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Manuel / 27.04.20 / 12:00

Sixt: Licht am Ende des Tunnels!

Der Zahlenreigen am deutschen Aktienmarkt nimmt Fahrt auf. Zu den Firmen, die bereits am Freitag ihre Zahlen vorlegten, gehört Sixt (WKN: 723132). Der Autovermieter reagiert auf die Krise mit sogenannten „Safe-Taxis“.

Sixt erzielte im ersten Quartal auf Basis vorläufiger Berechnungen ein Konzernergebnis vor Steuern (EBT) von -5 Millionen Euro nach 40 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz schrumpfte von 503 Millionen Euro auf 484 Millionen Euro.

Mit Safe-Taxis gegen Coronakrise 

Sixt zeigt, wie die von Regierungspolitikern oft zitierte „neue Normalität“ aussehen wird. Über die beliebte App Sixt ride bietet der Autovermieter als einer der ersten Anbieter in Deutschland die Möglichkeit, Taxis mit Infektionsschutz zu buchen. Dazu wurde in der App die Kategorie „Taxi mit Trennschutz“ eingerichtet. Jeder Kunde, der eine Taxi-Fahrt bucht, bekommt die Möglichkeit angezeigt. Bislang ist das Angebot, wie heute vermeldet, nur in 10 deutschen Städten verfügbar, zukünftig soll es auf mehr Ballungsräume erweitert werden.

Anzeichen dafür, dass Trendwende bevorsteht 

Bei Sixt mieten Leute auf Geschäftsreisen oder im Urlaub – beides in Corona-Zeiten keine (zwingende) Option. Das Business Model von Sixt zählt nicht zu den systemrelevanten Bereichen wie es beispielsweise das von Firmen aus dem Healthcare- oder Lebensmittel-Sektor oder infrastrukturkritischen Bereichen wie der Energieerzeugung tut.

Sixt-Angebote laufen dann gut, wenn die breite Masse gerne Geld für Autos ausgibt. Die „sehr starke Beeinträchtigung des Geschäftsverlaufs“ wird im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn belasten, bevor man im Laufe der zweiten Jahreshälfte eine sukzessive Normalisierung der Nachfrage erwartet, so Sixt am Freitag. Einbegriffen in der Konzernprognose ist das nicht zu vernachlässigende Auslandsgeschäft, das akkumuliert den größten Wachstumsbeitrag leistet.

Der Mobilitätssektor braucht Perspektive. Sixt sucht in der Krise aktiv nach Alternativen. Wenn es mit der Vermietung nicht klappt, dann mit Fahrdiensten. Die Firma besitzt als Größenanbieter ein äußerst konkurrenzfähiges Preis-/Leistungsverhältnis. Der Handel in Sixt-Aktien hat sich beruhigt. Wer risikoavers investieren will, sollte sicherheitshalber einen Rücksetzer unter 50 Euro abwarten.

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