Nano One holt Volkswagen ins Boot: +615% Gewinn für SD-Leser

von Redaktion  /   03. Juni 2019, 15:15  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Nano One (WKN: A14QDY) holt den Volkswagen-Konzern (WKN: 766403) an Bord: Als einer von fünf Industriepartnern wird VW Nano One bei deren „Scaling Advanced Battery Materials“-Projekt unterstützen. Gleichzeitig fließen Nano One 5 Millionen CAD frische Fördergelder vom Innovationsprogramm der Trudeau-Regierung zu. 

Bei unserer Erstvorstellung von Nano One zu unter 0,20 CAD beziehungsweise 0,15 Euro haben wir viel über das Zukunftspotenzial der Technologie gesprochen. Heute ist es soweit: Als einer von fünf Industriepartnern wurde unter anderem Volkswagen für die Weiterentwicklung der Technologie gewonnen. Damit hat Nano One den größten Meilenstein der noch jungen Unternehmensgeschichte erreicht!

Regierung als Geldgeber: 5 Millionen CAD on top für Nano One

Ein großer Bonus für die Anleger ist es, dass dieser Ritterschlag mit einer generösen Förderung – also „kostenlosem“ Kapital – in Höhe von 5 Millionen CAD aus staatlichen Quellen einhergeht. Die staatliche „Sustainable Development Technology Canada“ Stiftung (SDTC) hat Nano One bereits in der Vergangenheit gefördert.

SDTC arbeitet mit kanadischen Unternehmen zusammen, um saubere Technologien zu entwickeln und die Markteinführung zu beschleunigen. Bislang hat die Stiftung mehr als eine Milliarde kanadische Dollar in rund 300 Startups und Unternehmen gesteckt.

Nano One CEO Dan Blondal, Minister Jonathan Wilkinson, Robin Sweeny und Rustam Sengupta (SDTC) (von links nach rechts). Quelle: Nano One Materials

Kanadas Minister für Innovation, Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung, Navdeep Bains, kommentiert:

Saubere Technologie betrifft mehr als nur einen Sektor. Wenn wir saubere Technologie fördern, unterstützen wir unsere gesamte Wirtschaft, schaffen gute Arbeitsplätze und tragen zum Schutz unserer Umwelt bei. Die Investition in Nano One wird dazu beitragen, die größten Umweltprobleme zu Hause und auf der ganzen Welt zu lösen.

Neuer VW-Coup nach Kooperationen mit Saint-Gobain und Pulead Technology

Es ist das zweite Mal, dass Nano One Fördermittel aus dem Geldtopf der Regierung erhält. Für das „Scaling Advanced Battery Materials” Projekt konnte Nano One fünf hochkarätige Industrie-Partner gewinnen. Neben Saint-Gobain (wir berichteten) und Pulead Technology (wir berichteten) zählt dazu nun auch der VW-Konzern. Nano Ones CEO Dan Blondal erklärt: 

Wir freuen uns, dass Volkswagen Group Research unserem Konsortium als Projektpartner beitritt und sind begeistert von der Zusammenarbeit mit so erfahrenen, globalen Experten.  

Das Ziel der Zusammenarbeit ist klar vorgegeben: „Die Zusammenarbeit mit den Weltkonzernen und Kommerzialisierungsaktivitäten zu vertiefen“. Mit anderen Worten: Jetzt beginnt wohl endgültig die Phase der Kommerzialisierung. Die potenziellen Kunden werden in diese letzten Schritte von Anfang an eingebunden. Wir gehen daher fest davon aus, dass die beteiligten Industriepartner auch zu den ersten Kunden von Nano One gehören werden.

Mit der von Nano One entwickelten Technologie soll es gelingen, Lithium-Material für Batterien in einem Nano-Verfahren zu einem Bruchteil des aktuellen Preises herzustellen. Offensichtlich sehen inzwischen auch große Player die Technik als so fortgeschritten an, dass nun an einer gemeinsamen Kommerzialisierung gearbeitet wird. Damit dürfte Nano One unter den kleinen Lithium-Playern nach wie vor eines der Top-Langfrist-Investments sein.

Nächster SD-Erfolg im Lithium-Bereich mit spektakulären Gewinnen

Ähnlich erfolgreich wie unser anderer 1000%-Profiteur vom Lithium-Boom, Pilbara Minerals, verhält sich die Aktie von Nano One seit Erstvorstellung: Unter 0,20 CAD und 0,15 Euro vorgestellt, notiert die Aktie aktuell vorbörslich bei 1,43 CAD – ein Plus von +615%. Angesichts der jüngsten Fortschritte dürfte das langfristige Kurspotenzial damit noch lange nicht ausgereizt sein.

Interessenkonflikt: Der Herausgeber hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktienoptionen des hier besprochenen Unternehmens und hat – wie andere Aktionäre auch – eventuell die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern bzw. auszuüben und könnten dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht jeweils konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte Haftungsausschluss beachten. 

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