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Kupferschock kommt: Diese Aktien profitieren

Andreas Lambrou / 24.05.22 / 10:13

Kupfer – einer der wichtigsten Rohstoffe für die anlaufende Energiewende. Doch das Angebot wird mit der Nachfrage kaum mithalten können, weshalb Preisspitzen künftig unausweichlich werden dürften. Für die Crème de la Crème der Kupferproduzenten Freeport McMoRan (WKN: 896476), BHP (WKN: 863578) oder Ivanhoe Mines (WKN: A1W4VG) stehen erfolgversprechende Jahre an. Mit dem Nachwuchstitel Western Copper and Gold (WKN: A1JMCZ) waren Goldherz PLUS-Leser frühzeitig positioniert und konnten sich so eine risikolose Position mit aktuell +244% laufender Rendite sichern.  

Bei Western Copper and Gold handelt es sich um einen seit Jahren von mir favorisierten Entwickler eines riesigen Kupfer- und Goldvorkommens. Die Kanadier erschließen das Flaggschiff-Projekt Casino im kanadischen Yukon Territorium. Casino beherbergt eine Gesamtressource von 10,9 Milliarden Pfund Kupfer sowie 21,1 Millionen Unzen Gold. Die bestehende Wirtschaftlichkeitsstudie indiziert ein Minenleben von 25 Jahren sowie einen Projekt-Kapitalwert (NPV) von 2,33 Milliarden CA$ nach Steuern. Im Vergleich dazu ist die Aktie mit einer Marktkapitalisierung von zurzeit 328 Millionen CA$ sehr günstig bewertet.

Anleger, die von steigenden Kupfer- und Goldpreisen ausgehen, haben also noch ein gehöriges Aufwärtspotenzial bei dieser Aktie.

Massive Investitionslücke in der Kupferförderung

Die magische Zahl, die Experten ausgerechnet haben: 12 Millionen Tonnen mehr Kupferbedarf, um das Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, das in einer Erderwärmung von höchstens 1,5 Grad Celsius besteht.

Alles soll nachhaltiger werden und bestenfalls mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Doch ach so gern wird dabei der Wertschöpfungsprozess ausgeblendet, um jene Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Während atemberaubende Summen in erneuerbare Technologien gesteckt werden, fließt nur wenig frisches Kapital in die Erschließung neuer Rohstoffprojekte.

Dabei scheint es doch wenig sinnvoll, fast ausschließlich in das Ende der Wertschöpfungskette zu investieren und deren Anfang aushungern zu lassen.

Paul West-Sales, CEO von Western Copper and Gold, sagte jüngst in einem Interview mit Kitco Mining:

Um die Treibhausgasziele zu erreichen, müssen in den nächsten zehn Jahren jährlich 12 Mio. Tonnen zusätzlich produziert werden. In den beiden vorangegangenen Jahrzehnten haben wir nur 7 Mio. Tonnen zusätzliche Produktion erreicht.

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Der Bergbau ist der Schlüsselsektor

Um die kommenden Klimaziele zu erreichen, führt kein Weg am Bergbau vorbei, so viel steht fest. Es werden in den kommenden Jahren unglaubliche Mengen an endlichen Rohstoffen wie Kupfer, Nickel oder Lithium vonnöten sein.

Aus meiner Sicht völlig unverständlich: Viele Anleger scheuen den Minensektor noch immer.

Auf dieses Dilemma wies auch der Bergbauunternehmer und Gründer von Ivanhoe Mines, Robert Friedland, jüngst auf der Mining Indaba Konferenz in Afrika hin, indem er betonte:

Wenn man sich mit erneuerbaren Energien befasst und die Abhängigkeit von Kohlenwasserstoffen verringern will, braucht man die Bergbauindustrie. Es führt einfach kein Weg daran vorbei.

Wir verbrauchen mehr Kupfer als in der gesamten Historie der Menschheit

Friedland zufolge hat die Menschheit bis heute etwa 700 Millionen Tonnen Kupfer abgebaut.

Doch alleine in den kommenden 22 Jahren müsse nochmals dieselbe Menge für die Umstellung auf grüne Energie abgebaut werden.

Vor allem wegen der exzellenten Leitfähigkeit wird Kupfer von unabdingbarer Bedeutung bei der Elektrifizierung sein.

Jedoch hinkt die Erschließung neuer bedeutender Projekte hinterher, und das nicht ohne Grund. Die Exploration sowie die anschließende Entwicklung sind ein langwieriger und kapitalintensiver Prozess mit vielen Stolpersteinen. Beispielsweise bei Genehmigungsverfahren oder bei einer schwierigeren Metallurgie.

Die großen Kupferminen in Lateinamerika schwächeln bereits mit der Förderung von hochgradigem Erz. So wird immer mehr Aufwand und Energie benötigt, um die Produktionsmenge aufrechtzuerhalten.

Kupferpreise werden historisch hoch bleiben

Selbstverständlich ist es leichter, den grünen Moralkompass mit Investitionen in die Elektroauto- oder Solarbranche zu befriedigen. Doch das Angebotsproblem wird damit nicht behoben.

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Die Unterinvestition in den Sektor geht so weit, dass in den kommenden Jahren mit einem massiven Defizit zu rechnen ist. Anfang des Jahres berichtete Rystad Energy von einer möglichen Angebotsunterdeckung von etwa 6 Mio. Tonnen im Jahr 2030. Laut Rystad wird die Kupfernachfrage bis zum Ende des Jahrzehnts voraussichtlich um 16% steigen, während das Angebot gegenüber 2021 um 12% zurückgehen dürfte.

James Ley, globaler Experte für Energiemetalle und Senior Vice President bei Rystad Energy, sagt:

Da die Energiewende immer schneller voranschreitet und die Nutzung von Elektrofahrzeugen in bevölkerungsreichen Ländern wie China und Indien zunimmt, sind in der Kupferbergbauindustrie erhebliche Investitionen erforderlich, um mit der Nachfrage Schritt zu halten.

Milliarden müssen investiert werden, um die künftige Nachfrage zu bedienen.

Kupfer ist das Zukunftsmetall

Die Kupferpreise müssen darum praktisch auf hohen Niveaus verweilen oder sogar noch deutlich steigen, damit die Förderung nicht aus ökonomischen Gründen wegbricht. Schließlich sehen sich Bergbauunternehmen auch mit steigenden Kosten aufgrund der anhaltenden Inflation konfrontiert.

Für die Reserven- und bilanzstarken Groß-Produzenten dürfte das starke Margen verheißen.

Dabei notieren Unternehmen wie BHP oder Freeport McMoRan noch immer vergleichsweise günstig. Mit einem EBITDA von etwa 4 werden diese Konzerne deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre gehandelt.

Langfristig können Sie mit Kupferaktien zurzeit wenig falsch machen und mit der richtigen Bestenauswahl sogar richtig absahnen.

Im PLUS die besten Kupferaktien vor dem Kauf

Trotz exzellenter Aussichten haben sich die Aktien der meisten Kupferkonzerne und Junior-Produzenten über die letzten 12 Monate nur seitwärts entwickelt. Wachstumssorgen aus China, die im erneuten Lockdown großer Metropolen gipfelten, sorgten für schreckhafte Anleger. Darum können Sie jetzt wieder günstige Kupferaktien einsammeln, von denen Sie mittel- bis langfristig erneut kräftig profitieren werden.

Einige bekannte PLUS-Favoriten, mit denen wir in den letzten zwei Jahren Renditen von teils über 200% erzielt haben, stehen nun auf einem attraktiven Kaufniveau. Rechtzeitig werde ich darum meinen Lesern zum Einstieg bei attraktiven Kupferaktien raten.

Wie Sie Ihren Einstieg bei den besten Kupferaktien umsetzen und welches meine Favoriten sind, erfahren Sie:

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