Sascha / 24.06.21 / 7:45

CrowdStrike: Die fundamentale Bewertung scheint egal

Mein Papa (Rentner) investiert eigentlich ungern Geld an der Börse. Zum Glück konnte ich ihn jedoch vor einiger Zeit davon überzeugen, zumindest einen Teil dort anzulegen. So hat er derzeit sogar einen Fonds, der in Cyber-Security-Aktien investiert, im Portfolio – und der lief zuletzt, auch dank CrowdStrike (WKN: A2PK2R), sehr gut.

CrowdStrike Holdings ist ein US-amerikanischer Cyber-Security-Spezialist mit Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale (USA). Es bietet die Aufklärung über Bedrohungen, den Schutz von Endgeräten sowie Reaktionsdienste auf Cyber-Attacken an. So war man in der Vergangenheit auch an der Analyse und Aufklärung verschiedener Hackerangriffe (Sony Pictures, Democratic National Committee) beteiligt.

CrowdStrike und Co. mit besten Zukunftsaussichten

Grundsätzlich ist es natürlich so, dass Unternehmen aus dem Bereich Cyber Security wie Zscaler, FortiNet oder eben CrowdStrike schon heute sehr gut dastehen und darüber hinaus auch eine große Zukunft haben dürften. Denn dank des Siegeszugs des Internets – die Covid-19-Pandemie hat die Digitalisierung ja sogar um mindestens zwei bis drei Jahre beschleunigt – kommt es zu immer mehr Hacker-Attacken.

Besonders CrowdStrike ist hier natürlich bestens aufgestellt. Denn zum einen bietet man die Aufklärung über entsprechende Bedrohungen (Prävention), zum anderen aber eben auch den Schutz vor Cyber-Attacken sowie zu guter Letzt auch noch die Analyse, Aufklärung und schließlich Abwehr von Hacker-Attacken an. Bei CrowdStrike bekommen die Kunden also alles aus einer Hand, was diese schätzen.

Starkes Wachstum, aber astronomisch hohe Bewertung!

Gerade erst hat die Aktie knapp unterhalb von 260 US$ ein neues Allzeithoch generiert. Damit liegt der Börsenwert nun bei knapp 58 Milliarden US$. Demgegenüber steht ein Jahresumsatz 2021 (endet per Ende Januar 2022, da das Geschäftsjahr gegenüber dem Kalenderjahr leicht verschoben ist) von leicht über einer Milliarde US$ (+14,4%) sowie einen Nettoverlust von knapp -160 Millionen US$ (nach nur knapp -93 Millionen US$ im Vorjahr).

Damit schwächt sich das Wachstum, das zuvor lange im dreistelligen Prozentbereich lag, doch deutlich ab. Zugleich steigt der Nettoverlust kurzfristig wieder deutlich an, so dass der Break-even weiter auf sich warten lässt. Die Aktie wird derzeit jedoch auf Basis der 2021er Umsatz- und Gewinnerwartungen mit einem KUV von mindestens 54 bewertet. Ein KGV gibt es mangels Gewinnen natürlich nicht. Fundamental ist die Bewertung astronomisch und die Aktie dürfte niemals gekauft werden. Charttechnisch dagegen liegt das Kursziel nach dem starken Kaufsignal bei 300 US$.

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