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Leonardo: Ausbruch nach Zahlen und starkem Ausblick!

Jens Lion / 11.03.22 / 13:06

Die Dynamik in der Rüstungsindustrie nimmt wieder zu. Der italienische Leonardo-Konzern (WKN: A0ETQX) vermeldet nicht nur gute Zahlen, sondern glänzt auch noch mit einem hervorragenden Ausblick und schüttet erstmals seit 2019 wieder eine Dividende aus.

Der hierzulande weniger bekannte italienische Rüstungskonzern ist überwiegend auf die Produktion von Flugzeugen und Hubschraubern sowie technischer Militärinfrastruktur fokussiert. Leonardo, zuvor unter Finmeccanica firmierend, ist in Rom beheimatet und unter anderem am deutschen Spezialist für Radartechnik, Hensoldt, zu 25,1% beteiligt.

Hervorragende Aussichten über die nächsten Jahre

Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein sehr solides Wachstum prognostiziert. Der Umsatz soll um +6,3% steigen, der freie Cashflow aus der operativen Tätigkeit (FOCF) soll von 209 Millionen € auf satte 500 Millionen € steigen. Es ist anzunehmen, dass das Unternehmen die Mittel angesichts rasant steigender Verteidigungsetats intern reinvestieren wird.

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Gemessen auf den Firmenwert ist das eine Cashflow-Rendite von knapp 7% und damit jetzt schon attraktiv.

Langfristziele bestätigt

Von 2021 bis 2025 sollen drei Milliarden € Cash generiert werden. Angesichts der Zahlen aus 2021 und der Guidance für 2022 ergibt sich somit für die Jahre 2023 bis 2025 eine durchschnittliche Cashflow-Erwartung von 760 Millionen € jährlich. Ich halte es für möglich, dass hier sogar noch mehr geht.

Lieferketten intakt?

Ganz im Gegensatz zur deutschen Rheinmetall musste Leonardo zudem die Zahlen zum vierten Quartal 2021 nicht herunterschrauben und ist augenscheinlich in der Lage, die derzeitigen Logistikprobleme in der Wirtschaft zu meistern. Das freut mich besonders, da positive Signale aus dem Management in den letzten Jahren leider rar waren.

Listing der US-Tochter wieder ein Thema?

Erst 2021 sollte eigentlich das US-Geschäft in den Vereinigten Staaten an die Börse, und in diesem Rahmen sollten 22% der Anteile verkauft werden. Das Listing musste aufgrund adverser Marktbedingungen verschoben werden.

Das Börsenumfeld insgesamt ist zwar noch angespannt. Ich erwarte aber noch dieses Jahr einen neuen Anlauf. Dann könnte Leonardo seine Schulden von 3,1 Milliarden € etwas reduzieren und der Markt würde schnell realisieren, dass schon die Beteiligung an Hensoldt und das reine US-Geschäft einen Großteil der heutigen Bewertung abdecken können.

Erste Profite für Besucher unseres Live Chats

Noch am Mittwoch habe ich auf die besondere Attraktivität der Leonardo-Aktie in unserem Live Chat im Rahmen meiner Sprechstunde hingewiesen. Diese ist immer noch nachzulesen, falls Du Interesse an Rüstungsaktien mitbringst.

Persönlich bin ich seit Kursen um 8 € je Aktie investiert. Weitere Infos findest Du in meinem ersten Artikel über die spannende Turnaround-Aktie. Ich halte das Papier vorerst und gehe von höheren Kursen aus.

Leonardo-Aktie: Jetzt diskutieren!

Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen Live Chat, dem Forum der neuen Generation für die Leonardo-Aktie.

Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des besprochenen Unternehmens und haben die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnten dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt.

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