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Pinterest-Aktie: Gute Wahl nach dem Snap-Desaster?

Redaktion / 25.10.22 / 10:39

Nach dem kolossalen Kurssturz der Snap-Aktie vergangene Woche ist auch das Papier des Wettbewerbers Pinterest (WKN: A2PGMG) unter Druck geraten. Seit Jahresbeginn steht ein Wertverlust von -40% zu Buche. Wie ist die US-Firma im Vergleich zur Konkurrenz aufgestellt? Bietet sich jetzt eine Kaufchance oder sind weitere Kursverluste zu befürchten?

Pinterest ist spezialisiert auf seine Plattform. Via den „Pins“ können 459 Millionen monatlich aktive Nutzer Bilder, Videos oder Produkte teilen. Mit 14,8 Milliarden US$ Börsenwert hat Pinterest mittlerweile SnapChat überholt, das nach dem Kurssturz vergangene Woche nur noch mit 13,3 Milliarden US$ bewertet wird.

Immer weniger Traffic

Laut Daten von Semrush ist der Traffic von Pinterest in den letzten zwei Jahren stetig zurückgegangen. Tatsächlich ist der monatliche Pinterest-Traffic im Vergleich zu Ende 2020 jetzt fast 30% niedriger.

Die Semrush-Daten stimmen in gewisser Weise mit den von Pinterest bereitgestellten Daten überein. Im zweiten Quartal gab Pinterest bekannt, dass die monatlich aktive Nutzerbasis der Plattform im Jahresvergleich um etwa 5% zurückgegangen ist, wobei die Nutzerbasis in den USA und Kanada um 8% gesunken ist.

Harter Wettbewerb

Das Problem für den rückläufigen Traffic von Pinterest scheint leider unternehmensspezifisch zu sein, da andere Social-Media-Plattformen wie YouTube, Reddit, Instagram und TikTok immer mehr Traffic generieren. In einem interessanten Branchenbericht über die Social-Media-Landschaft vom Oktober 2021 hebt Semrush hervor, dass Pinterest nicht zu den Top 10 der beliebtesten Social-Media-Apps gehöre. Der Wettbewerb ist einfach zu hart.

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Schwierige Monetarisierung

Abgesehen von einer schrumpfenden Nutzerbasis ist eines der Hauptprobleme von Pinterest offenbar, angemessene Einnahmen von den Nutzern zu erzielen. Im zweiten Quartal betrug der durchschnittliche Monatsumsatz von Pinterest pro Nutzer (weltweit) nur 1,54 US$. Zum Vergleich: Meta-Plattformen verzeichnen hier jeweils 9,82 US$.

Zahlen zeigen, dass die Pinterest-Aktie nicht günstig bewertet ist. Anleger sollten bedenken, dass sie derzeit mit einem 4,6-fachen EV/Umsatz und einem 31-fachen EV/EBITDA für ein Jahr gehandelt wird. Bei Meta-Plattformen sind es x2.8 bzw. x6.5.

Warum Premium-Bewertung?

Angesichts dessen scheint es schwer zu rechtfertigen, dass die Pinterest-Aktie gegenüber den großen Werbeakteuren wie Meta Platforms, Netflix und Google mit einer Premium-Bewertung gehandelt werden sollte. Diese Akteure haben nicht nur ein viel breiter gefächertes Wertversprechen, sondern bieten auch einen wettbewerbsfähigeren ROI für Werbegelder. Und angesichts des personellen, finanziellen und technologischen Vorteils der großen Wettbewerber ist es schwer vorstellbar, wie die Algorithmen von Pinterest aufholen können.

Zwei mögliche Entwicklungen könnten die aktuelle Bewertung von Pinterest rechtfertigen – und vielleicht sogar eine höhere:

Erstens könnte Pinterest neue Plattformfunktionen entwickeln, die das Wachstum neuer Benutzer und/oder ein höheres Benutzerengagement unterstützen.

Da die Bewertung von Pinterest sinkt, könnte die Plattform außerdem das Interesse eines strategischen Käufers wecken, der einen Aufschlag auf den fairen Wert bieten könnte. Berichten zufolge hat Pinterest bereits Interesse von PayPal und Google geweckt – Spekulationen über eine Übernahme wurden bisher jedoch dementiert.

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Fazit: Die Aktie ist anfällig für Korrekturen

Pinterest-Aktien sind teuer – bewertet mit einem EV/Umsatz auf ein Jahr von x4,65 und einem EV/EBIT von x45. Und nach dem Desaster der jüngsten Snap-Quartalszahlen sollte klar sein, dass solch hohe Multiplikatoren in der digitalen Werbeflächen-/Social-Media-Branche anfällig für eine Preisanpassung sind. Insofern drängt sich der Kauf aktuell nicht auf.

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