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Tesla-Aktie nach Zahlen: Halten, kaufen, verkaufen?

Frank Giarra / 20.10.22 / 9:07

Gewinn verdoppelt und erheblich mehr Umsatz erzielt, doch die Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T) gibt nach Vorlage der neuesten Quartalszahlen nachbörslich um -6,25% auf 208,16 US$ nach – wie kann das sein? Ganz einfach: Die Erwartungen lagen höher und wurden beim Umsatz verfehlt. Tesla-Chef Elon Musk spuckt bekannt große Töne, doch was können Anleger davon halten?

Tesla mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas wurde im Jahr 2003 gegründet. 2008 wurde das erste Elektroauto verkauft, der Roadster. Seitdem avancierte Tesla zum modernsten Automobilhersteller der Welt. In den vergangenen Jahren hat sich das Unternehmen, geführt vom schillernden Milliardär Elon Musk, zu einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Energiekonzern entwickelt. An der Börse wird dieser aktuell mit 695 Milliarden US$ bewertet.

Anfang des Jahres notierte die Tesla-Aktie noch bei knapp 400 US$, sie verzeichnet also bis dato einen Wertverlust von fast -50%. Die Bremsspuren in der internationalen Wirtschaft dank der hohen Inflation, steigender Zinsen und konjunktureller Sorgen machen also auch dem Elektroautobauer zu schaffen. Oder nicht?

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Elon Musk verspricht neue Rekorde

Geht es nach Elon Musk, dann ist das alles Papperlapapp. Die Tesla-Boss sieht sein Unternehmen bestens aufgestellt, wobei er auf die „exzellente Nachfrage“ verweist, und stellt sogar ein „rekordbrechendes“ viertes Quartal in Aussicht.

Fakt ist, dass der US-Konzern im dritten Quartal 365.923 Fahrzeuge produziert und 343.830 Fahrzeuge verkauft hat. Damit hat man eine neue Bestmarke aufgestellt. Angepeilt wird, in 2022 die Auslieferungen gegenüber dem Vorjahr um 50% zu steigern. Dazu müssten im Schlussquartal 500.000 Fahrzeuge verkauft werden, was das Management weiterhin für möglich hält.

Am Rande bemerkt: Das neue Werk in Brandenburg produziert mittlerweile mehr als 2000 Model Y in einer Woche.

Der Umsatz ist im dritten Quartal um +56% auf 21,45 Milliarden US$ gestiegen. Die Analysten hatten mehr auf dem Zettel, nämlich 22 Milliarden US$. Der Gewinn kletterte auf 3,29 Milliarden US$, das ist eine Verdopplung gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Bedeutende Aktienrückkäufe kommen

Interessant ist für Anleger natürlich immer das, was Elon Musk in der Telefonkonferenz mit den Analysten verlauten lässt. Das klingt dann vom Tenor her so:

Es sieht so aus, als würden wir ein episches Jahresende erleben.

Der Unternehmenslenker peilt allen Ernstes an, Tesla an der Börse auf eine Stufe mit den wertvollsten Konzernen der Welt zu bringen. Das sind momentan Apple und Saudi Aramco mit Börsenwerten von 2,3 beziehungsweise 2,1 Billionen US$. Tesla müsste seinen Wert also verdreifachen.

Aktionäre würden darüber natürlich jubeln. Aktuell haben sie dazu allerdings keinen Anlass. Wobei Elon Musk ihnen ein Bonbon verheißt in Form von bedeutenden Aktienrückkäufen. Das Volumen soll 5 bis 10 Milliarden US$ betragen, das Programm im nächsten Jahr starten.

Warum bei diesen 3 Aktien-Knallern trotz aller Krisen die Dividenden sprudeln:

  • Reich trotz Krise: Diesen 3 Unternehmen sind Krisen wie Corona und Inflation herzlich egal – sie profitieren sogar!
  • Satte Dividenden PLUS Kursgewinne: Allein die Dividende eines der 3 Unternehmen beträgt in 2022 mindestens 12 % (und der Aktienkurs ist in den letzten 6 Monaten um +40 % gestiegen)
  • Bärenmarkt? Nie gehört! Diese 3 Aktien sind aus der zweiten Reihe – und trotzen damit dem aktuellen Börsengeschehen wie ein Fels in der Brandung!

Fazit: Aktie gehört in jedes Tech-Depot

Meiner Meinung nach ist der E-Autopionier mit einem KGV von 80 zwar eigentlich wahnwitzig bewertet, aber er hat es in der Vergangenheit immer wieder geschafft, die Tech-Jünger zu überzeugen. Und er hat geliefert! Bedenkt man das immense Potenzial, das sich weltweit beim Thema Elektromobilität noch bietet, gehört die Aktie in jedes gut sortierte Tech-Depot.

Wer das Papier bereits hat, hält es also meiner Ansicht nach am besten fest und kauft möglicherweise sogar zu. Potenziellen Neueinsteigern würde ich zu einem vorsichtigen Einstieg in mehreren Tranchen raten..

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