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Apple, Meta & Co.: Probleme dürften 2023 nicht verschwinden

Johann Werther / 28.12.22 / 15:07

Der Kursverfall im Jahr 2022 hat auch vor den großen Big Tech nicht haltgemacht. Doch 2023 dürften die Probleme von Apple (WKN: 865985), Alphabet (WKN: A14Y6F) & Co. nicht einfach verschwinden. Erleben wir vielleicht bald das große Favoritensterben?

Apple, Alphabet, Meta (WKN: A1JWVX), Amazon (WKN: 906866) und Microsoft (WKN: 870747) galten vor Beginn der Krise als sichere Häfen und Kurstreiber der großen Indizes. Als wertvollste Unternehmen der Welt hatten diese Aktien in den vergangenen Jahren beeindruckende Rallys hinter sich.

Schlechter als der Markt abgeschnitten

Doch damit könnte jetzt Schluss sein. Seit Anfang des Jahres hat von diesen fünf Werten Apple noch am besten abgeschnitten (-24%), während Meta mit -63% das Schlusslicht bildet.

Doch damit haben die großen Player nicht nur gezeigt, dass sie fallen können, sondern auch allesamt schlechter als der Markt abgeschnitten. Aber damit nicht genug, denn die Probleme dürften sich auch 2023 nicht so einfach auflösen.

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Werbemarkt auf der Kippe

Besonders hart traf es in diesem Jahr dabei die werbeabhängigen Player Alphabet und Meta. Grund dafür sind sinkende Werbeumsätze, da Unternehmen Einsparungen vornehmen und zumeist zuerst beim Marketing sparen.

Vor allem der Krypto- und FinTech-Sektor, welcher in den vergangenen Jahren sehr aggressiv auf Werbung setzte, ist durch die neuerlichen Entwicklungen erst einmal vorsichtiger geworden.

Aber auch die Regulatorik und Apples neue Datenschutzrichtlinien sind Probleme, welche beide Unternehmen noch lange Zeit begleiten werden. Hier dürften sich also auch die Probleme im neuen Jahr nicht einfach in Luft auflösen.

Apple: Ist das Luxus oder zyklisch?

Aber nicht nur der Werbemarkt wurde hart getroffen, auch dem Konsum geht es an den Kragen. Während bei Netflix schon seit Längerem die Abos für viele Konsumenten als zu teuer deklariert werden, könnte man demnächst auch bei Produkten der wertvollsten Firma der Welt sparen.

Apple ist nämlich entgegen vieler Annahmen ein Verkäufer von zyklischen Konsumgütern (iPhones, Macs & Co.). In einer echten Rezession mit rückläufigem Konsum dürfte sich dies sehr negativ auf das Unternehmen auswirken, welches nicht umsonst bereits im September 2022 Maßnahmen zur Vorbereitung auf die kommende Krise ankündigte.

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Amazon: Rezession dürfte voll reinknallen

Ähnliches gilt auch für den Versandriesen Amazon, welcher aber nicht nur die Rezession, sondern auch wie Alphabet und Meta die Regulatorik fürchtet. Für eine Aufspaltung des Konzerns sind die Marktbedingungen zwar denkbar schlecht, doch die Stimmen aus den Regulierungsbehörden werden auch hier immer lauter.

Alles in allem dürfte es also auch 2023 ein schwieriges Jahr für Big Tech werden. Bevor Anleger blindlings nachkaufen, sollten Sie sich vor Augen führen, dass es in der Geschichte nie ein Unternehmen gab, welches länger als eine Dekade in den Top 10 der weltweit wertvollsten verweilte. Eine Ausnahme gab es dabei allerdings: Microsoft.

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