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Mit diesen Öl-Aktien erzielen Sie Höchstrenditen

Andreas Lambrou / 12.10.22 / 16:49

Ende September markierte der Ölpreis gemessen an der Sorte Brent bei 85 US$ je Barrel einen ersten wichtigen Boden. Vorausgegangen waren Spekulationen zum OPEC-Treffen in Wien, bei dem eine erhebliche Kürzung der Fördermenge beschlossen wurde. Die Angst vor einem erneuten Ölpreisanstieg sorgte bei vielen Aktien für Trauerstimmung. Bei Öl-Aktien weinten Anleger dagegen mit großen Freudentränen.

Mit Öl-Multis wie Royal Dutch Shell (WKN: A3C99G) und BP (WKN: 850517) lassen sich weiterhin hohe Renditen erzielen. Bei Petrochina (WKN: A0M4YQ) sehe ich gute Chancen für eine Neubewertung. Goldherz PLUS-Leser feiern mit dem Junior Öl- & Gasproduzenten Africa Oil (WKN: A0MZJC) satte +181% Rendite.

Die Financial Times deutete das Signal der OPEC+ Förderkürzung am vergangenen Freitag, 7. Oktober, gleich richtig, als sie mit der Schlagzeile aufwartete, wonach die OPEC einen Ölkrieg gegen die USA anzettelt.

Wie die FT schrieb, könnte die Vereinbarung Saudi-Arabiens und Russlands, die Ölproduktion gegen den Willen Washingtons zu drosseln, die globale Energieordnung ins Wanken bringen.

Eine Freundschaft, die keine ist

Wenige Monate, nachdem sich US-Präsident Biden und der saudische Kronprinz noch die Hände als Zeichen der Begrüßung gereicht hatten, scheint die „Freundschaft“ nach den jüngsten Ereignissen doch nur von oberflächlicher Natur.

Während die US-Notenbank auf Biegen und Brechen versucht, die Inflation zu bekämpfen, mischt sich nun das Ölkartell OPEC+ in das Geschehen ein.

Öl ist schwarzes Gold, Gold ist Geld und Geld regiert die Welt. Jüngst legte die OPEC wieder einmal die Karten auf den Tisch und deutete an, wer am Energiemarkt am längeren Hebel sitzt.

Obwohl die Ölpreise nun über einen längeren Zeitraum auf hohen Niveaus verweilen, kündigte die OPEC an, ihre Produktionsziele um 2 Millionen Barrel pro Tag bzw. 2% des globalen Angebots zu kürzen. Und dies, während die Ölpreise über 90 US$ je Barrel gehandelt werden.

Dass die OPEC Produktionskürzungen auf einem verhältnismäßig hohem Ölpreisniveau durchführt, könnte bedeuten, dass das Kartell einen neuen Boden für den Rohstoffpreis implementieren will.

Energie als Preistreiber

Diese Entscheidung dürfte ein gewaltiger Dorn im Auge der Notenbankpolitik der Federal Reserve sein. Schließlich bleiben hohe und vor allem steigende Energiepreise der Hauptkatalysator und Kern der aktuellen Teuerungsrate.

Zwar hatte die Fed kürzlich erste Erfolge bei der Bekämpfung der Inflationserwartungen vermeldet. Doch scheinen diese auf Jahre künstlich berechneten und vornehmlich auf psychologischen Faktoren basierenden Annahmen fernab der Realität zu liegen.

Das Letzte, dass der Fed-Chef Powell jetzt gebrauchen kann, sind anhaltend hohe Ölpreise aufgrund einer Angebotsverknappung seitens der OPEC.

Es hat ganz den Anschein, als würde das Öl als Waffe eingesetzt werden – es wäre ja nicht das erste Mal in der Geschichte. Auch Russland als Teil der OPEC+ dürfte bei dieser Entscheidung seine Finger im Spiel gehabt haben. Möglicherweise ist Saudi-Arabien nun bereit, sich aus den Fängen der USA zu lösen, die Mitte der 70er Jahre einen für die ölreichen arabischen Länder attraktiven Deal aushandelten, bei dem sich diese dem Spinnennetz des Petrodollars unterwarfen.

Die USA streiten, wer die Entscheidung heraufbeschworen hat

Für den Ölmarkt dürfte die Frage der Schuld aber wenig interessant sein. Fest steht: Die USA haben durch ihre Freigabe aus den strategischen Erdölreserven die niedrigsten Ölvorräte seit 1984 erreicht.

Die Zeiten, in denen die USA und die westliche Welt zügig ihre Produktionskapazitäten erhöhen können, sind vorbei. Das hat auch die OPEC-Allianz erkannt und spielt ihre Preissetzungsmacht aus.

Für die US-Notenbank dürfte die Inflationsbekämpfung jetzt noch komplizierter werden, als ursprünglich gedacht.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte am Dienstag seine globale Wachstumsprognose für 2023 und warnte vor dem steigenden Risiko einer globalen Rezession. Der IWF erklärte, dass sich das globale Wirtschaftswachstum von 6% im Jahr 2021 auf 3,2% in diesem Jahr abschwächen wird.

Auf die Ölpreise hatte sich die Befürchtung einer Weltrezession zunächst negativ ausgewirkt. Kurzfristig notierten die Ölpreise nach den Ankündigungen am Freitag auch wieder etwas schwächer.

Doch trotz der Schwankungen sollten Sie sich keine Illusionen machen. Das Ölangebot ist weiterhin stark begrenzt. Das mögliche Ziel der Fed, die Öl-Nachfrage zu zerstören und damit die Inflation zu senken, dürfte jetzt in weiter Ferne liegen.

Die OPEC+ machten in ihrer Erklärung am Freitag deutlich: Wir halten – auch mit Russland – zusammen und gehen aktiv gegen die Preismanipulationen der USA vor. Die OPEC-Staaten werden nicht freiwillig ihre Macht und die hohen Preise aus der Hand geben.

Obwohl die USA das mächtigste Land der Welt bleiben und auch mit ihrem Militär stets in der Lage sind, um Interventionen durchzuführen zugunsten von Demokratie und Freiheit, aber auch nicht zuletzt um ihre Machtinteressen durchzusetzen, sieht es im Moment eher danach aus, dass sie den Ölkrieg gegen die ölreichen OPEC+-Staaten verlieren werden.

Jedenfalls erwarte ich tendenziell steigende Ölpreise bis mindestens 2025. Erst danach dürfte das Pendel möglicherweise wieder von den Produzenten zugunsten der Konsumenten umschlagen.

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Dank der OPEC verdienen Sie jetzt kräftig!

Für die Ölpreise und damit auch für die Aktien der starken Produzenten dürfte nach der OPEC-Entscheidung die nächste Aufschwungphase bevorstehen.

Die Analysten von Goldman Sachs haben nach den Ereignissen rund um die Kürzungen der OPEC ihre Preisprognosen für Rohöl der Sorte Brent angehoben. Für das laufende Jahr sieht die Bank nun Preise von 104 US$ pro Barrel statt zuvor 99 US$.

Obwohl die tatsächliche Produktionskürzung geringer ausfallen dürfte, ist die Bank der Ansicht, dass der physische Ölmarkt eng genug für einen solchen Anstieg ist. Im ersten Quartal des nächsten Jahres geht die Bank sogar von einem Ölpreis von 115 US$ je Barrel aus.

Auch Morgan Stanley hatte im Zuge der Ereignisse seine Ölpreisprognose auf 100 US$ für das erste Quartal 2023 angehoben. Für die Ölproduzenten in unserem Portfolio sind bereits aktuelle Preise eine wahre Goldgrube.

So nutzen Anleger den Rückenwind bei Öl-Aktien

Aus Bewertungssicht spricht zurzeit einiges für eine Investition in europäische sowie internationale Ölmultis aus den Schwellenländern. Aktuell werden diese praktisch einheitlich mit dem rund 4-fachen freien Cashflow bewertet, während die bekannten und bei Anlegern höchst beliebten US-Ölmultis auf Bewertungsverhältnisse mit dem 6-9-fachen ihres freien Cashflows kommen.

Trotz der gegenwärtigen Gesamtmarktschwäche erreichte die BP-Aktie vor wenigen Tagen ein neues Jahreshoch bei fast 4,70 GBP. Seitdem kühlte sich der Kurs nur unmerklich ab. Analysten bewerten BP als klaren Kauf und bescheinigen der Aktie zurzeit ein durchschnittliches Kurspotenzial von rund +33%. Die optimistischen Kursziele reichen sogar bis auf 8 GBP, was einem Kurspotenzial von +73% entspräche.

Allerdings haben sich westliche Ölkonzerne zu rigorosen CO2-Einsparzielen bekannt, die zumindest langfristig am Dividendenpotenzial nagen.

Möglicherweise aussichtsreicher schätze ich darum die Chancen beim chinesischen Ölkonzern Petrochina ein. Dieser wird aktuell sogar nahe seines Jahrestiefs und mit dem rund 3-fachen Cashflow sowie einem geradezu absurd tiefen Kurs-Gewinn-Verhältnis um 4 bewertet. Dabei schüttet der staatliche, an den internationalen Börsen notierte Ölkonzern weiter Rekorddividenden aus, die einer Dividendenrendite von über 10% gleichkommen.

Hier haben geopolitische Risikoüberlegungen vor allem zum Ausstieg von Seiten der internationalen Investoren geführt, die eine zweite Gazprom unbedingt verhindern wollen.

Nichtsdestotrotz erwarte ich, dass die Chancen für eine starke Kurserholung bei ausgesuchten chinesischen Energieaktien sehr gut stehen sollten.

Anleger sollten aber zwingend darauf achten, dass sie ihre Aktien strikt an der in China für alle Ausländer weiter geöffneten Börse in Hong Kong erwerben und die ADR-Risiken meiden.

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PLUS-Leser machen ihr Vermögen mit Junior-Ölaktien

Für Anleger gilt bis auf Weiteres: Energieaktien bleiben ein wichtiger und fester Bestandteil in einem gesunden Portfolio.

Aktuell halte ich neben meinem Favoriten Africa Oil nach +181% Rendite in drei Jahren und im Anschluss an die 70% Dividendenausschüttung bei Capricorn Energy, von der meine Leser ebenfalls demnächst massiv profitieren, noch weitere mindestens fünf spannende Öl-Aktien auf Sicht der kommenden zwei Jahre für höchst aussichtsreiche Neuinvestments.

Meine Spezialität ist es, mit Weitblick stark unterbewertete Rohstoffaktien wie Capricorn zu finden und mein Geld dort zu investieren. Auch diese Transaktion, die ich seit 2020 verfolge, ging nun buchstäblich wie geplant auf.

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Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des besprochenen Unternehmens Capricorn und haben die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern bzw. Optionen auszuüben und könnten dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt.

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