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Öl- und Gas-Aktien versprechen Top-Renditen

Günther / 10.01.22 / 9:58

Aktien aus dem Öl- und Gas-Segment waren bereits letztes Jahr eine der besten Optionen, um Geld anzulegen. Aufmerksame Goldherz-Leser konnten mit Gazprom (WKN: 903276) gewaltige Renditen erzielen.  Auch im kanadischen Energiemarkt gibt es einiges zu holen. Die Restrukturierung des Ölsandproduzenten Athabasca Oil (WKN: A1JYFM) brachte +581% Rendite. Weitere spannende Öl- und Gas-Aktien wie Crescent Point Energy (WKN: A0NDGG), Enerplus (WKN: A1H499) oder Baytex Energy (WKN: A1H5TA) konnten allesamt mit Höchstrenditen überzeugen. Für den erfolgreichen Fondsmanager Eric Nuttall ist die Rallye noch lange nicht vorbei. Die Inbetriebnahme einer neuen Pipeline von Enbridge (WKN: 885427) sorgt dafür, dass das Öl aus Kanada leichter den Weg in die USA nehmen kann.

Eric Nuttall ist hierzulande praktisch nicht bekannt. Doch er erzielte im Jahr 2021 mit seinem Ninepoint Energy Fonds eine satte Gesamtrendite von +189% – eine massive Outperformance.

Der unglaubliche Erfolg rührt von den geschickten Investitionen in kleine kanadische Öl- und Gasaktien, welche im Zuge der Pandemie unter die Räder gekommen waren. Die starke Ölpreiserholung brachte astronomische Renditen mit sich.

Der beste Schachzug war der Einstieg in den hoch verschuldeten Ölsandproduzenten Athabasca Oil, welcher durch eine geschickte Refinanzierung großen Käuferoptimismus auslöste und so im letzten Jahr um +581% zulegte.

2022 wird ein weiteres Öl-Jahr

Solche sensationellen Gewinne sind natürlich meist die Ausnahme statt die Regel. Dennoch zeigt sich Nuttall optimistisch für den Energiemarkt im laufenden Jahr und rechnet mit Ölpreisen um die 80 US$ für die Sorte WTI im zweiten Halbjahr. In seinem Fahrplan fokussiert er sich weiterhin auf kanadische Ölaktien und Smallcaps.

Eric Nuttall ist sicher, dass Kanada der Ort ist, wo man 2022 investieren sollte:

Bei einem annähernd bei 80 US$ pro Barrel liegenden Ölpreis könnte ein durchschnittliches kanadisches Ölunternehmen privatisiert werden und den gesamten Kaufpreis der Aktien sowie die Schulden in nur 4,4 Jahren mit freiem Cashflow zurückzahlen.

Kanadische Ölkonzerne werden noch immer vergleichsweise moderat bewertet. Die Top-Positionen in Nuttalls Fonds erreichen laut seinen Angaben aktuell freie Cashflow-Renditen von 29%.

Die Aktien dieser Small Caps besitzen daher noch massives Aufholpotenzial gegenüber den US-Konkurrenten.

Fortsetzung von Höchstrenditen bleibt mit Risiken wahrscheinlich

Nach der ausgeprägten Rallye könnte sich die Suche nach den Gewinnern allerdings schwieriger gestalten. Anleger sollten trotz aller Chancen bedenken, dass viele kanadische Ölunternehmen vergleichsweise hohe Transport- und Kapitalkosten haben. Ihre Stärke spielen diese Unternehmen bei Ölpreisen über 60 US$ aus, würden darunter aber teils auch in Existenznöte geraten.

Aus meiner Sicht ist es darum vielversprechend, in große, ebenfalls unterbewertete Ölkonzerne zu investieren.

Depot-Pflicht für die Aktien großer Energiekonzerne

Kanadische Öl- und Gas-Werte haben eine erstaunliche Aufwärtsbewegung hinter sich. Diese könnte sich bei entsprechenden Rohstoffpreisen weiter fortsetzen. Gerade in dem Segment der Unternehmen mit geringerer Marktkapitalisierung hat das Land eine riesige Auswahl mit viel Potenzial zu bieten.

Solide Ölriesen außerhalb Kanadas mit dicken Dividendenrenditen sind jedoch nicht zu vernachlässigen.

Diese besitzen durch ihre Infrastruktur ein geringere Abhängigkeit vor starken Ölpreisschwankungen.

Gerade eine russische Gazprom ist mit einem geschätzten EV/EBITDA von rund 2,5 für 2022 immer noch phänomenal günstig und besitzt noch starke Kurspotenziale >100% bis zu einer halbwegs fairen Bewertung. Dazu kann für das laufende Jahr mit einer starken Dividendenrendite um die 15% gerechnet werden.

Sie sehen, auf dem Energiemarkt ist aktuell wie auch mit Blick auf die kommenden Jahre noch deutlich Luft nach oben. Hinsichtlich der ungewissen Variablen der Geld- und Geopolitik nehmen in einem ausgewogenen Portfolio robuste Öl- und Gasproduzenten einen festen Podiums-Platz ein. Primär sollten Sie Energiekonzerne im Auge behalten, die langfristig starke Renditen sowie hohe Dividenden versprechen und auch in volatilen Zeiten durch eine starke Bilanz glänzen können.

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In der jüngsten Ausgabe meines Premium-Briefs stellte ich meinen Lesern eine Öl-Aktie vor, bei der Investoren über die nächsten Jahre praktisch den gesamten Kaufpreis zurückerhalten.

Der Vorstand hat angekündigt, dass Aktionäre voraussichtlich 100% der aktuellen Marktkapitalisierung an Dividenden ausgezahlt bekommen. Sie bekommen als Anleger somit Ihren gesamten Investitionsbetrag 1:1 zurück.

Ich finde immer die besten Öl- und Gasaktien für meine Leser, mit denen Sie sich auch langfristig auf dicke Renditen einstellen können.

Allein in den letzten 12 Wochen konnten PLUS-Leser wieder satte Renditen von +98% und +90% mit zwei in Deutschland praktisch kaum bekannten Gasaktien aus dem Small-Cap-Sektor realisieren, die Projekte im energiehungrigen Lateinamerika verfolgen.

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