Gold: Darum steigt der Goldpreis weiter Richtung neuer Höchststände

von (gg)  /   10. September 2019, 19:39  /   unter Rohstoff-Aktien  /   Keine Kommentare

Die vergangene Woche hatte es in sich: Die Kurse für Gold (WKN: 965515) und Silber (WKN: 965310) nahmen mit mächtigem Schwung die alten Höchststände aus dem Jahr 2016 ins Visier. So schien in der ersten Wochenhälfte alles nach einer weiteren Fortsetzung des steilen Aufwärtstrends auszusehen. Doch plötzlich setzten wie aus dem Nichts Gewinnmitnahmen ein. Zeit für ein Update.

Dass eine gesunde Korrektur nach dem Anstieg durchaus natürlich ist, sollte Sie nicht überraschen. Der Goldpreis wurde mittlerweile wieder in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 1.500 US$ zurückgedrängt. Auch Silber, das vor wenigen Wochen noch eine steile Rally vom Tief im Mai 2019 bei 14,25 US$ startete, erreichte schnell seine Widerstandszone zwischen 18,35 und 18,65 US$. Es schien sogar genug Momentum vorhanden, um darüber auszubrechen. Der Kurs kletterte bis auf 19,65 US$. Aber nur kurzzeitig – danach folgten in der zweiten Wochenhälfte ebenfalls Abgaben zurück auf Kursniveaus um die 18,00 US$.

Gold: Charttechnik signalisiert Konsolidierungsbereitschaft

Der Goldpreis hat in der vergangenen Woche seinen Aufwärtstrend nicht weiter fortsetzen können. Nachdem das Vormonatshoch kurz überschritten wurde, setzten Gewinnmitnahmen ein, die den Goldpreis wieder in Richtung 1.500 US$ drückten.

Viele Wege führen zum Allzeithoch. Das magnetische Widerstandsniveau und mögliche Kursziele für 2021 liegen bei mindestens 1.800-1.900 US$. Korrekturen sind bei 1.600-1.700 US$ möglich und kaufenswert. Quelle: Stockcharts.com

Zittrige Hände werfen Gold zu früh

Momentan denke ich, dass die zittrigen Hände beim Gold allmählich wieder herausgedrängt werden. Dennoch sehe ich, dass seit dem Vorjahrestief um rund 1.170 US$ ein klarer Aufwärtstrend geschaffen wurde. Das aktuelle Jahreshoch bei 1.566 US$ wird deshalb wieder angelaufen, wenn die Goldkurse nicht mehr deutlich unter 1.500 US$ wegbrechen und selbst dann wäre es nur eine temporäre Verschnaufpause, die am Endergebnis nichts ändern würde.

Zumal die technische Lage nur die halbe Miete ist. Denn Zentralbanken – insbesondere aus den Entwicklungs- und Schwellenländern – kaufen aktuell Gold in nie dagewesener Weise. Ihre Goldbestände erreichen mittlerweile den höchsten Stand seit zwei Dekaden. Das ist ein weiteres Ausrufezeichen für Gold.

Aktuell haben sich die Notierungen an der ersten Auffangzone bei 1.495 US$ stabilisiert. Selbst wenn die Kurse bis 1.445 US$ nachgeben würden, halte ich die Zielmarke von 1.700 US$ bei Gold in den kommenden 6 Monaten und hernach 1.800-1.900 US$ für sehr wahrscheinlich.

Aus Sicht des Monatscharts liegt ausgehend vom Vorjahrestief bei 1.167 US$ ein definierter Aufwärtstrend vor. Die Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse am Goldmarkt beträgt somit technisch betrachtet mindestens 60%. Diese logische Erkenntnis erschließt sich allein aus der Normalbetrachtung des Charts.

Jetzt frage ich Sie: Haben wir noch „normale“ Zeiten?

Wenn ich denke an

  • heraufziehende Rezessionsängste
  • fortdauernde Handelskonflikte (nicht nur) zwischen den Supermächten China und USA und nicht zuletzt neben dem noch unkalkulierbaren Brexit
  • die zinspolitischen Unsicherheiten der Zentralbanken im Umfeld einer dynamischen Abwertungsspirale bei Schlüsselwährungen (USD, Yuan, Euro, Yen)

so kann ich nur zu dem Schluss kommen:

Der Gold und Silberpreis wird sich bestimmt auf neue Höchststände bewegen!

Zentralbanken kaufen derzeit so viel Gold wie lange nicht – warum?

Nach jahrelangen Verkäufen von westlichen Notenbanken, die in historische Tiefststände hinein und bis zur Finanzkrise 2008/09 verkauft haben, erreichen die Goldbestände inzwischen wieder den höchsten Stand seit über 20 Jahren.

Der Goldbestand der Zentralbanken wächst unaufhörlich:

Quelle: BMG Group

Es sind vornehmlich die Notenbanken von Entwicklungs- und Schwellenländern, die Gold erwerben. Vor allem China und Russland greifen zu und haben seit Jahresbeginn jeweils rund 100 Tonnen Gold gekauft.

Russlands langfristige Wette auf Gold sieht jeden Monat besser aus:

Der Wert und der Bestand der Goldreserven Russlands hat sich stetig erhöht. Quelle: Bloomberg.com

Bloomberg berichtet:

Es gibt eine massive Substitution von US-Dollar-Anlagen durch Gold – eine Strategie, die der Bank von Russland innerhalb weniger Monate Milliarden von Dollar eingebracht hat.

China weist seine Goldreserven offiziell wieder höher aus, nachdem die Volksrepublik in den letzten zwei Jahren „pausiert“ haben soll. Doch Experten wissen, dass Chinas Regierung und Zentralbank seit Jahren daran arbeiten, die tatsächlichen Goldkäufe, die via London, Zürich und Hong Kong ihren Weg nach Shanghai finden, zu verschleiern.

Chinas Goldreserven steigen nach einer längeren Pause wieder:

Quelle: Bloomberg.com

Die Ausgrenzung zweier historischer Weltmächte durch den Westen wie der durch die USA begonnene Handelskrieg sowie die permanenten Sanktionen gegen Russland, bedeuten eine entsprechende Loslösung vom US-Dollar als Weltreservewährung und je schneller der Goldpreis in US-Dollar steigt, desto attraktiver wird jede Tonne Gold für diese Länder werden als Papier-Dollars.

Ausblick für die nächsten Monate

Vor wenigen Tagen gab der Goldpreis noch einmal deutlich nach und schüttelte die zittrigen Hände ab. Die 1.700 US$ erwarte ich innerhalb kürzester Zeit auf dem Kurszettel. Daran würde auch ein Rücksetzer auf die 1.400-US$-Marke nichts ändern. Wenn Sie noch kein Gold halten, wird in den nächsten Wochen die letzte Möglichkeit bestehen, zeitgerecht zu handeln.

Wer Gold hält, sollte also in jedem Fall eisern halten. Spätestens wenn dem Markt bewusst wird, dass die 0,25%-Zinssenkung der Fed erst der Anfang des großen Zinssenkungszyklus wird – was sich auch daran zeigen sollte, dass sie sich dem US-Wahlkampf nicht entgegenstellen dürfte, wird der Goldpreis weitere Hochs feiern.

Die Hedgefondslegende Florian Homm schreibt dazu passend:

Ein Exposure, das weniger als 15% in Edelmetallen hält, erscheint uns als suboptimal, weil die reale Verzinsung von Anleihen weiter fallen dürfte.

Hand aufs Herz: Halten Sie 15% Edelmetalle und haben Sie schon eine Antwort auf die negative Verzinsung?

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