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Manuel / 16.07.20 / 11:26

Northern Data: Zu gut um wahr zu sein?

Northern Data (WKN: A0SMU8) weist die Vorwürfe der „Verleumdungskampagne in den sozialen Medien“ zurück. Seine Ziele für 2020 hält der Rechenzentrenbetreiber aufrecht. Die Aktie stürzt indes ab auf bis 42 Euro.

Northern Data würde etwas anderes vorgeben zu sein, als es in Realität sei, so medium.com Die Kritik bezieht sich auf die Einnahmenströme Northern Datas, die dem Autor zufolge aus "Bitcoin Mining Hosting"-Anwendungen resultieren würden und nicht wie angegeben aus dem HPC-Business. Der Autor bezeichnet das Geschäftsmodell in seiner jetzigen Form als „kaputt und nicht nachhaltig“.

Kursziel-Reigen der Höhepunkt?

Die überschaubare Präsenz als Freiverkehrswert wurde zuletzt von einem wahren Kursziel-Reigen begleitet. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser errechnete den fairen Wert bei 135 Euro. Das ebenso hochaktuelle Preisziel der Baader Bank beläuft sich auf 184 Euro.

Mit seinem neuen HPC-Rechenzentrum wollte Northern Data in Texas mit wenigen Großabnehmern die Basis legen für das lukrative Betreiben von Datencenterinfrastruktur für rechenintensive Programme. Dazu teilte das Unternehmen heute mit, „sämtliche Kunden“ würden profitabel wirtschaften. CEO Aroosh Thillainathan bezeichnete das erste Berichtshalbjahr in der Unternehmensmeldung vom 2. Juli als „Durchbruch“.

Aktie hochgradig riskant 

Northern Data lieferte zuletzt sensationelle News im Wochentakt. Bei den Aussichten schlackerten Investoren mit den Ohren. Viele betrachteten die Firma als eine der spannendsten, da hochprofitablen Zukunftsstories am deutschen Aktienmarkt. Die Vorwürfe nun sind der potenzielle Supergau. Die Aktie ist unberechenbar und hochgradig riskant. Finger weg!

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Kommentare
Barbie L. / 16.07.20 / 16:03 Uhr Natürlich unterliegt die Preisgestellung der Geheimhaltung. Selbst die kleinsten Versorger legen Ihre Preiskalkulation erst auf gerichtliche Anordnung offen. Die Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Die Diskussion High-Performance-Computing versus Bitcoin Mining Hosting ist zweitrangig; entscheidend sind die harten Fakten! Im übertragenen Sinn beschwert sich Ken L. darüber, dass Hausmeister neuerdings Facility-Manager genannt werden. Warum ist er so enttäuscht, wenn Northern Data nicht dem Bild entspricht, das er sich fälschlicher Weise von dem Unternehmen gemacht hat? Das maximale "Vergehen" wäre im Zweifelsfall also ein Etikettenschwindel. Entscheidend ist, dass das HPC-Rechenzentrum physisch vorhanden ist und ein professionelles Key Account Management dafür Sorge trägt, dass die Prognosen erfüllt werden können. Die Verunsicherung an der Börse rührt weniger von der Meinung einzelner wie Barbie, Ken & Co., sondern der Journaille in Form von Michael Barck der mutmaßt, dass Northern Data den Befreiungsschlag heute verpasst habe und es nicht überraschen würde, wenn die „Gegenseite” nachlegt oder Leon Müller der unter der reißerischen Überschrift "Northern Data: Nach Wirecard die nächste Milliarden-Short-Wette?" auch nur Gerüchte kolportiert! Die knapp 38 % Kursverlust in einer Woche relativieren sich durch den geringen free float. Bei nur 20 % Streubesitz ist die Marktenge sehr groß! Die Volatilität einer Aktie steigt, wenn ihre Streubesitzquote klein ist, weil bereits wenige Transaktionen verhältnismäßig große Auswirkungen auf den Kurs haben.
Simone Visci / 21.07.20 / 22:56 Uhr Hi Manuel, what do you think about the recent accusation?can be there a base of truth?