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Meta-Aktie: Für Anleger eine Glaubensfrage

Rudolf Schneider / 24.01.23 / 10:30

Die Meta-Aktie (WKN: A1JWVX) gehörte 2022 zu den größten Verlierern im Tech-Bereich. Dies hing nicht nur mit rückläufigen Werbeeinnahmen zusammen, sondern auch mit den horrenden Investitionen zum Aufbau des Metaversums. Aktuell hat sie sich wieder etwas von ihrem Novembertief erholt und notiert bei rund 143,20 US$. Anleger stellen sich zunehmend die Frage, ob es sinnvoll ist, jetzt in diesen Bereich zu investieren.

Meta Plattform Inc., kurz Meta, ist aus dem Facebook-Konzern hervorgegangen. Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben von sozialen Plattformen, mittels derer sich Nutzer austauschen können. Nachdem die Werbeeinnahmen in diesem Geschäft rückläufig waren, wurde der Konzern in Meta umgewandelt. Neben den bisherigen Plattformen wie Facebook oder WhatsApp liegt der zukünftige Schwerpunkt im Aufbau des Metaversums. Der Hauptsitz des Konzerns befindet sich im Menlo Park in Kalifornien. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 323 Milliarden US$.

Was ist das Metaversum?

Das Metaverse ist eine digitale und interaktive Umgebung. Darin können User als Avatare arbeiten, spielen, sich treffen oder shoppen. Es handelt sich aber nicht um ein Paralleluniversum zur echten Welt. Experten sprechen auch davon, dass das Metaversum die Weiterentwicklung des Internets sei.

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Hohe Investitionen

Der kalifornische Konzern hat bereits hohe Milliardenbeträge in seine Reality Labs-Sparte investiert. Zukünftig sollen 20% der Gesamtinvestitionen in den Aufbau des Metaversums fließen.

Der CTO Andrew Bosworth kommentiert die Investitionen so:

Dieses Investitionsniveau ist unserer Meinung nach sinnvoll für ein Unternehmen, das sich verpflichtet hat, in einer der wettbewerbsintensivsten und innovativsten Branchen der Welt an der Spitze zu bleiben.

Weitere Tech-Giganten als Konkurrenten

Dem Metaversum wird eine große Zukunft vorausgesagt, und ähnlich wie das Internet können daraus große Erträge gezogen werden. Dieses Potenzial haben viele Tech-Giganten erkannt und investieren hohe Milliardenbeträge in den Aufbau des Metaversums.

So plant Microsoft mit seinem Kauf von Activision Blizzard den Einstieg in die Metavers-Welt. Der Gaming-Konzern biete das ideale Umfeld für dessen User. Chinesische Konzerne wie Tencent und Baidu sind im Aufbau dieser digitalen Welt ebenfalls vorn dabei.

Auch die Facebook-Mitbegründer, die Winkelvoss-Brüder, sind beim Aufbau des Metaverses aktiv. Allerdings verfolgen sie einen dezentralen Ansatz. Hier können die User gegen Zahlung eines Betrages einer Kryptowährung in die Metavers-Welt eintauchen.

Alles in allem zeigt sich, dass das Metaversum ein wichtiger Zukunftsmarkt sein wird. Noch steht der Aufbau am Anfang, die Entwicklung wird sich jedoch deutlich beschleunigen.

Was bedeutet die Neuausrichtung für die Meta-Aktie?

Hier gibt es keine klaren Meinungen. Viele halten die Investitionen seitens des Meta-Konzerns für vollkommen falsch. Ihr Argument ist, dass die derzeitigen Investitionen in keinem Verhältnis zu den Einnahmen stehen. Die Milliardenbeträge sollten besser in den Ausbau der bestehenden sozialen Plattformen fließen.

Es gibt aber auch Experten, die halten die hohen Investitionen des Konzerns für sinnvoll. Somit gehöre das Unternehmen zu den Pionieren und letztendlich auch zu den größten Gewinnern des Metaversums.

Letztlich ist es eine Glaubensfrage

Keiner kann heute abschätzen, ob der Konzern von Zuckerberg zu den Hauptprofiteuren gehören wird. Sollte es aber so sein, hätten sich die Milliardeninvestitionen gelohnt. Das Papier von Meta dürfte sich dann in ganz anderen Regionen bewegen.

Wer skeptisch gegenüber dem Metaversum und dem Vorhaben von Meta ist, sollte die Aktie meiden. Die Marschrichtung ist vorgegeben, die Investitionen werden erfolgen, auch wenn es ein Flop wird.

Meine persönliche Meinung ist, dass das Metaversum ein gigantischer Markt mit vielen Akteuren wird. Dass Meta hier groß investiert, dürfte sich langfristig auszahlen.

Das bisherige Geschäft mit Facebook ist stark rückläufig. Auch Instagram und WhatsApp haben heute schon große Rivalen. Ohne diese Zukunftsinvestitionen dürften die zukünftigen Probleme des Konzerns deutlich größer werden.

Wer investiert, sollte bedenken, dass die Realisierung des Metaversum noch einige Zeit benötigt. Während dieser Zeit dürfte es zu größeren Kursschwankungen kommen. Kurz- und mittelfristig sind für die Kursbildung die Geschäftszahlen maßgebend.

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Analysten sind kurzfristig positiv gestimmt

Zuletzt haben mehrere Analysten die kurzfristige Kursentwicklung positiv beurteilt, deren mittleres Kursziel liegt bei 156,20 US$. Am zuversichtlichsten ist Goldman Sachs mit einem Zielkurs von 165 US$.

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Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Meta Plattforms. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.

Zugehörige Kategorien: Technologie-Aktien
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