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Günther / 31.01.20 / 15:13

Kobalt aus dem Kongo: Glencore und Ivanhoe sind Profiteure

Die D.R. Kongo ist momentan mit Kinderarbeit wieder in den Schlagzeilen. Schlechte PR für vorbildliche Werte wie Glencore (WKN: A1JAGV) oder Ivanhoe Mines (WKN: A1W4VG).

Der Kobaltpreis entwickelt sich sehr volatil. Gleichwohl wollen Anleger den Boom nicht verpassen, könnte der Preis nach der Schwächephase wieder dynamisch ansteigen. 

Eine Rückblende der Kobaltpreise

Nach einem ersten Preisschub, der 2016 begann und von 22.000 bis auf fast 100.000 US-Dollar pro Tonne im Frühling 2018 führte, fiel er bis zum Sommer 2019 auf 25.000 US$, erholt sich seither langsam und notiert aktuell bei 32.000 US$ pro Tonne. Der Kobaltpreis liegt damit beim Fünffachen des Kupferpreises und ist darum weiter ein lukratives Nebenprodukt der Kupferindustrie. 

Die unmittelbaren Aussichten für Kobalt selbst schätze ich als opportunistisch positiv ein. Das vor zwei Jahren markierte Hoch dürfte zwar nicht mehr so schnell erreicht werden, weil dieser Preis vor allem durch Hortung und Spekulation angetrieben war.

Die E-Mobilität kommt und braucht Kobalt

E-Mobilität wird in Zukunft noch enorme Mengen an Kobalt benötigen. Heute schon entstehen 30 Prozent des Kobaltbedarfs von Seiten der Lithium-Ionen-Batteriehersteller und das obwohl die große Wachstumswelle – mit verzehnfachten Produktionsmengen – erst noch in der begonnenen Dekade einsetzen wird. 

Die globale Kobaltproduktion müsste sich entsprechend der Prognosen mindestens verdoppeln bis verdreifachen. Für potenzielle Produzenten von Kobalt dürften sich darum wieder Chancen ergeben, vor allem wenn der Preis sich in etwa verdoppeln würde.

Trotzdem entsteht bei Spekulationen mit Kobalt auch eine Verantwortung. Vor Jahren deckte Amnesty International auf, dass das von Kinderhand abgebaute Kobalt auf Umwegen in Hippster-Produkten von Apple, Samsung oder Tesla Verwendung findet, was von deren Kundschaft selten hinterfragt wird. Darum stand die Demokratische Republik Kongo schon länger unter internationaler Ächtung.

D.R. Kongo schafft zentrale Einkaufsorganisation

Vermutlich hatte die Zentralregierung sogar eine Verbesserung des Zustandes im Sinn, als sie jüngst ankündigte, dass sie zur Vermarktung von „händisch abgebautem“ Kobalt eine staatlich zentrale Einkaufs- und Vermarktungsorganisation schuf. 

Von offizieller Seite heißt es, dass die Subsistenz-Bergleute dann zwingend eine Abbaugenehmigung benötigen würden und sich keine Kinder in den Abbauzonen aufhalten dürften. 

Wer das kontrollieren soll, steht in den Sternen. So bleibt leider der bittere Beigeschmack, dass verantwortungslose Abnehmer, die auch die großen Technologiekonzerne sind, das voraussichtlich weiterhin zum Teil von Kindern abgebaute Kobalt nun direkt von der Regierung kaufen können.

Verantwortungsvolle Kobalt-Politik bleibt schwer

Die Lebensbedingungen in der D.R. Kongo lassen sich mit unseren westlichen Maßstäben nicht so einfach bewerten. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen der D.R. Kongo sollte Priorität haben.

Wie das konkret aussehen soll, wissen selbst die Hilfsorganisationen nicht, die sicher ein großes Herz, aber manchmal auch wenig Verstand haben. Jedenfalls könnte ein generelles Exportverbot für Kongo-Kobalt die Armut vor Ort nur noch weiter verschärfen. 

Vorbildliche Entwicklungshilfe von Ivanhoe Mines und Glencore

Anstatt die großen Bergbaukonzerne wie Glencore oder Ivanhoe Mines zu ächten, sollte man lieber gemeinsam mit ihnen an Lösungen arbeiten, die Infrastruktur und Arbeitsplätze schaffen, wie diese es auch nach bestem Wissen längst tun. Trotz aller Kritik tragen gerade die internationalen Bergbauunternehmen mit am meisten zur tatsächlichen Verbesserung des Lebensstandards bei.

Glencore bildet seit Jahren Tausende Menschen zu Handwerkern aus, behandelte zehntausende und bezahlte den Impfschutz von bisher 30.000 Kindern, und sorgt dafür, dass 80.000 Menschen malariafrei leben. 

Konkret sorgt auch Ivanhoe Mines bei seinen Aktivitäten in der D.R. Kongo mit Lehrern dafür, dass die Menschen Lesen und Schreiben lernen. Ferner helfen Agrarexperten vor Ort den Bauern beim Anbau von Getreide oder der Aufzucht von Hühnern, deren Eier auf lokalen Märkten verkauft werden. 

Die neue Industrie braucht Kobalt und den D.R. Kongo

Nirgendwo weltweit sind die Kupfervorkommen derart ergiebig und treten zusammen mit Kobalt auf. Die beiden Bergbaukonzerne und zahlreiche weitere Initiativen, die maßgeblich von den Einnahmen der Bergbauindustrie bezahlt werden, bilden das Fundament für eine bessere Zukunft. 

Statt mit erhobenem Zeigefinger herumzustolzieren und Unternehmen mit Schmutzkampagnen zu übersäen, sollten Journalisten konkret nachsehen, welche sozialen Projekte die Bergbaukonzerne in der D.R. Kongo organisieren. 

Bewertungstechnisch hochattraktiv

Anleger tun mit ihrer Investition in Kobalt-Konzerne gleichwohl etwas Gutes und profitieren zugleich vom E-mobilen Zukunftsmarkt.

Bewertungstechnisch steht die Glencore-Aktie ohnehin derart tief im Keller, dass sich ein Nachtritt mit der Moralkeule, egal ob Kohle, Öl oder Kobalt, ohnehin nur für jene Sozialisten auszahlen dürfte, die noch nie in ihrem Leben wirklich arbeiten mussten, aber bereitwillig die kapitalistischen Erträge abschöpfen. 

Noch größere Chancen warten jetzt im Kupfersektor auf Sie

Eines der aussichtsreichsten kleinen Kupferunternehmen, das vor zwei Wochen seine Produktion mit einer der neuesten und technologisch fortschrittlichsten Methoden begonnen hat, taucht in den allgemeinen Börsenberichten bislang noch gar nicht auf.

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Kommentare
GrandmasterD / 01.02.20 / 13:40 Uhr Aber Herr Goldherz, niemand wird mehr Kobalt oder andere Rohstoffe aus Ausbeuterbetrieben benötigen. Klein Gretas rechte und linke Hand, der heilige Elon Musk, hat doch nicht zum Spaß "SpaceX" gegründet. In Kürze werden Rohstoffe von dressierten Morloks in recyklebaren Raumanzüge im Weltall abgebaut. Darauf hat Elon sein Wort gegeben. Und Elon würde NIEMALS lügen, nicht wahr? Bis dieses vorhaben (in Kürze) technisch realsiert wird, kommen die benötigten Rohstoffe nur noch aus dem TakuTaku Land. Roboter aus Quantenströmen, angetrieben von Windenergie, werden die Metalle fördern. Klein Greta und der heilige Elon verändern unsere Welt in ein wahres Zuckerbäckerland, nicht wahr?!
Holger / 02.02.20 / 18:43 Uhr Linke Medien thematisieren gerne Kinderarbeit und frühindustrielle Arbeitsbedingungen in der 3. Welt. Ich habe in Afrika gelebt, gearbeitet und Betriebe gesehen die meinen Vorstellungen von Ende des 19. Jahrhunderts entsprechen. Familien überleben mit einem Monatseinkommen von z.B. 50 €. Wenn diese Betriebe die Kinder entlassen, werden diese kaum in die Schule gehen, sondern Autos waschen, als Träger, oder Bote arbeiten. Wenn man die Arbeitsbedingungen an die der Schweiz anpassen würde, würden die Betriebe mangels Rentabilität geschlossen und die Hemden wieder in Europa genäht. Man würde sehr vielen Menschen die physische Existenzgrundlage nehmen und diese von Hilfe abhängig machen, oder in den Tod schicken. Sofern die Linken überhaupt denken, scheinen sie wohl den Traum zu haben die ganze Welt in das hiesige Sozialhilfesystem zu integrieren. Dies würde jedoch die Wirtschaftskraft Westeuropas überfordern. Wünschenswert ist, diesen Ländern die Märkte zu öffnen so dass sich diese Länder ähnlich Europa, Japan, Asien, China durch ihre Kraft und Willen entwickeln. Mit zunehmenden Wohlstand, Bildung haben sich in den genannten Ländern die Arbeitsbedingungen, Umweltschutz etc. verbessert.