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Redaktion / 03.08.20 / 11:35

Trevena vor FDA-Entscheidung: +331% nach NBC-Empfehlung!

Woche der Wahrheit für Trevena (WKN: A1XDSL): Die US-Gesundheitsbehörde wird bis Freitag über die Zulassung des Schmerzmittels Oliceridine entscheiden.

Bis 2,89 USD geht es für die Trevena-Aktie heute vorbörslich in die Höhe. Die Marktkapitalisierung der Firma überspringt damit zeitweise die Marke von 300 Millionen US-Dollar. Auch wenn eine Zulassung Oliceridines wahrscheinlich ist, sollten noch investierte Anleger nun alsbald den Exit suchen.

NBC-Mitglieder kassieren sichere Prozente

Mitgliedern des exklusiven No Brainer Clubs wurde die Trevena-Aktie am 5. Dezember vergangenen Jahres bei einem Kurs von seinerzeit 0,67 USD empfohlen. Nach Erreichen der "No Brainer-Range" von +40% und entsprechenden Gewinnmitnahmen rieten wir nach neuerlichem "Dip" in die Kaufzone erneut dazu auf, Trevena-Papiere zu erwerben und auf einen "PDUFA-Run" zu spekulieren, sprich eine einsetzende Kursdynamik im Vorfeld der für den 7. August erwarteten FDA-Entscheidung.

Mit mittlerweile +331% Kursgewinn seit NBC-Empfehlung reiht sich Trevena nahtlos in die zahlreichen Top-Performer des No Brainer Clubs ein.

Der NBC empfahl die Trevena-Aktie zu einem Kurs von 0,67 USD. Es folgte eine Kursrallye von +331%.

In unserem Trevena-Update von Ende Januar schrieben wir: „Die Marktkapitalisierung Trevenas ist mit nicht mal 90 Millionen US-Dollar derweil immer noch zu günstig und preist eine für das dritte Quartal erwartete Zulassung des potenziellen Morphin-Killers Oliceridines noch längst nicht ein.“ Damals kratzte die Aktie an der 1-USD-Marke, war also noch deutlich günstiger als heute. Wir halten die Bewertung mittlerweile für zu ambitioniert.

"Sell on News" wahrscheinlich

Fundamental ist die Kursrallye derzeit nicht mehr untermauert und eine Zulassung Oliceridines längst im Kurs verarbeitet. Das Mittel hat zwar ein etwas besseres Sicherheitsprofil gegenüber günstigem Morphin und könnte insbesondere bei hospitalisierten Risikopatienten eingesetzt werden, die Effektivität fällt laut den Studien jedoch etwas schwächer aus.

Mit der nicht ganz einfachen Vermarktung vor der Brust und dringendem Kapitalbedarf für die Kommerzialisierung ist ein Abverkauf der Aktie zu erwarten. Dem entgegenwirken könnte eine überraschende Verpartnerung Oliceridines in den USA mit einem potenten Pharmaunternehmen. In den Territorien China und Südkorea wurden bereits vor Jahren Lizenzdeals geschlossen. Eine Zulassung steht jedoch auch hier noch aus.

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