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Norma-Aktie: Kommen wieder bessere Zeiten?

Rudolf Schneider / 19.12.22 / 8:28

Die Norma-Aktie (WKN: A1H8BV) hat sich im laufenden Jahr mehr als halbiert. Nur dank der Kurserholung seit Oktober wurde Schlimmeres vermieden. Aktuell notiert das Papier bei 16,20 €. Sind bald wieder Kurse über 20 € drin?

Die Norma Group, kurz Norma, ist ein international führender Technologiekonzern, der hochwertige Verbindungslösungen entwickelt, produziert und vertreibt. Schwerpunkte dabei sind Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme. Weltweit beliefert das Unternehmen über 10.000 Kunden. Norma verfügt national und international über 27 Standorte, der Hauptsitz ist im hessischen Maintal. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt derzeit bei rund 516 Millionen €.

Krisen als Belastungsfaktor

Die globalen Krisen, die hohe Inflation und die nachlassende Konjunktur haben bei dem Unternehmen ihre Spuren hinterlassen. Die Lieferkettenproblematik hat sich verbessert, wirkt sich jedoch noch immer negativ aus. Es zeigt sich jedoch, dass das Unternehmen immer besser mit diesen Problemfaktoren zu Recht kommt.

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Erholung im dritten Quartal

Wie die Geschäftszahlen für das dritte Quartal zeigen, ist es dem hessischen Konzern gelungen, den negativen Trend im ersten Halbjahr zu beenden. Hierzu beigetragen haben neben höheren Verkaufspreisen die gute Entwicklung auf den Absatzmärkten. Neben einer Erholung in Europa und Afrika hat sich insbesondere das Geschäft in Nordamerika mit einem Umsatzwachstum von +29,5% hervorgetan.

Der Konzernumsatz stieg in diesem Zeitraum um +20% auf 319 Millionen €. Hierin sind auch erhebliche Währungseffekte enthalten, das organische Umsatzwachstum betrug +10,3%. Beim bereinigten EBIT wurde die Negativentwicklung umgedreht. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg es um +18% auf 27 Millionen €, daraus ergibt sich eine EBIT-Marge etwa auf Vorjahresniveau.

Herausforderungen spiegeln sich in den Neunmonatsergebnissen wider

Aufgrund der anfänglichen schlechten Konzernentwicklung fielen die Zahlen in diesem Zeitraum nicht zufriedenstellend aus. Dies gilt hauptsächlich für die Ertragslage. Der Umsatz innerhalb dieses Zeitraums konnte um +12,8% auf 940,9 Millionen € gesteigert werden.

Beim bereinigten EBIT musste ein Rückgang um -16% auf 79,7 Millionen hingenommen werden. Die EBIT-Marge sank von 11,5% auf 8,5%.

Per Ende September verfügt das Unternehmen über einen Auftragsbestand von 588,2 Millionen €, ein Jahr zuvor betrug er 488,4 Millionen €. Somit ist die zukünftige Auslastung gewährleistet.

Wechsel beim Vorstandsvorsitzenden geplant

Der langjährige Vorstandsvorsitzender Michael Schneider scheidet vorzeitig zum Ende des Jahres aus. Als Übergangslösung übernimmt das bisherige Aufsichtsratsmitglied Miguel Àngel López Borrego das Amt des CEO. Eine endgültige Lösung ist noch nicht gefunden.

Jahresprognose bestätigt

Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung wurde die Prognose bestätigt. Danach erwartet man ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich. Das EBIT fällt deutlich geringer aus, die EBIT-Marge soll bei 8% liegen. Somit schlägt die anfängliche Schwäche sich auf die Jahreswerte nieder.

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Ist die Norma-Aktie fair bewertet?

Für eine Bewertung ist immer neben der aktuellen Situation die zukünftige Entwicklung maßgebend. Das stärkere dritte Quartal könnte die Trendwende eingeleitet haben, dies gilt insbesondere für die Ertragslage. Sollte dieser Trend in den nächsten Quartalen sich fortsetzen, dürfte dies Spielraum für höhere Kurse eröffnen.

Die Analysten sind sich nicht ganz einig, deren mittleres Kursziel liegt bei 22,90 €. Sehr zuversichtlich ist die Baader Bank mit einer Bewertung von 25 €. Die DZ Bank liegt mit ihrem Kursziel von 18 € aber auch über dem jetzigen Kurs.

Neue Dynamik durch neuen CEO

Der jetzige CEO ist nur eine Interimslösung, bis ein neuer gefunden wird. Unabhängig von der Person dürften neue Akzente gesetzt werden. Hier heißt es vorläufig abzuwarten bis die Entscheidung gefallen ist.

Ich bin für die zukünftige Kursentwicklung vorsichtig optimistisch. Sollte das vierte Quartal ähnlich erfolgreich sein wie das letzte Quartal, halte ich Kurssteigerungen bis 20 € für möglich.

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