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Goldman Sachs & Morgan Stanley: Welche Zahlen kommen?

Johann Werther / 16.01.23 / 16:41

Die Berichtssaison läuft, am 17. Januar melden die US-Großbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley ihre Ergebnisse für das vierte Quartal. Werden diese vor allem bei den Ausblicken ähnlich enttäuschend wie die der Konkurrenz oder markieren diese Meldungen die Trendwende?

Goldman Sachs und Morgan Stanley gehören zu den „Big 5“, den fünf größten und wichtigsten Adressen im Investmentbanking. Beide haben eine Marktkapitalisierung von über 130 Milliarden US$ und erwirtschaften gemeinsam mehr als 100 Milliarden US$ an Umsatz.

Schlechte Vorzeichen

Bisher waren die Ergebnisse der US-Banken alles andere als erwartet. Die Bank of America sowie BlackRock, seines Zeichens größter Vermögensverwalter der Welt, legten erstaunlich gute Zahlen für das letzte Quartal 2022 vor.

Allerdings waren die Ausblicke beider Geldhäuser für das Jahr 2023 so negativ, dass die Börse kurzzeitig beide abstrafte.

Ganz prominent hatte bereits im November und Dezember BlackRock-CEO Larry Fink von einem Jahr der Vermögensvernichtung und Rezession gesprochen, was sich auch in den Prognosen des Unternehmens widergespiegelt hat.

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Ausblicke wichtig

Doch trotzdem stehen die beiden Banken, welche vor dem Handelsstart melden werden, noch mit einem positiven Kursverlauf da. Grund ist vor allem der Zinsgewinn, den man erzielt und der laut den Zahlen der Bank of America größer sein dürfte als erwartet.

Da gerade BlackRock als „Schattenbank“ nur wenig davon hat, dürfte hauptsächlich das Geschäft für die reinen Vermögensverwalter schwer werden.

Aber vor allem die Ausblicke der Banken dürften über das Handelsgeschehen entscheiden, denn der Markt ist immer noch voll großer Unsicherheit in Bezug auf die möglicherweise anstehende Rezession. Ein logischer Grund also, beide Earnings näher zu betrachten.

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Auch was für das eigene Depot?

Doch Goldman Sachs und Morgan Stanley sind nicht nur Indikatoren für den Handelsverlauf, sondern auch unter Umständen Aktien für das eigene Depot. Beide Titel weisen eine günstige Bewertung auf mit jeweiligen KGVs unter 15 und einer Dividendenrendite von 2,6% (Goldman) bzw. 3,3% (Morgan).

Vor allem die amerikanischen Bank-Aktien könnten zudem einen Standortvorteil gegenüber Werten wie Deutsche Bank & Co. haben. In Amerika sind nämlich zum einen die Zinsen deutlich höher, zum anderen wird hier eine deutlich mildere Rezession als in Europa erwartet.

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