverlauf durchaus höhere Notierungen bei beiden Werten. Voltabox scheint dabei die interessanteste Aktie von allen.

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Kommentare
Dieter Büttner / 06.05.19 / 21:00 Uhr Respekt. Voltabox war ein "Klasse-Tipp". Sie haben es drauf.