Administrator / 09.09.13 / 18:39

Twintec: Wer kauft denn da?

twintecAuffällige Umsätze bei der Twintec AG (WKN: A0LSAT): Die Aktie des Abgasspezialisten schnellt heute unter sechsstelligem Handelsvolumen stark in die Höhe. Während die Gründe hierfür für die meisten noch im Verborgenen bleiben, dürfte der ein oder andere auf gute Halbjahreszahlen spekulieren, deren Veröffentlichung im laufenden Monat erwartet wird. Die zuletzt noch defizitäre Gesellschaft könnte mit einer Überraschung aufwarten, nachdem der Verlust schon 2012 bei gestiegenem Umsatz auf -4,26 Millionen Euro signifikant verringert werden konnte. Im Jahr zuvor wurde Twintec einer strategischen Neuausrichtung mit internationaler Fokussierung unterzogen und musste ein Ergebnis von noch -16,37 Millionen Euro verkraften. Die abgeschlossene Restrukturierung könnte nun auch für Aktionäre die erhofften Früchte tragen. Im März übernahm Twintec 25% der Schweizer Baumot AG; im Juli wurde ein neuer COO platziert.

Ob das kommende Zahlenwerk die aktuelle Kursentwicklung rechtfertigt oder sogar noch zusätzliches Rallye-Potenzial offenbart, bleibt abzuwarten. Mit seiner geringen Marktkapitalisierung von weniger als 9 Millionen Euro ist grundsätzlich viel Phantasie vorhanden. Sollte der Turnaround im ersten Halbjahr bereits gelungen sein, ist das Pennystock-Dasein für Twintec bald wohl erstmal Geschichte.

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Kommentare
Shaggy Zack / 07.12.13 / 10:27 Uhr Der amerikanische Perseus Fund ist an diesem Tag eingestiegen. Stellvertretender CEO ist oder war James A. Johnson der bis 2012 regelmäßig den Bilderbergertreffen beiwohnte und auch politisch sehr aktiv ist und Barack Obama unter anderem zum Präsidenten nominierte. Ich beobachte die Perseus Funds ca. seit 7 Jahren und warum die einsteigen ist glaube ich klar. Das unternehmen hat ein starkes Management und ist sehr gut aufgestellt. Ich denke da wird ein recht Autobauer oder Zulieferer an deren Know-How Interesse angemeldet haben. Der Perseus Fund "zockt" nicht, er hält seine Anteile um die dann den Meistbietenden später, teilweise erst nach Jahren, zu verkaufen. Ein jüngstes Beispiel ist ViroPharma http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/milliardenuebernahme-pharmakonzern-shire-will-viropharma-kaufen-a-932879.html Die Anteile gingen am 09.09.2013 an Shire aber sicherlich nicht über den direkten Aktienmarkt, sonder. am grünen Tisch mit einem Aufschlag.