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CureVac +56% in 2 Tagen: Wohin marschiert die Aktie noch?

Simon Ruic / 09.01.23 / 10:59

Nach positiven Studienergebnissen meldet sich die CureVac-Aktie (WKN: A2P71U) spektakulär zurück mit mehr als +56% in zwei Tagen auf 10,30 US$. Eine Handvoll von Profi-Händlern freut sich über die üppigen Trading-Renditen, aber was bietet der Titel des Tübinger Unternehmens für Otto-Normal-Anleger?

CureVac mit Zentrale in Tübingen erforscht und entwickelt Arzneimittel auf der Grundlage des Botenmoleküls mRNA. Im vergangenen Sommer musste der Wirkstoffhersteller den Zulassungsantrag für seinen ersten Corona-Impfstoff aufgrund schwacher Studienergebnisse zurückziehen. Derzeit arbeitet das Unternehmen zusammen mit dem britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) an einem verbesserten Corona-Vakzin. CureVac ist an der Nasdaq-Börse notiert mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,6 Milliarden €.

Zwei Kurssprünge nach Erfolg in Kombi-Impfstoff-Studie

Das ist die Kursexplosion, auf die Trader gehofft haben: Am Freitag ist die CureVac-Aktie an der New Yorker Börse um fast +30% hochgeschossen und am Montag folgt vorbörslich der nächste +25%-Kurssprung auf 10,30 US$.

Hintergrund: Der Wirkstoffentwickler hat positive Daten aus seinem Covid-19-Grippe-Kombi-Impfstoffprogramm bekanntgegeben. Aufgrund dieser vorläufigen Ergebnisse werde der mRNA-Wirkstoffkandidat CV501, der gemeinsam mit GSK entwickelt wird, den Angaben nach im laufenden Jahr in die nächste Phase der klinischen Studien eintreten.

CV501, das auf die Omikron-Subvariante BA.1 abzielt, war demnach gut verträglich und führte selbst bei der niedrigsten getesteten Dosis zu relevanten Mengen neutralisierender Antikörper bei jüngeren Erwachsenen.

CureVac gab auch erste Ergebnisse einer Phase-1-Studie für den monovalenten Flu-SV-mRNA-Impfstoff bekannt, der zum saisonalen Grippeprogramm der beiden Partnerunternehmen gehört. Laut der vorläufigen Daten übertraf der Wirkstoffkandidat einen zugelassenen Grippe-Vergleichsimpfstoff bei jüngeren Erwachsenen hinsichtlich der Bildung eines bestimmten Antikörpertyps. Zudem seien über mehrere Dosen hinweg keine Sicherheitsbedenken aufgetreten.

In künftigen klinischen Studien wollen CureVac und GSK nun alle vier von der WHO empfohlenen Grippestämme untersuchen. Der Beginn einer Phase-1/2-Studie für multivalente Impfstoffkandidaten ist für Mitte 2023 geplant.

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Wo ist das Umsatz-Potenzial?

Lange Zeit hatte CureVac finanziell an ihrem gescheiterten ersten Corona-Impfstoffprogramm zu knabbern. Mit der rückläufigen Zahl an Studienteilnehmern, Nachverhandlungen bestehender Verträge und der Unterstützung des starken Partners GSK haben die Tübinger ihre Altlasten im abgelaufenen Jahr aber nahezu abbauen können.

Die kurz- und mittelfristigen Einnahmeaussichten des Unternehmens bleiben vorerst jedoch dünn. Die Covid-19- und Grippe-Programme konkurrieren mit denen von Pharmariesen wie BioNTech/Pfizer und Moderna, die ihre Marktmacht nicht kampflos mit anderen Biotech-Playern teilen werden.

Andere Programme von CureVac konzentrieren sich auf Krankheiten, die äußerst selten sind oder nicht als Notfälle gelten. Sie können ebenfalls nicht den Kern einer Pipeline bilden, auf der zukünftiger Erfolg aufgebaut werden kann, sondern bestenfalls ein profitables Portfolio ergänzen.

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Es kann noch viel schiefgehen

Ich hatte im vergangenen August darauf hingewiesen, dass risikoerprobte Zocker auf die nun veröffentlichten Studiendaten wetten können. Dieser Trade ist nun aufgegangen und in CureVacs Pipeline ist definitiv etwas Dynamik gekommen.

Der Weg hin zu Marktzulassungen, geschweige denn nennenswerten Umsätzen ist jedoch weiterhin sehr lang und gesäumt mit Unwägbarkeiten. Durchschnittsanleger sollten von der Aktie des chronisch klammen Biotech-Unternehmens aus meiner Sicht daher weiterhin die Finger lassen.

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