Netflix, Amazon & Co: Kündigt sich das Master of Disasters an?

von Redaktion  /   06. Dezember 2018, 17:00  /   unter Aktien, Technologie  /   Keine Kommentare

Nicht nur deutsche Tech-Aktien wie Wirecard (WKN: 747206) haben momentan einen schweren Stand. In diesen Stunden läuft der Abverkauf von US-Tech-Titeln wie Amazon (WKN: 906866) und Netflix (WKN: 552484) auf Hochtouren. 

Die am Morgen bekannt gewordene Verhaftung von Huaweis Finanzchefin in Kanada drückt heute stark auf das Marktsentiment, weil sie ein erneutes Aufflammen des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits befürchten lässt. Dazu kommen Konjunktursorgen und jetzt auch noch die sogenannte „inverse Zinskurve“. Diese steht im Ruf, ein besonders verlässlicher Vorbote von konjunkturellen Abschwüngen zu sein – ein denkbar schlechter Mix für 2019.

Die Wall Street gehörte zuletzt zu den Verkäufern von FAANG-Aktien.

Steigende Zinsen: Verunsicherung macht sich breit

Nachdem wir bereits in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder intensiv auf das Thema US-Zinsen und Liquidität an den US-Märkten hingewiesen hatten (zum Beispiel hier), rücken diese Fragen nun plötzlich in den Mittelpunkt des Marktinteresses.

Kurios: Kurzfristige US-Staatsanleihen rentieren seit dieser Woche mehr wie langfristige. Zur Stunde rentiert eine 5-jährige US-Staatsanleihe mit 2,70%, eine 2-jährige mit 2,71% (10-jährig 2,85%). Damit liegt eine „inverse“ Situation vor, denn logischerweise bringen Anleihen mit längeren Laufzeiten auch höhere Renditen – im Normalfall.

Dreht sich das Spiel um, so werden für kurzfristige Anlagen mehr Zinsen bezahlt als für langfristige – und diese Konstellation besteht jetzt. Experten weisen darauf hin, dass vor der jüngsten Finanzkrise und weiteren konjunkturellen Abschwungphasen eine ähnliche Konstellation vorhanden war.

Denkbar schlechter Mix für 2019 – ist es das Ende des Bullenmarktes?

Klar ist: Wir befinden uns seit Ende September in einem Verkäufer-Markt. Nach den entfesselten Börsen in den vergangenen Jahren werden die Zuflüsse nun gedrosselt. Diese Entwicklung wird aller Wahrscheinlichkeit nach mit 2 weiteren Zinsschritten 2019 in den USA anhalten.

Der Markt ist anfälliger für Rückschläge, die Volatilität deutlich gestiegen. Unserer Meinung nach wird 2019 ein Seitwärtsmarkt und damit aus Trading-Gesichtspunkten durchaus spannend.

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