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/ 10.12.17 / 21:21

Steinhoff holt sich weitere Unterstützung - Rettung bis zum 19.?

Im Vorfeld des Treffens mit wichtigen Geldgebern am 19. Dezember hat sich der Handelskonzern Steinhoff (WKN: A14XB9) die Unterstützung weiterer Experten gesichert. Man möchte offensichtlich bestmöglich vorbereitet in die Gespräche gehen.

Laut aktueller Meldung wird die Investmentbank Moelis & Company den Konzern bei seinen Gesprächen mit den Banken beraten. AlixPartners, Spezialisten für Turnarounds und "Krisensituationen", werden Steinhoff im operativen Bereich und beim Liquiditätsmanagement unter die Arme greifen. Positiv: Anscheinend benötigt Steinhoff kein neues Geld von den Banken.

Kein neues Fremdkapital nötig

Laut Steinhoff gehe es bei den Gesprächen um die weitere Unterstützung der Banken in Bezug auf bestehende Kreditlinien. Von zusätzlich benötigtem Fremkapital ist hingegen keine Rede. Noch vor dem Treffen am 19. Dezember will Steinhoff eine entsprechende Agenda publizieren. Wir halten es für sehr unwahrscheinlich, dass die Banken eine Zahlungsunfähigkeit des Konzerns ausgerechnet im Weihnachtsgeschäft risikieren. Sofern das Geschäft weiterhin Gewinne abwirft, wäre eine fortlaufende Unterstützung für alle Seiten die wohl beste Variante.

Diese Woche erst hatte Steinhoffs Südafrika-Tochter einen Rekordgewinn vermeldet. Die Fakten sprechen derzeit eher für ein Überleben der Gruppe.

Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Steinhoff International Holdings und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss.

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Kommentare
Rosi / 10.12.17 / 22:45 Uhr Ich habe eine ganz andere Meinung zu den noch nicht veröffentlichten Bilanzen. Vlt wurden Bilanzen gefälscht, weil der "Laden" zu gut läuft und um Steuern zu sparen.Also Schwarzgeld abgezwackt zu privatem vermögen? Ich kann mir nicht vorstellen dass Zahlungsunfähigkeit vorliegt, den Poko DomäneMöbeldiscounter geht es sehr sehr gut, die sind pralle voll jeden Tag mit Kundschaft und warum sollten die so preiswert Möbel verkaufen,wenn sie dadurch in finanzielle Schwierigkeiten kommen würden? Macht keinen Sinn.Ich vermute wir erleben hier ein sehr viel positivere Bilanzkorrektur als es vermuten lässt.Der Aktienkurs bassiert nicht auf reales Wissen sondern auf Unsicherheit. .