Administrator / 17.12.13 / 13:31

Asian Bamboo macht auf Donald Trump

asianbambooDer Kurs des Bambusplantagen-Betreibers Asian Bamboo (WKN: A0M6M7) kommt aktuell mal wieder gehörig unter die Räder. Das Unternehmen möchte laut heutiger Meldung nach Möglichkeit seinem Kerngeschäft den Rücken kehren und sich zukünftig auf Immobilienprojekte spezialisieren. So wolle man das Plantagengeschäft zwar weiterhin aufrecht erhalten, jedoch keine neuen Investitionen in dieses tätigen. Stattdessen sollen mögliche Verkäufe geprüft werden. Als Grund für die überraschende 180-Grad-Kehrtwende nennt das Unternehmen deutlich verschlecherte Rahmenbedingungen für den Betrieb der Bambusplantagen, welche zu einem deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang geführt hätten. Auf der anderen Seiten sieht Asian Bamboo Chancen, die bislang landwirtschaftlich genutzten Flächen für aussichtsreiche Immobiliengeschäfte zu nutzen. Die Gesellschaft nennt in diesem Zusammenhang die Tourismusindustrie als Fokus für entsprechende Projekte.

Ende November hatte bereits der Staat Norwegen seinen Anteil an Asian Bamboo reduziert - heute tun es ihm viele Anleger gleich. Die Finanzierung der Neuausrichtung soll eine nicht verzinste Wandelschuldverschreibung sicherstellen, die allen Aktonären angeboten wird. Insgesamt soll hierfür bis zu 4.627.500 neue Aktien ausgegeben werden. 31 Millionen Euro Cash hatte man zum Ende des letzten Quartals noch in der Kasse. Das ist mehr als der derzeitige Börsenwert des Unternehmens, der bei einem Kurs von 1,28 Euro jetzt unter 20 Millionen Euro liegt. Das angestrebte Neugeschäft ist mit Sicherheit interessant, doch viele Anleger sind insbesondere bei China-Aktien mit deutscher Holding-AG zu Recht skeptisch. Wir denken da beispielsweise an Kinghero. So darf hinterfragt werden, ob der hohe Barmittelbestand tatsächlich in Immobilienprojekte fließt oder nicht vielleicht doch irgendwo "versickert"...

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Kommentare
Guenter / 26.12.13 / 14:17 Uhr Ich bin nur ein ganz kleiner Kinghero Besitzer, und da stellt sich mir die Frage was im Jahre 2011 geprueft und Atestiert wurde...Da muss ja viel zur Seite geschafft worden sein..???? Ob grosse oder kleine Firmen, eine deutsche Mutter die zu 100% Eigentuemer ist,sollte und darf niemals zulassen, dass lokale personen am Steuerruder sitzen. Egal der Kosten und Spesen, die schluesselstellung muss mit einem Expetriate besetzt sein, klare Kompotenzen und Berichterstattung. Du findest in according zu meiner Erfahrung aus 100 Personen vielleicht 3 denen man vertrauen kann, aber auch diese muessen straff gefuehrt werden.(Vertrauen ist gut, Kontrolle besser.) Fuer was ist die Hongkong Holding ??? Nur Spesen??? die neu eingesetzten Direktoren muessen vor Ort wirbeln, und glaubt mir es gibt in China genuegend junge UNI Abgaenger die auf eine Chance warten, und noch nicht verdorben sind Packts an mit der richtigen Philosophie,und es wird gelingen. Wiederum Kontrolle Kontrolle und nochmals Kontrolle, angefangen beim Einkauf bis hin zur letzten Instanz. Ich bin weiterhin ueberzeugt dass die Flaggschiff Geschaefte zu 80% eliminiert werden muessen, geht in die Kaufhaeuser und schaut was der Wettbewerb macht., nicht kopieren, besser auftreten..