Bee Vectoring Technologies: Ex-Bayer-Manager «extrem bullish»

von (as)  /   23. Januar 2017, 15:29  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Bee Vectoring Technologies (WKN: A14WDZ) steht vor einem großen Jahr. Dieses ist so verheißungsvoll, dass vor wenigen Monaten ein Ex-Bayer-Manager den Chefposten bei dem noch weitestgehend unentdeckten Unternehmen aus dem kanadischen Mississauga übernahm und schon in der nächsten Zeit riesige Potenziale heben möchte.

Ashish Malik war vor seinem Amtsantritt bei Bee Vectoring Technologies niemand Geringeres als der jahrelange globale Marketingchef von Bayer CropScience, einer rund 10 Milliarden USD Umsatz schweren, auf chemische Pflanzenschutzmittel und Lösungen zur Insektenbekämpfung spezialisierte Tochter des Leverkusener DAX-Konzerns. Seine Entscheidung, einen Weltkonzern zu verlassen und stattdessen eine kleine Technologiefirma als CEO zu übernehmen, lässt aufhorchen. Wir haben uns näher mit Bee Vectoring beschäftigt und sind überzeugt, dass die Aktie einer der Highflyer des Jahres wird!

Die anstehende Übernahme des US-amerikanischen Saatgutherstellers Monsanto durch den Bayer-Konzern ist weiterhin täglich ein Thema. Mit exorbitanten 66 Milliarden USD soll die aufsehenerregende Transaktion zu Buche schlagen, dabei macht Monsanto gerade mal einen Bruchteil davon als Umsatz und hat unter anderem aufgrund der möglicherweise gesundheitsschädlichen Erzeugung gentechnisch veränderter Feldfrüchte nicht gerade den besten Ruf.

Mit patentierter Bienen-Technologie zum Durchbruch in 2017

Die Lösungen von Bee Vectoring Technologies sind nicht nur deutlich umweltfreundlicher, sondern können landwirtschaftliche Betriebe auch deutlich produktiver, profitabler und nachhaltiger machen. Bee Vectoring Technologies setzt bei seinen patentierten Verfahren voll auf die natürliche Unterstützung der Bienen. Künstliche Dünger und Pestizide, die unsere Nahrung verunreinigen und ihr wichtige Vitamine entziehen, könnten damit in vielen Betrieben bald ebenso der Vergangenheit angehören wie das in der Branche vieldiskutierte Massensterben der Bienen.

Für Bee Vectoring würde sich damit ein schon riesiger und weiter massiv an Bedeutung gewinnender Markt erschließen, der sich bald auf deutlich über 100 Milliarden USD belaufen dürfte. Doch wie funktioniert die Technologie eigentlich? Das Ganze beginnt mit der speziellen Zucht von Hummelbienen, die pulverförmiges „Vectorite“ annehmen, welches beliebig viele Partikel von Biosubstanzen enthält. Das Vektorpulver wird dann von den Bienen selbst zu den Pflanzenblüten transportiert und von diesen aufgenommen. Ein Schwarm von 300 Bienen kann auf diese Weise 10 Millionen Pflanzen bestäuben und mit Pflanzenschutzmitteln versehen.

Bee Vectoring Technologies hat gleich drei Kerntechnologien vorzuweisen, die allesamt patentiert wurden oder sich in der Phase der Patenterteilung befinden. Hierzu gehört ein speziell für die Bienen entwickelter Behälter, der „Vectorpak“, welcher für eine optimale Aufnahme des Vektorpulvers sorgt, das wiederum die Absorption der aktiven Substanz wie dem eigens entwickelten „BVT-CR7“ ermöglicht. Dieser Fungus-Pilz schützt Pflanzen vor Schimmel und anderen Schädlingen und soll spätestens 2018 die Zulassung durch die US-Umweltbehörde erhalten.

Schlussendlich führt der Einsatz der Bienenmethode dazu, dass organische Bio-Lebensmittel erschwinglich werden und die konventionelle Landwirtschaft eine revolutionäre Transformation in Richtung Naturschutz durchlaufen könnte, ohne hohe Ertragsraten zu gefährden. Das Unternehmen dürfte den erfolgreichen Weg mithilfe seiner Lösungen maßgeblich gestalten.

Überragende Studienresultate als Grundlage für bevorstehende Kommerzialisierung

Bei der Idee des Unternehmens handelt es sich längst nicht mehr nur um ein Konzept. Im vergangenen Jahr 2016 wurden wesentliche Meilensteine erreicht, die den kommerziellen Nutzen der Technologie eindrucksvoll bestätigten. Größere Studien mit Erdbeeren, Blaubeeren, Tomaten und Sonnenblumen wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. Beispielsweise sank die Grauschimmelrate bei Erdbeeren um satte 40%, während gleichzeitig die marktfähige Ernte um 30% gesteigert werden konnte. Noch in diesem Monat soll eine weitere großangelegte Studie mit einflussreichen Farmern im US-Bundesstaat Florida anlaufen.

Bisherige Studien lassen Großes erwarten

Bisherige Studien lassen Großes erwarten

Einzigartiges Patentporfolio; strategische Partner vor Einstieg?

Bee Vectoring Technologies kann bereits 11 genehmigte Patente in weltweit 7 Ländern verbuchen und hat weitere rund 50 Patentanmeldungen ausstehend. Dies weckt offensichtlich Begehrlichkeiten: Unternehmensangaben zufolge existiert mittlerweile «ein hohes Level an weltweitem Interesse von potenziellen, langfristigen strategischen Partnern». Darüber hinaus rechnet man noch dieses Jahr mit regulatorischem Feedback für das Bio-Pestizid BVT-CR7. Kommerzielle Verkäufe sollen «so schnell wie möglich» beginnen und könnten das Unternehmen aus dem Stand in eine völlig neue Dimension befördern.

CEO Ashish Malik weiß, was er tut – Überraschung in Kürze?

Saatgut- und Pflanzenschutzaktien wie Syngenta (WKN: 580854) oder Monsanto (WKN: 578919) haben in den letzten Jahren eine unglaubliche Kursperformance erfahren. Syngenta konnte seit 2003 über 800%, Monsanto gar über 1.300% Wertzuwachs verzeichnen. Die Agrar-Branche ist eine der derzeit explosivsten überhaupt, denn die großen Player suchen unter Hochdruck nach technologischen und umweltfreundlichen Fortschritten in der Landwirtschaft. Bee Vectoring hat derart verheißungsvolle Lösungen in der Pipeline, dass eine Agrar-Zukunft ohne die Technologie des Unternehmens kaum vorstellbar erscheint. Das dürfte auch CEO Ashish Malik wissen, der eigenen Angaben zufolge «extrem bullish für 2017» ist.

Uns gefällt vor allem, dass der Aktienkurs mit 0,31 CAD trotz der großen Erfolge im vergangenen Jahr derzeit noch sehr tief und weit unter dem Niveau der letzten Finanzierungsrunde zu 0,55 CAD im Juni vergangenen Jahres notiert. Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei umgerechnet nur rund 10 Millionen Euro. Allein das Patentportfolio ist unserer Ansicht nach deutlich mehr wert. Wir rechnen zudem zeitnah mit einer Reihe positiver Meldungen wie zum Beispiel strategische Partnerschaften sowie der baldigen Kommerzialisierung der BVT-Lösungen. Das Potenzial der Aktie sehen wir in diesem Jahr bei über 200%!

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