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/ 04.03.19 / 13:06

Aumann: Es war einmal eine Wachstumsaktie ...

... die hieß Aumann (WKN: A2DAM0) und wuchs - wie die am Donnerstag vorgelegten vorläufigen Zahlen zeigen - 2018 auch fantastisch. Für das letzte Geschäftsjahr steht ein rasanter Umsatzsprung von +38% auf 291 Millionen Euro und auch beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) erzielte man mit einem Wachstum von +40% ein Rekordergebnis von 29 Millionen Euro.

Für den E-Mobility-Bereich steht bei Aumann sogar ein Gewinnplus von +112%. Mit über 14 Millionen Euro steht der Wachstumstreiber fast für die Hälfte des Konzerngewinns vor Steuern und Zinsen. Den Umsatz im E-Mobility-Segment steigerte Aumann im Geschäftsjahr 2018 gegenüber 2017 um 73%.

Das sind super Zahlen und der Kurs würde wohl nahe dem Jahreshoch bei 66,80 Euro notieren, wenn dieses Wachstum so anhalten würde. Aber wie die Börse so ist, preist sie bereits früh Warnsignale ein. Vor allem das klassische Autozulieferungsgeschäft, das bei Aumann noch immer das Gros der Erlöse einspielt, bereitet wohl Probleme. Im Gesamten will Aumann 2019 nur noch eine "leichte Steigerung" bei Umsatz und EBIT einfahren. Damit fährt der Konzern sein Gewinnwachstum massiv zurück.

Trotz Kursexplosion heute: Nicht nur die fundamentalen Aussichten, auch die Charttechnik sagt "abwarten"

Die technischen Indikatoren zeigen bei der Aumann-Aktie vorerst deutlich nach unten. Das Papier handelt gegenwärtig entgegen aller wichtigen charttechnischen Indikatoren.

Die 200-Tage-Linie als wichtige Trendlinie für langfristige Aufwärtsbewegungen steht bei bei 47,64 Euro. Damit müsste das Papier fast 100% zulegen, um wieder in den Aufwärtstrend überzugehen.

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