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Im Zuge der Covid-19-Pandemie geriet das Tübinger Biopharma-Unternehmen CureVac (WKN: A2P71U) plötzlich in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Zeitweise gab es sogar Gerüchte, dass die Trump-Administration an einer Übernahme arbeite.

Vielleicht auch deshalb erwarb im Juni 2020 die Bundesregierung über ihre staatseigene Förderbank KfW 23% des Aktienkapitals von CureVac zum Preis von 300 Millionen Euro. Damit gestand man der Gesellschaft einen Marktwert in Höhe von gut 1,3 Milliarden Euro zu. Kurz darauf, im Juli 2020, kaufte sich dann auch noch der britische Pharmagigant GlaxoSmithKline bei CureVac ein. Somit verfügt die Gesellschaft schon vor ihrem Börsengang über eine sehr illustre Aktionärsstruktur.

Unternehmensgeschichte: Gründung und erste Jahre...

Doch generell ist die Geschichte von CureVac hochinteressant. So wurde die Gesellschaft einst im Jahr 2000 an der Universität Tübingen gegründet und zog 2003 mit seinen damals 18 Mitarbeitern ins Biotechnologiezentrum Tübingen. Hier wurde dann im Jahr 2004 weltweit erstmalig ein Krebspatient mit mRNA behandelt. mRNA im Einsatz gegen Krebs (Onkologie), mRNA im Bereich der Impfstoffentwicklung (Vakzine, Vaccine) sowie molekulare Therapien gegen seltene Krankheiten sind die Hauptforschungsgebiete der Gesellschaft.

Zwischen 2006 und 2014 wurde CureVac alleine von der Dievini Hopp BioTech Holding des SAP-Mitgründers, Multimilliardärs und Mäzen Dietmar Hopp finanziert. Dadurch hielt dieser, über seine eben genannte Biotech-Venture Capital-Gesellschaft letztlich fast 90% an dem Unternehmen. Nachdem jedoch im Februar 2015 die Bill und Melinda Gates Stiftung als neuer Investor gewonnen werden konnte, folgten noch im gleichen Jahr weitere renommierte Investoren wie beispielsweise Baillie Gifford.

Später beteiligten sich dann auch noch die baden-württembergische Investitionsbank L-Bank sowie die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte und im Jahr 2017 schließlich der US-Pharmagigant Eli Lilly an CureVac. Seit der Gründung an der Universität Tübingen im Jahr 2000 flossen dem Unternehmen somit mehr als 360 Millionen Euro von Investoren zu.

Wichtige Informationen zum Börsengang!

Zum Börsengang an der Nasdaq sollen Anlegern zunächst gut 13,3 Millionen Stammaktien zwischen 14 und 16 US-Dollar angeboten werden. Weitere zwei Millionen Stammaktien stehen jedoch bei großem Anlegerinteresse noch bereit. Alles in allem kann CureVac somit auf Erlöse in Höhe von bis zu 245 Millionen US-Dollar (knapp 207,5 Millionen Euro) durch den Börsengang hoffen.

Die illustren Altaktionäre wollen im Rahmen des IPOs jedoch keine Stücke veräußern, was eher untypisch und sehr begrüßenswert ist. Weniger begrüßenswert ist dagegen, dass CureVac noch kurz vor dem heutigen IPO in eine Aktiengesellschaft nach niederländischem Recht (N.V.) umfirmiert wurde. Zumal das Management keine konkreten Gründe für diesen Schritt nannte. Um Steuern zu sparen kann es in diesem Fall aber nicht sein, denn CureVac ist noch nicht profitabel und wird es wohl auch noch längere Zeit nicht werden.

Auf Basis der vorliegenden Daten dürfte der Börsenwert zum IPO mindestens 2,5 Milliarden US-Dollar (umgerechnet: circa 2,12 Milliarden Euro) betragen, was absolut in Ordnung geht. Denn bedenken Sie, dass der Börsenwert des Wettbewerbers Moderna in der Spitze zuletzt bis auf über 35 Milliarden US-Dollar angeschwollen ist – und selbst heute, nach einer umfassenden Korrekturbewegung – noch immer bei circa 26,75 Milliarden US-Dollar liegt.

Fazit: Hopp – Top oder Flop?

Abschließend gilt es nun die Frage zu beantworten, ob die vielen als Hopp-Aktie bekannt gewordene CureVac-Aktie einen Kauf wert ist oder nicht. Diese Frage lässt sich jedoch nur sehr schwierig beantworten. Denn einerseits verfolgt CureVac gleich eine Reihe vielversprechender Forschungsansätze. Andererseits hat man bis dato noch kein Produkt von der Forschung zur Marktreife geführt. Dementsprechend sieht dann auch die Umsatz- und Gewinnentwicklung bei CureVac aus.

Zuletzt kam es bei vielen Aktien, die an einem Impfstoff oder Medikament gegen Covid-19 arbeiten, zu exorbitanten Kurssprüngen. Wie erwähnt stieg dadurch der Börsenwert von Gesellschaften wie BioNTech oder Moderna in schwindelerregende Höhen. Insofern erscheint der IPO von CureVac sehr gut getimt und dürfte kurzfristig ein Erfolg werden. Ob dies jedoch auch mittel- bis langfristig der Fall sein wird, bleibt noch abzuwarten. Mein Favorit unter den Covid-19-Biotechs war, ist und bleibt jedenfalls vorerst weiterhin Moderna.

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