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Administrator / 26.05.14 / 9:30

Spherix auf Santheras Spuren: 10 gute Gründe für 1.000%

spherixImmer wieder bietet die Börse außergewöhnliche Chancen. Die Aktien der von uns vorgestellten Santhera Pharmaceuticals (WKN: A0LCUK) verteuerten sich innerhalb dieses Monats um mehr als 1.000%! In der Biotech-Branche ist der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg bekanntlich besonders schmal, was im Falle des Falles zu exorbitanten Kursausschlägen in beide Richtungen führen kann. Eine aus unserer Sicht weitaus weniger risikoreiche, dafür aber mindestens so chancenreiche Investition, stellt aktuell die Aktie des US-amerikanischen Intellectual-Property-Unternehmens Spherix (WKN: A1J40G) dar. Wir trauen diesem Wert eine Kursperformance von bis zu 1.000% auf Sicht von weniger als fünf Monaten zu. Mit anderen Worten: Der derzeit bei 1,51 Dollar oder umgerechnet 1,10 Euro notierende Aktienkurs könnte schon bald wieder zwei Stellen vor dem Komma aufweisen, so wie Mitte letzten Jahres, als die Aktie noch zeitweise über 20 Dollar kostete! Wir liefern Ihnen 10 gute Gründe, die im Moment für einen Einstieg bei Spherix sprechen.

Grund 1: Weltklasse-IP-Portfolio

Spherix meldete Anfang des Jahres den Erwerb von 101 äußerst bedeutenden Technologie-Patenten. Hierbei handelt es sich um einen Teil jener 4.000 Patente aus der Insolvenzmasse des ehemaligen Telekommunikationsriesens Nortel, die in 2011 für aufsehenerregende 4,5 Milliarden Dollar versteigert wurden. Insgesamt hält Spherix nun ein Portfolio von mehr als 300 Patenten.

Grund 2: Apple, Microsoft & Co.

Niemand Geringeres als ein aus den führenden Weltkonzernen Apple, Microsoft, Sony, Blackberry und Ericsson gebildetes Konsortium, das Rockstar Consortium, hatte die Patente seinerzeit erworben. Jetzt ist Rockstar mit einem Anteil von über 25% größter Spherix-Aktionär und nicht zuletzt auch aufgrund einer vereinbarten Umsatzbeteiligung sehr an einer erfolgreichen Monetarisierung der Patente interessiert.

Grund 3: Unberechtigter Kurssturz

Am 2. Januar dieses Jahres wanderte das Spherix-Papier noch zu einem Höchstpreis von 10,40 Dollar über den Broker-Tresen, bevor Ende Januar ein Kurssturz bis auf unter 6 Dollar folgte. Rapide abwärts ging es ein weiteres Mal ab Ende März. Mittlerweile ist die Aktie für 1,50 Dollar zu haben. Operativ bedingte Gründe für die katastrophale Kursentwicklung gibt es nicht - im Gegenteil:

Das Unternehmen ist heute besser kapitalisiert als vor 10 Monaten. Wir besitzen heute mehr wertvolles geistiges Eigentum als vor 10 Monaten. Wir sind heute das einzige börsennotierte Patent-Monetarisierungs-Unternehmen mit den weltbekannten Nortel-Patenten. Wir haben heute ein größeres und erfahreneres Patent-Monetarisierungs-Team als vor 10 Monaten. Wir haben heute ein neues Board mit Pesönlichkeiten, die führend sind im Bereich Patent-Monetarisierung. Wir haben heute einige der besten Patent-Monetarisierungs-Kanzleien des Landes, die daran arbeiten, unsere Assets zu Geld zu machen. Wir haben heute mehr Lizenzierungs-Programme auf dem Weg als jemals zuvor und - meine Damen und Herren - wir haben gerade erst begonnen.

Mit diesen Worten eröffnete Spherix-CEO Anthony Hayes die jüngste Investorenkonferenz anlässlich der letzten Quartalszahlen. Die Verwunderung und den Frust vieler Investoren aufgrund des stark abgerutschten Aktienkurses habe er zur Kenntnis genommen, jedoch könne er eine negative Geschäftsentwicklung als Ursache für die Kursperformance ausschließen, denn diese läge keineswegs vor. Der Grund dürfte stattdessen eher eine "Verkettung unglücklicher Umstände" sein. So befand sich die Spherix-Aktie nach einer längeren Seitwärtsbewegung zum Jahresbeginn in einer charttechnisch ungünstigen Lage. Die im Rahmen des Rockstar-Deals ausgegebenen neuen Aktien und der niedrige Freefloat haben Leerverkäufern zusätzlich in die Karten gespielt. Margin Call und Stop-Loss-Orders dürften den Abwärtssog darüber hinaus beschleunigt haben.

Grund 4: Charttechnisches Kaufsignal

Nach der Kursentwicklung der letzten Monate ist das Spherix-Papier absolut überverkauft. Seit Mitte des Monats hat sich der Wert gefangen und es treten vermehrt Käufer in Erscheinung. Nach Erreichen eines Allzeittiefs im Bereich von 1,20 Dollar wurde ein kräftiger Rebound eingeleitet und im Intraday-Handel fast die Marke von 2,00 Dollar zurückerobert, wobei mehr als die Hälfte der ausstehenden Aktien umgesetzt wurde! Mittlerweile hat sich in der Region um 1,40 Dollar eine massive Unterstützung gebildet; trotzdem wird der Kurs weiterhin in Schach gehalten und ein nachhaltiger Ausbruch Richtung Norden verhindert. Es ist offensichtlich, dass sich langsam aber sicher auch große Adressen positionieren.

Grund 5: Starke Bilanz

Die letzte veröffentlichte Bilanz zum Ende des ersten Quartals zeigte sich robust. Einem Anlagevermögen von fast 70 Millionen Dollar standen Verbindlichkeiten von gerade mal 1,1 Millionen Dollar gegenüber; Bankschulden hat Spherix keine. Allein die Patente aus dem letzten Rockstar-Deal wurden mit einem Wert von 60 Millionen Dollar eingebucht. Bei erfolgreicher Monetarisierung des geistigen Eigentums dürfte Spherix ein Vielfaches dieser Summe wieder einspielen.

Grund 6: Gut gefüllte Kasse

Erst Ende März gab Spherix den erfolgreichen Abschluss einer Finanzierung über 4,4 Millionen Dollar bekannt. Bezahlt haben die Investoren hierfür noch einen Preis von 3,75 Dollar je Aktie, so dass nur knapp über eine Million neue Spherix-Anteile ausgegeben werden mussten. Da das Geschäftsmodell des Unternehmens wenig Fixkosten verursacht und die zum Zwecke der Monetarisierung des Patentportfolios eingesetzten Anwälte hohes Vertrauen in erfolgreiche Klagen haben und teilweise auf reiner Erfolgsbasis arbeiten, sollte Spherix genügend finanzielle Mittel aufweisen, um die Zeit bis zu den ersten signifikanten Einnahmen aus laufenden Klagen und Verhandlungen zu überstehen.

Grund 7: Extreme Unterbewertung

Bei laut letztem Stand 12,27 Millionen ausstehenden Aktien wird Spherix aktuell mit nur noch 18,5 Millionen Dollar beziehungsweise 13,5 Millionen Euro bewertet. Mit über 300 hochklassigen Technologie-Patenten und laufenden Initiativen zur Monetarisierung ist die Marktkapitalisierung lächerlich niedrig. Zur Erinnerung: 4,5 Milliarden Dollar wurden für 4.000 Nortel-Patente gezahlt. Legt man den Kaufpreis auf das Patentportfolio von Spherix um, käme man auf über 337 Millionen Dollar - gut 1.700% mehr als Spherix' derzeitiger Börsenwert. Rockstar zahlte im Zuge des Patent-Deals über 8 Dollar für eine Spherix-Aktie. Ausübungspreise für bestehende Aktienoptionen liegen bei über 6 und über 10 Dollar.

Grund 8: Erstklassiges Management

Unternehmenschef Anthony Hayes hat einen ausgesprochen guten Ruf und Track Record in der Branche, ist hungrig und zeigt sich von Spherix und seinen Aussichten begeistert. Vom branchenführenden IAM-Magazin wurde Hayes als eine der zehn Top-Persönlichkeiten der IP-Szene ausgezeichnet. Zuvor war Hayes bereits von der damaligen US-Regierung unter George W. Bush geehrt worden. In der Vergangenheit gelangen Hayes zudem schon sehr erfolgreiche Patent-Monetarisierungen, die zu einer Vervielfachung des Aktionärskapitals führten. Ein Beispiel ist seine Arbeit für das damals börsengelistete Unternehmen Mango Capital, dessen Aktienkurs nach erfolgreichen Monetarisierungen zwischenzeitlich über 600% an Wert gewann. Neben Hayes besteht das Spherix-Team aus weiteren erstklassigen Akteuren inklusive der Crème de la Crème der IP-Juristen.

Grund 9: Kurzfristige Kurskatalysatoren

Spherix ist mit dem enormen Verlust seiner Marktkapitalisierung und der offensichtlichen Unterbewertung natürlich nicht glücklich und kündigte im April eine Investoren-Offensive an, die nun endlich ihre Wirkung zeigen könnte. «Wir haben bedeutende kurzfristige Katalysatoren, darunter anstehende Markmans» (eine gerichtliche Beweisaufnahme bei Patentstreitigkeiten, Anm. d. Redaktion), so CEO Hayes. Zwei mit Spannung erwartete Gerichtstermine wurden mittlerweile auf den 2. Oktober datiert. Hierbei handelt es sich um Klagen gegen die asiatischen Unternehmen VTech und Uniden. Außerdem wurden Prozesse gegen die Schwergewichte Cisco, AT&T, T-Mobile und Juniper initiiert. Weitere Klagen sollen im Laufe des Jahres folgen. Hayes hofft, aus den laufenden und kommenden Verfahren bereits kurz- und mittelfristig Umsätze erzielen zu können. Nicht unwahrscheinlich also, dass in den nächsten Wochen eine Meldung über eine außergerichtliche Einigung über die Ticker läuft und Spherix hierfür einen zweistelligen Millionenbetrag kassiert. Entsprechende Spekulationen dürften den Kurs treiben.

Grund 10: Spherix im Vergleich

Spherix ist nicht das einzige börsennotierte US-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Monetarisierung von Patenten spezialisiert hat. Andere Player ähnlicher Größenordung sind Vringo, ParkerVision und VirnetX. Mit 280 bis 800 Millionen Marktkapitalisierung liegen die Börsenwerte dieser Unternehmen liegen trotz weniger bekannter Patente im Moment gut 15 bis 43 Mal höher als bei Spherix. Entsprechend viel Luft hat die Aktie nach oben!

Fazit

Der alles andere als berechtigte Kursverlust von über 80% im laufenden Jahr eröffnet derzeit eine einmalige Investitionschance. Das Downside-Risiko in den nächsten Monaten erscheint stark limitiert, dafür ist das Kurspotenzial umso größer. Wir erwarten kurzfristig Kurse von über 3 Dollar, bis Jahresende halten wir gar wieder zweistellige Notierungen für möglich. Wer zu lange wartet, läuft Gefahr, dem Kurs hinterherzulaufen!

Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes
Der hier veröffentlichte Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Handelsempfehlung dar. Einschätzungen und zukunftsgerichtete Aussagen spiegeln lediglich die Meinung des Autors wider. Ein Investment in die hier vorgestellte Aktie ist mit Chancen, aber auch mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Trotz sorgfältiger Recherche übernimmt der Autor bzw. Herausgeber keinerlei Gewähr auf die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Der Autor erklärt darüber hinaus, selbst im Besitz des hier besprochenen Finanzinstruments zu sein und dieses jederzeit veräußern zu können. Somit besteht die Möglichkeit eines Interessenkonflikts

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