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/ 31.05.19 / 17:46

Varta: Alles wird noch ein bisschen besser

Der Bedarf an LI-Batterien für Wearables und Hearables boomt. Schnurlose Kopfhörer sind gefragt. Deswegen laufen die Geschäfte bei der Varta AG (WKN: A0TGJ5) blendend. Der profitable Wachstumskurs wurde im Auftaktquartal fortgesetzt - mit einem Umsatzanstieg von 11% auf 73 Millionen Euro und einem EBITDA-Wachstum von 37% auf 17 Millionen Euro stärker als erwartet. 

Bei Mikrobatterien für den Einsatz in kabellosen Wearables/Hearables erkennt Varta gar einen "Boom". Die erfreuliche Konsequenz für Aktionäre: Varta hob am 7. Mai die Umsatz- wie auch Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr an. Der Umsatz soll sich zwischen 310 bis 315 Millionen Euro bewegen bei einem EBITDA in Höhe von 64 bis 67 Millionen Euro. Zuvor gingen Anleger von Erlösen zwischen 303 und 309 Millionen Euro sowie einem EBITDA von 61 bis 64 Millionen Euro aus.

Lifestyle-Produkte treiben Gewinn

Bekanntlich ist Varta Marktführer bei Hörgerätebatterien. Doch die Absatzmärkte ändern sich. Signifikante Wachstumschancen für das Unternehmen resultieren aus der steigenden Marktdurchdringung von Lifestyle-Produkten, darunter Segmente mit großem Potential wie Wearables/Hearables, die immer beliebter werden.

Daneben kommen Vartas Mikrobatterien zum Einsatz bei Produkten/Hardware aus dem medizinischen Bereich wie auch bei Haushaltsgeräten. Viele Produkte, die früher verkabelt wurden, besitzen heute Chips als Energielieferanten. Darüber hinaus finden die Minibatterien Anwendung in stationären Energiesspeichern.

Erleben einen Boom: Hearables. Quelle: unsplash.com

Auch auf einem der Zukunftsmärkte schlechthin - der E-Mobilität - bringt sich Varta in Stellung. Wie von Unternehmensseite zu hören ist, sei „ein Einstieg in die Elektromobilität im Rahmen des deutschen Förderprogramms mit deutschen Industriepartnern nicht ausgeschlossen“. Varta gehört zum Bewerberkreis um die von Bundeswirtschaftsminister Altmaier (CDU) bereitgestellte Milliarde an Fördermitteln, mit der eine Batteriefertigung in Deutschland und Europa geschaffen werden soll.

Management bastelt eifrig an Erfolgsgeschichte

Wenn es nach Vorstellung des Varta-Vorstands geht, dann ist der Wachstumspfad noch lange nicht zu Ende. Das Speicherunternehmen verstärkt seine Aktivitäten bei Investitionen und baut Produktionskapazitäten aus. Das wurde auf der diesjährigen Hauptversammlung beschlossen.

Aktionäre werden dem Management im aktuell positiven Umfeld für LI-Batterien kaum übel nehmen, dass Mittel für die weitere Expansion eingesetzt werden, anstatt wie viele (etablierte) Unternehmen eine Dividende zu zahlen. Bei allen Wachstumsplänen rückt in den Hintergrund, dass Varta ein Unternehmen mit 130-jähriger Geschichte ist.

Die jüngste Akquisition des Varta Consumer Batteries Geschäfts, das vor Jahren schon einmal zum Konzern gehörte und dann veräußert wurde, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Herbert Schein:

Das attraktive Cashflow Profil der Varta Consumer wird einen wesentlichen Beitrag zum weiteren Ausbau unserer stark wachsenden, hochprofitablen Lithium-Ionen-Produktion leisten. Unsere Wachstumsstrategie bleibt damit kompromisslos bestehen; das Expansionstempo bei Lithium-Ionen bleibt unverändert.

Vartas starke Marktposition resultiert aus langjähriger Forschung und Entwicklung. Quelle: Varta AG

Varta-Aktie steigt in Rekordhöhen

Aus Investorensicht lässt sich sagen, dass der Börsengang im Oktober 2017 zum richtigen Zeitpunkt kam. Der Varta-Aktie liegt ein solides Geschäftsmodell zugrunde, das an der Börse durch neue Wachstumsimpulse jetzt eine deutliche Aufwertung erfährt. Wir können das in Form eines gesteigerten Kurs-Umsatz-Verhältnisses und Kurs-Gewinn-Verhältnisses beobachten. Das bringt Risiken mit sich - aber auch Chancen.

Seit der Prognoseanhebung hat die Varta-Aktie starken Rückenwind. Mutige Trader gehen mit. Wer auf den fahrenden Zug aufspringen möchte, kann Rücksetzer abwarten. Das Ausbruchsniveau vom 7. Mai zwischen 41 und 42 Euro sollte nicht unterschritten werden. Ihren bisherigen Rekordstand erreichte das Papier am 22. Mai bei 49,00 Euro.

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