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Manuel / 18.10.19 / 17:08

Endor nach Wahnsinns-Zahlen: Rekordjahr greifbar!

Die Endor AG (WKN: 549166) präsentierte gestern hervorragende Zahlen. So meldete der Gaming-Equipment-Anbieter ein gewaltiges Umsatzwachstum für die ersten neun Monate von 79% auf 26,4 Millionen Euro. Von Juli bis September verdoppelte sich der Umsatz gar um 104% auf 9,7 Millionen Euro. Endor steuert damit auf ein Rekordjahr zu.

Infolge des Umsatzschubs zeigt sich der Anbieter von hochwertigen Eingabegeräten wie High-End-Lenkrädern für Rennsimulationen auf Spielkonsolen und PCs für das Gesamtjahr 2019 nun zuversichtlicher und hob entsprechend seine Prognose für Umsatz und Gewinn an. Anleger sind begeistert von den Aussichten. An der Börse Stuttgart gewann die Aktie seit Mittwoch von 18,40 auf 21,80 Euro hinzu.

Aufgrund starker fundamentaler Fortschritte ist die Wachstumsstory intakt. So wirkt sich die kontinuierliche Erweiterung des Produktportfolios positiv aus. Auf der Umsatzseite profitiert Endor im laufenden Jahr immer mehr von der erfolgreichen Einführung seiner Podium-Serie - darunter das Racing Wheel PS4 sowie das Advanced Paddle Module - auch wenn das Unternehmen mit den Margen der neuen High-End-Segment-Kategorie noch nicht ganz zufrieden sein dürfte. Endors Vorstandschef Thomas Jackermeier kommentiert:

Ich bin davon überzeugt, dass wir am Anfang eines nachhaltigen Wachstumstrends stehen. Das unterstreichen auch unsere jüngsten Erfolge auf wichtigen Messen und die Kooperation mit der US-Rennserie NASCAR, die wir im dritten Quartal abgeschlossen haben.

Bald NASCAR-Lenkräder im Angebot!

Die populärste Motorsportart in den USA und Nordamerika gehört ab sofort zu den Spielfeldern von Endor, wie im September bekannt wurde. Endor plant die Markteinführung von "speziell auf diese Rennserie optimierten Lenkrädern" und das in mehreren Preiskategorien. Laut Angaben wird Endor "bis Ende 2024 als weltweiter Partner Lenkräder für diese Rennserie entwickeln und vermarkten."

Zu den Produkten Endors gehört unter anderem das unter Gaming-Freunden beliebte Porsche 911 GT2 Wheel in originaltreuer Nachahmung sowie eine Reihe weiterer Anfertigungen wie Pedale, Cockpits und Schalthebel. Die Geräte werden unter der Marke Fanatec vertrieben. Unter anderem besitzt das Unternehmen aus dem bayrischen Landshut Lizenzen der Automobilgrößen Porsche, McLaren, Bentley und BMW.

Ergebnisknick von 2018 wird ausgebügelt - glänzende Zahlen für 2019 erwartet

Der Jahresüberschuss der Endor AG betrug 2018 0,9 Millionen Euro und damit rund 0,7 Millionen Euro weniger als in 2017 - trotz deutlich steigendem Umsatz auf 20,4 Millionen Euro. Der Grund dafür lag vor allem in den exorbitant gestiegenen Lizenzausgaben.

Für 2019 rechnet Endor mit Erlösen von etwa 35 Millionen Euro. Der Gewinn dürfte "überproportional zum Umsatz steigen", so das Unternehmen. Bisher ging Endor von einem Umsatz jenseits der 30-Millionen-Euro-Marke sowie einem "deutlichen Anstieg" beim Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreswert aus. Trotz "hoher Investitionen", die im laufenden Jahr getätigt wurden (und auch weiter getätigt werden), zeigten sich laut Meldung vom Donnerstag die Anstrengungen bislang in einer deutlichen Verbesserung der wichtigsten Ergebniszahlen.

Bei Endor passt vieles. Die Firma bietet eine spannende Equity Story und hat zahlreiche Produktlaunches auf dem Schirm. Der aktuelle Kursanstieg ist mit einer sensationellen Wachstumsdynamik unterlegt. Dazu kommt eine relativ starke Bilanz. Mit der Einführung neuer Produkte will Endor in den kommenden Jahren für zusätzliche Impulse sorgen. Nach unserem Tipp vor einigen Jahren konnten SD-Leser bereits mehr als +1.000% Kursgewinn mit der Endor-Aktie erzielen.

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