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Adler Group: Nebelkerze von Vonovia – was das für Anleger bedeutet

Manuel / 04.05.22 / 7:35

Die Adler Group (WKN: A14U78) ist mit den jüngsten Geschehnissen (wir berichteten) zum Spielball von Zockern geworden. Die SDAX-Papiere haben gestern ein Kursfeuerwerk abgebrannt und sind vom Montagstief bei 3,88 € auf 7,10 € in der Xetra-Spitze gestiegen – oder um +83%. Am Ende gingen sie bei 6,82 € und einem Plus von +33,3% aus dem Handel. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass am Ende alle jubeln.

Die Adler Group ist ein luxemburgisches Immobilienunternehmen. Mit der Fusion der ADO Properties, Adler Real Estate und Consus Real Estate im Jahr 2020 entstand zunächst ein Konzern mit einem Portfolio im Wert von 11,4 Milliarden €. Im Zuge der Fusion firmierte das Unternehmen in Adler Group um. Mittlerweile sind diverse Wohneinheiten verkauft worden.

Vonovia gibt Wasserstandsmeldung

Inzwischen hat auch Hauptanteilseigner Vonovia Stellung bezogen. Beim Branchenmagazin „Der Aktionär“ heißt es, dass Vonovia seinen Aktienbestand an der 20,5%-Tochter Adler Group nicht vergrößert hat.

Gut, das wiederum wäre nach dem Milliardenverlust und dem fehlenden Testat bei allem Verständnis, den man als Anleger für den Krisenkonzern noch aufbringen kann, wohl ohnehin zu viel des Guten. Zumal Vonovia im Interview ebenso erklärte, man sei selbst knapp bei Kasse.

Fakt ist, dass mit Stefan Kirsten ein Vonovia-Mann bei der Adler Group die Geschicke in der Hand hält. Die Vonovia-Sprecherin sagte im Beitrag lediglich, dass man „übereilt keine Entscheidung“ treffen wolle und sich an der „grundsätzlichen Einschätzung“ zu Adler nichts geändert habe. Auf strategische Punkte geht das Interview nicht ein.

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Wie geht das Adler-Drama aus?

Niemand kann sagen, wie das Adler-Drama schlussendlich gelöst wird. Versierte Nutzer des sharedeals.de Live Chats hatten direkt über die weiteren Maßnahmen spekuliert. Eine von mehreren Möglichkeiten ist, dass Vonovia im Fall des Falles Assets aus der Insolvenzmasse kauft.

Das Fazit bleibt dasselbe: Die Gemengelage ist zu unübersichtlich, als dass Anleger hier den großen Reibach erwarten sollten.

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