Aeterna Zentaris nach 200% mit Ansage: Wie geht’s weiter?

von (as)  /   24. November 2015, 15:37  /   unter Aktien, Nasdaq, Technologie, Top-Stories  /   Keine Kommentare

Am Wochenende kündigten wir einen großen Kursknall bei Aeterna Zentaris (WKN: A1439Z) an. Die Aktie des Biotechunternehmens schoss daraufhin unter rekordverdächtigem Volumen in die Höhe und ging am Ende bei 8,52 USD mit einem Plus von über 100% aus dem gestrigen Nasdaq-Handel. Nachbörslich wurden gar 12,74 USD bezahlt. Und heute geht es weiter hoch…

Wie erwartet meldet Aeterna Zentaris heute die Umwandlung sämtlicher ausstehender Warrants, die Teil der Anfang November erzielten Warrantholder-Vereinbarung waren. Der Druck auf die Aktie durch anhaltende Verwässerung dürfte sich damit erstmal erledigt haben. Die noch ausstehenden 2,7% der ursprünglich ausgegeben B-Warrants sind dabei nicht der Rede wert, zumal dessen Besitzer bislang keinerlei Anstalten gemacht hat, seine Optionsscheine in Aktien zu tauschen.

Rund 6,9 Millionen Aeterna-Aktien befinden sich jetzt im Umlauf, was auf Basis des letzten Nasdaq-Schlusskurses einer Marktkapitalisierung von 58,8 Millionen USD entspricht. Fundamental bleibt das Unternehmen mit seinem hohen Cashbestand und seiner weit fortgeschrittenen und sehr vielversprechenden Pipeline stark unterbewertet. Mittlerweile ist die Notierung im zweistelligen Dollarbereich gelandet und selbst hier spricht das außergewöhnlich hohe Handelsvolumen nicht nur für Shorteindeckungen, sondern wohl auch für Käufe von professioneller Seite. So war es vielen institutionellen Adressen aufgrund des Pennystock-Daseins zuletzt nicht möglich, Aeterna-Aktien zu erwerben. Es liegt auf der Hand, dass starke Hände jetzt den Freefloat aufmischen und für eine stabilere Aktionärsstuktur sorgen. Zu erwartende Gewinnmitnahmen und schwächere Handelstage können also weiterhin getrost zum Eingehen von spekulativen Long-Positionen genutzt werden.

Interessenkonflikt
Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des besprochenen Unternehmens und hat – wie andere Aktionäre auch – eventuell die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Für diesen Beitrag redaktionell verantwortlich ist der Autor als freiberuflicher Journalist. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: sharedeals.de/haftungsausschluss.

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