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Manuel / 16.03.20 / 13:03

BVB: Magische Nächte – das war einmal...

Die magischen Nächte im internationalen Wettbewerb sind für Borussia Dortmund (WKN: 549309) nach dem sang- und klanglosen Ausscheiden bei der abgezockten Pariser Mannschaft ohnehin Geschichte. Nun droht zusätzliches Ungemach.

Bei anderen Profivereinen wird bereits über Gehaltskürzungen der Profispieler diskutiert, die in vielen Fällen freiwilliger Natur sein könnten. Die Ultima Ratio: Kündigungen aufgrund des Wegbruchs der Geschäftsgrundlage – bei dem ein oder anderen Verein kein allzu unwahrscheinliches Szenario. Bei bestimmten Profiklubs sollen Spieler bereits ihre Bereitschaft signalisiert haben, auf einen Teil des Lohns zu verzichten. BVB-Chef Watzke führte die Idee eines freiwilligen Gehaltverzichts – im Sinne eines solidarischen Beitrags seitens der Spieler – selbst ins Feld.

Die Führungsetage, die in den vergangenen Jahren ein diszipliniertes Transfermanagement bewiesen hatte, sieht sich nun externen Einflüssen gegenüber, die große finanzielle Dimensionen annehmen könnten. Gleichzeitig bläht sich der Kader auf, die Gehaltskosten springen in neue Höhen. All das während der Coronavirus, mindestens kurzfristig, die Geschäftsgrundlagen auf den Kopf stellen könnte.

Zwar machen die Einnahmen aus dem Ticketing nur rund ein Zehntel der Gesamteinnahmen aus, doch wie die BILD-Zeitung berichtet steht die tragende Umsatzsäule der TV-Vermarktung auf wackeligen Beinen. So ist die DFL im Gegensatz zur spanischen, englischen oder italienischen Liga nach Angaben der BILD-Zeitung offenbar nicht gegen Spielabsagen wegen Pandemien abgesichert. Somit müsste die DFL auf diese Einnahmen verzichten.

Unsicherheit dominiert 

Die Einnahmen aus Transfererlösen schwanken beim BVB erfahrungsgemäß stark. Klar scheint: Mit horrenden Ablösesummen wie beim Dembélé-Transfer zum FC Barcelona scheint vorerst nicht mehr zu rechnen. Ähnlich wie bei allen anderen börsennotierten Unternehmen dominiert beim BVB die Unsicherheit über den künftigen Geschäftsverlauf. Jetzt gilt es, die schwierige Phase gemeinsam zu meistern.

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