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/ 26.06.19 / 8:57

MagForce: CEO Ben Lipps investiert rund zwei Mio. Euro!

Wie das Berliner Medizintechnik-Unternehmen MagForce (WKN: A0HGQF) bereits gestern am frühen Abend vermeldete, hat man mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital unter Ausschluss des Bezugsrecht beschlossen und umgesetzt. Dabei wurden 1.176.472 neue Aktien zu einem Preis von 4,25 Euro platziert. Käufer waren zum Einen die M&G International Investments (705.883 Aktien) sowie zum Anderen CEO Ben Lipps (470.589 Aktien).

Dazu muss man wissen, dass der Amerikaner Ben Lipps von 1999 bis 2012 CEO des DAX-Konzerns Fresenius Medical Care (FMC) war und diesen zu einem absoluten Weltmarktführer formte. Insofern war es schon eine Riesenüberraschung, als er im Jahr 2013 die Führung der vergleichsweise kleinen MagForce übernahm. Umso positiver ist daher nun sein erneutes Bekenntnis zu "seinem" (neuen) Unternehmen zu bewerten.

Schließlich hat er mal eben Aktien im Gesamtwert von ca. zwei Mio. Euro gekauft. Kein Wunder, dass die Anleger an der Börse diese Nachricht zunächst erfreut zur Kenntnis nahmen, wenngleich die Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrecht sie leicht verwässert hat. Generell hielt und halte ich MagForce schon lange für ein spannendes Unternehmen. Allerdings sollten nur sehr spekulativ agierende Anleger die Aktie, die zurzeit immer noch in einem Abwärtstrend steckt, für ein Investment ins Auge fassen!

Früherer (erfolgreicher) CEO von Fresenius Medical Care (FMC) sowie aktueller CEO von MagForce, der Amerikaner Ben Lipps

Denn spannend hin oder her, die Fakten sprechen tendenziell eher gegen ein Investment. So hat MagForce zwar eine spannende Nano-Therapie entwickelt, dieser ist jedoch bisher der große Durchbruch am Markt leider verwehrt geblieben. Dementsprechend haben sich daher auch Umsatz und Gewinn in den letzten Jahren entwickelt. So schrumpfte der Jahresumsatz zuletzt in 2018 auf mickrige 70.000 Euro zusammen. Immerhin konnte dabei aber trotzdem erstmals ein Jahresüberschuss von 4,35 Mio. Euro ausgewiesen werden.

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