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Nel ASA & Tesla: Geht der Abverkauf nach den Q3-Zahlen weiter?

Simon Ruic / 16.10.22 / 9:57

Kommende Woche nimmt die Berichtssaison für das dritte Quartal richtig Fahrt auf. Unter anderem legen Tesla (WKN: A1CX3T) am Mittwoch und Nel ASA (WKN: A0B733) am Donnerstag ihre stark antizipierten Finanzberichte vor. Für beide Aktien ging es in den vergangenen vier Wochen deutlich zweistellig abwärts; insbesondere der US-Autobauer musste kräftig Federn lassen. Droht ein weiterer Abverkauf oder ergibt sich vor der Zahlenvorlage eine Einstiegschance?

Nel ASA: Anleger befürchten schon das Schlimmste

Seit Nels letztem Finanz-Update Mitte August ist die Aktie an der Osloer Börse um mehr als -36% auf zuletzt unter die 10-NOK-Grenze gefallen – so tief wie seit dem Corona-Crash im März 2020 nicht mehr. Allein seit Monatsbeginn verlor der Wasserstoff-Titel ein Fünftel seines Werts. Es scheint fast so, als würden Anleger vor dem Q3-Bericht, den das Unternehmen am kommenden Donnerstag vorlegen will, das Schlimmste befürchten.

Die Halbjahresergebnisse waren schließlich schauderhaft: Die Analystenschätzungen hat Elektrolyseur-Hersteller in puncto Umsatz und Betriebsergebnis um Meilen verfehlt. Der durch Kapitalmaßnahmen finanzierte Cashburn weitet sich bereits seit mehreren Quartalen besorgniserregend weit aus.

Positiv ist bei den Norwegern zu bemerken, dass der Auftragsbestand weiterhin auf Rekordkurs ist und die Kasse nach der jüngsten Privatplatzierung wieder gut gefüllt. Ob das Unternehmen den Kundenandrang schnell genug in signifikant höhere Umsätze umwandeln kann, um nicht wieder den Kapitalmarkt anzapfen zu müssen, ist jedoch ungewiss.

Obwohl weltweit Milliarden-Subventionen in den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft fließen, sehe ich die Stunde von H2-Playern wie Nel, die besonders stark unter dem akuten Inflationsdruck leiden, noch nicht gekommen. Daher halte ich es als Anleger für ratsam, vor den Quartalszahlen am kommenden Donnerstag erstmal in Deckung zu gehen.

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Tesla: Viel Nervosität im Markt – zu Recht?

Die Tesla-Aktie hat Anfang Oktober mit einem fast zweistelligen Kurssturz sein größtes Tagesminus in der jüngsten Vergangenheit kassiert, nachdem das Unternehmen mit seinen Q3-Auslieferungszahlen die Konsenserwartungen verfehlt hatte. Seitdem ging des für den Tech-Titel insgesamt weitere -15% abwärts auf unter 205 US$, was die Anlegernervosität vor Quartalsbericht deutlich macht.

Angesichts des Ausmaßes dieser Kursbewegungen gehe ich jedoch davon aus, dass der Markt die für kommenden Mittwoch geplanten Ergebnisse bereits mehr oder weniger eingepreist hat. Bis zum Jahresabschlussbericht sehe ich daher zunächst keine wichtigen Katalysatoren. Die Aktie dürfte sich daher auf kurze Sicht nicht aus der Spanne von 175 bis 250 US$ herausbewegen, wobei ich aufgrund des schwierigen Makroumfelds zunächst eher mehr Abwärtspotenzial sehe.

Nach großen Korrekturen wie der jüngsten – bislang nur in den Jahren 2019 und 2020 – hat sich das Papier des E-Autopioniers aber immer wieder relativ schnell erholt. Die Chance, dass das dem Automobil-Riesen bis Jahresende wieder gelingt, halte ich für groß.

So sehe ich den Auslieferungsrückstand im abgelaufenen Quartal nur für eine kurzfristige Beeinträchtigung. Auch wenn Analysten etwas mehr dem Zettel hatten, stellen die Zahlen im Jahresvergleich immer noch ein bemerkenswertes Wachstum von rund 50% dar – und dank aggressiver Investitionen dürfte das Wachstum auch in naher Zukunft auf einem sehr hohen Niveau bleiben.

Sollte der Kurs nach den Quartalszahlen auf bis zu 175 US$ fallen (57% unter den jüngsten Höchststand), halte ich das für einen hervorragenden Einstiegszeitpunkt – sowohl für Swing-Trader als auch für Langzeit-Investoren.

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