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Nordex erschreckt Anleger mit erneuter Kapitalnot

Manuel / 11.07.22 / 13:32

Die Geschäftsführung von Nordex (WKN: A0D655) scheint wieder ihrem liebsten Hobby nachzugehen: Kapitalerhöhungen platzieren. Am Sonntagabend informierte der Turbinenhersteller über den nächsten Versuch binnen Wochen. Nordex entwickelt sich damit immer mehr zum Anleger-Schreck, wobei die Aktie mit dem Windrad-Ausbau in Deutschland Upside-Potenzial bietet. 

Der Hamburger Hersteller Nordex entwickelt und produziert Onshore-Windenergieanlagen, also Turbinen an Land. Insgesamt installierte das Unternehmen bislang eine Leistung von 39 Gigawatt. Außerdem ist Nordex in der Planung von Windparks bis hin zu deren schlüsselfertiger Errichtung aktiv.

Kapitalerhöhung – die nächste, bitte!

Vor Kurzem, am 26. Juni, hat Nordex die Erhöhung seiner Aktienanzahl um 16 Millionen auf 176 Millionen angekündigt (an die Ankeraktionärin Acciona zu einem Ausgabebetrag von 8,70 € je Aktie). Mit der gestern verkündeten Kapitalerhöhung will Nordex sein Aktienkapital auf 212 Millionen Stammaktien erhöhen.

Vor der Juli-Kapitalerhöhung 2021 (wir berichteten) lag dieser Wert noch bei 117 Millionen Aktien. Innerhalb eines Jahres kommen also 95 Millionen neue Aktien hinzu, die die Aktionäre verwässern.

Dass die Zukunft von Nordex so bestimmt ist durch Kapitalerhöhungen darauf hätten Anleger gern verzichtet. 

Deutschland rüstet gefühlt in Windeseile auf regenerative Energien um, dennoch steht Nordex operativ im Regen. „Der Aktionär“ berichtet, dass „Nordex, Vestas und Siemens Gamesa künftig wieder mehr Aufträge aus Deutschland erhalten dürften“. Perspektivisch wollen die Hamburger 8% Konzern-EBITDA-Marge erreichen.

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Doch noch ein Happy End?

Eine Multimilliarden-Bewertung hat Nordex zum jetzigen Zeitpunkt nicht verdient.

Unser Top-Tipp Jinko Solar dagegen liefert ab: Für die Solarmaschine stehen +117% Kursperformance in nur viereinhalb Monaten. Nordex knickte -20% ein.

Die Nordex-Story ist abhängig von der Profitabilität. Ständige Verluste gehen auf die Bücher, genauso kontraproduktiv ist eine Serie an Kapitalerhöhungen. 

Der norddeutsche Qualitätshersteller wird voraussichtlich mittelfristig interessant, die besten Chancen sehe ich jedoch derzeit beim globalen PV-Marktführer Jinko Solar.

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