Kellogg, Nestlé und Co. – darum wird Beyond Meat scheitern!

von (sh)  /   16. Juli 2019, 21:46  /   unter Technologie-Aktien  /   23 Kommentare

Wer mich kennt, dürfte wissen, dass ich ein großer Freund des Neuen Marktes war und dessen Einstellung bedauere. Zum Glück gibt es aber die NASDAQ in den USA noch. Es versteht sich von selbst, dass ich auch hier ein großer Freund bin. Das kann aber trotzdem nicht darüber hinweg täuschen, dass manche Bewertungen an der NASDAQ inzwischen jenseits von gut und böse sind. Womit ich bei der Aktie von Beyond Meat (WKN: A2N7XQ) angekommen bin.

Zunächst einmal: Ich persönlich halte die aktuelle Panik um den Klimawandel für übertrieben. Solche vorübergehenden Modeerscheinungen gab es jedoch schon immer. So sollte in den 1980er Jahren noch der Wald sterben und in den 1990er Jahren befürchtete man eine bevorstehende neue Eiszeit. Zu all dem ist es nicht gekommen und wird es wohl auch nicht. Obwohl ich das Thema Klimawandel daher für eine typische Modeerscheinung halte, bin ich ein großer Anhänger von Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

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Unsere heutige Wirtschaft jedoch ist, besonders was die Massentierhaltung betrifft, alles andere als nachhaltig. Vielmehr kommt es durch Dinge wie den Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht schon heute zu großen Probleme wie bspw. die Immunität vieler Menschen gegen solche Antibiotika. Insofern kann ich das Geschäftsmodell von Beyond Meat sowie die Begeisterung vieler Investoren für das Unternehmen durchaus nachvollziehen. Wobei hier meines Erachtens auch einige Dinge in der Euphorie übersehen werden.

Lebensmitteltechniker designen „Fleisch aus Pflanzen“

Es beginnt schon damit, dass man sich die Frage stellen kann, warum Vegetarier bzw. Veganer überhaupt von Lebensmitteltechnikern designtes „Fleisch“ brauchen. Denn wer sich für den Verzicht auf Fleisch entschieden hat, sollte eben einfach darauf verzichten. Zumal das ständige Essen von „Fleisch aus Pflanzen“ am Ende sicherlich auch zu einer sehr einseitigen Ernährung führen kann. Kein Geringerer als Steve Jobs führte seine Krankheit, der er letztlich erlag, auf eine früher zu einseitige Ernährung (als Frutarier) zurück.

Würde die Menschheit zudem großflächig auf solchen Fleischersatz umschwenken, würde dies zudem wohl wieder zu gewissen Monokulturen führen. So benötigt Beyond Meat beispielsweise das Protein (Eiweiß) aus Erbsen, um seinen berühmten Burger zu designen. Man konnte sich erst vor wenigen Wochen in der Sendung „Stern TV“ ansehen, wie Chemiker (Lebensmitteltechniker) die angeblich so gesunden Burger quasi in Reagenzgläsern kreieren – und appetitlich sieht doch anders aus!

Fundamentale Bewertung von Beyond Meat ist exorbitant hoch

Doch lassen wir all diese Kritik einfach mal außen vor und schauen uns das Unternehmen Beyond Meat mal völlig unvoreingenommen an. Dann muss man zunächst einmal neidlos anerkennen, dass es den Amerikanern bisher wohl am besten gelungen ist möglichst fleischähnliche Produkte (neben Burgern gibt es inzwischen ja weitere Produkte wie Bratwürstchen) herzustellen. Darüber hinaus hat man damit wohl auch den richtigen Zeitpunkt getroffen, da aktuell eben das Thema Klimawandel und Klimaschutz „in“ ist und die Massentierhaltung deshalb in der Kritik steht.

Jetzt gibt es auch Würstchen aus Pflanzen von Beyond Meat…

Allerdings stelle ich mir trotzdem die Frage, ob man die Aktie des Unternehmens dann wirklich mit einer Market Cap. von sage und schreibe knapp 10,5 Mrd. US-Dollar belegen sollte. Zumal demgegenüber zuletzt nur ein Jahresumsatz von knapp 88 Mio. US-Dollar in den Büchern stand, wenngleich dieser im laufenden Geschäftsjahr 2019 auf über 210 Mio. US-Dollar wachsen soll. Selbst wenn ich hier mit 225 Mio. US-Dollar kalkulieren würde, was über den Prognosen von Analysten und Unternehmen selbst läge, käme ich hier auf ein absurdes KUV 2019e von ca. 46.

Anleger spielen zurzeit die beste aller Welten durch…

Okay, alleine von 2016 bis 2018 gelang es Beyond Meat den Jahresumsatz von knapp 16,2 Mio. auf zuletzt knapp 88 Mio. US-Dollar mehr als zu verfünffachen. Käme man 2019e auf einen Jahresumsatz von 210 Mio. US-Dollar, entspräche dies einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum seit 2016 von ca. +135%. Ferner operiert die Gesellschaft schon heute nahe am Break-Even, spätestens 2021e dürfte dieser erreicht sein. Nur muss man eben auch mal sehen, dass das Wachstum zuletzt auch deshalb so hoch war, weil die Ausgangsbasis noch klein war.

So ist es natürlich viel einfacher seinen Jahresumsatz innerhalb von drei Jahren von 16,2 Mio. auf rund 210 Mio. US-Dollar zu verdreizehnfachen als ihn von 210 Mio. US-Dollar auf ca. 2,73 Mrd. US-Dollar ebenfalls zu verdreizehnfachen. Mit anderen Worten: Die Umsatzwachstumsraten von ca. +135% p.a. werden sich bald deutlich abschwächen, was den ein oder anderen Anleger enttäuschen könnte. Darüber hinaus muss man dann auch noch sehen wie sich der Gewinn in Relation zum Umsatz entwickeln wird.

Massiver Konkurrenzdruck zu befürchten

Womit ich beim größten Problem angekommen bin. Denn natürlich haben etliche andere Unternehmen den Markt für Fleischersatz schon für sich entdeckt. Dazu zählen sowohl kleinere, regionale Firmen (in privater Hand) wie die „Rügenwalder Mühle“ als aber auch der ein oder andere international tätige und selbst börsennotierte Großkonzern. Ich nenne als Beispiele hierfür nur mal die Unternehmen Kellogg Co. und Nestlé.

So beliefert Nestlé bspw. schon die Fastfood-Kette McDonald’s mit ihrem vegetarischen Burger (Big Vegan TS) – und nicht etwa Beyond Meat. So gehört bspw. das US-Unternehmen Morningstar Farms durch die Übernahme von Worthington Foods im Jahr 1999 zu Kellogg. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber der eigenständigen Beyond Meat, denn natürlich kann und darf die Tochtergesellschaft Morningstar Farms auf die Ressourcen des Großkonzerns zurückgreifen.

Die Burger aus dem Hause Beyond Meat sehen nicht nur lecker aus, sondern sollen auch lecker schmecken.

Über kurz oder lang wird daher der Markt für „Fleisch aus Pflanzen“, der aktuell noch ein Wachstumsmarkt ist, unter einigen wenigen Unternehmen aufgeteilt werden. Sicherlich zu den Gewinnern werden dabei Kellogg Co. und Nestlé zählen. Ob jedoch auch Beyond Meat dazu zählen wird, bleibt noch abzuwarten. Denn auch wenn man dort zurzeit auf einer Welle der Euphorie reiten kann, muss man letzten Endes doch gegen die ganz Großen der Branche bestehen.

Fazit: Beyond Meat ist ein langfristiger Short-Kandidat!

Vor diesem Hintergrund halte ich die eben thematisierte extrem hohe fundamentale Bewertung der Aktie für völlig überzogen. Hier preisen derzeit Anleger mit viel Phantasie einen Siegeszug des Marktes für „Fleisch aus Pflanzen“ ebenso ein wie das Beyond Meat zu den großen Gewinnern zählt. Beides ist jedoch keineswegs sicher. So kann das Thema Klimawandel und damit verbundene Punkte wie die Massentierhaltung durchaus in einiger Zeit wieder aus dem Bewusstsein der Menschen verschwinden.

Aber selbst wenn nicht, muss sich Beyond Meat erst einmal gegen Großkonzerne wie Kellog Co. oder Nestlé durchsetzen. Das haben schon ganz andere, viel größere Konzerne versucht und sind am Ende gescheitert. Daher erachte ich die aktuelle Bewertung der Aktie für abstrus und würde den fundamental fairen Wert eher im Bereich von 30 bis 35 US-Dollar je Aktie (und damit einer Market Cap. im Bereich von rund zwei Milliarden US-Dollar ansetzen.

Gemäß keinem Geringeren als John Maynard Keynes können Märkte länger irrational bleiben als Anleger liquide. Daher halte ich es für schwierig die Aktie an dieser Stelle als Verkaufs- oder sogar Short-Kandidaten zu bezeichnen. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass die Phantasie der Anleger sie kurzfristig auch nochmal über 200 US-Dollar und mehr treibt. Auf längere Sicht jedoch erwarte ich hier jedoch ein Blutbad. Daher sollten investierte Anleger sehr vorsichtig sein!

23 Kommentare

  1. Nico 17. Juli 2019 08:08

    Was für ein herablassender und dämlicher Artikel. „Soll gut schmecken“. Ach, nicht mal probiert aber darüber urteilen. Vegetarier und Veganer sollen kein Fleischersatz essen, weil sie ja ursprünglich auf Fleisch verzichten wollen. Äh, ja nee ist klar. Ich bin Pescetarier (esse also ab und an Fisch), also kann ich einigermaßen aus Erfahrung sprechen. Es geht hierbei nicht darum jeden Tag ein Ersatzprodukt zu essen, weil ich etwas möchte, das nach Fleisch schmeckt. Ich möchte ein Ersatzprodukt konsumieren, WEIL ES MIR SCHMECKT. Warum isst man denn (zumindest meistens) etwas? Weil es einem schmeckt! Warum habe ich regelmäßig Mortadella Nachmache im Kühlschrank? Nein, nicht weil ich ein Ersatzprodukt konsumieren will und den Geschmack von Fleisch brauche. Sondern weil es mir schmeckt.

    Es tut mir leid, aber der Artikel klingt einfach nur Anti-Vegetarier/Vegan. Mal abgesehen von dieser unfassbar komisch-hippen Betrachtung des Klimawandels. Ist es jetzt en Vogue Anti-Klimawandel zu sein und diesen zu relativieren?

  2. peter dummkopf 17. Juli 2019 09:41

    unfassbar dämlicher artikel

  3. Du bist schon 1 dummer Typ 17. Juli 2019 10:23

    Schon im ersten Abschnitt wird der Klimawandel herunter gespielt und als Modeerscheinung betitelt. Und dann noch diese Argument ala Veganer dürfen nix essen was wie Fleisch schmeckt. Und das Zeug ist ja nur Chemie. Meine Güte auch deine Currywurst oder dein Dönerfleisch sind pure Chemie und haben mit Natur nix rein gar nix mehr zu tun. Außerdem kommst du ja früh zur Erkenntnis, dass die Großen da aufspringen. Das war vorher schon klar. Wird Beyond überleben? Ja, allein weil bei vielen Konsumenten ein immer stärkeres Misstrauen gegenüber Nestle und Co. entsteht

  4. Andy 17. Juli 2019 10:40

    Unglaublich bescheuerte Artikel, ich weiß gar nicht wo ich anfangen sollte. Dieser Redakteur sollte bitte über etwas schreiben wovon er Ahnung hat und nicht solche „Bild“ ähnlichen Artikel nur weil gerade jeder seinen Senf dazu gibt. Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten.

  5. Meeeh 17. Juli 2019 12:10

    An die verdammten Grassfresser die hier negativ kommentieren. Euren Veganerbirnen scheinen nicht aufzunehmen das es hier um die Unternehmensbewertung und Aktienentwicklung geht und nicht um das Produkt an sich!

  6. Jan 17. Juli 2019 12:14

    Ich weiß nicht, ob Veganer, die auf Nachhaltigkeit achten, unbedingt Produkte von Nestlé und Kellogg verzehren wollen. Ich will es zum Beispiel nicht. Beyond Meat hat noch nicht so viel Dreck am Stecken.

  7. (sh) 17. Juli 2019 14:16

    Hallo Jan,

    das möchte ich gar nicht bestreiten. Es kommt aber nicht auf Dich (Einzelfall), sondern auf die Masse an. Die Masse aber isst bspw. bei McDonald’s – und weiß vielleicht nicht mal, dass sie damit Burger von Nestlé verzehrt. Zudem muss man auch klar konstatieren, dass es Beyond Meat auch noch nicht so lange gibt. Wird das ein Großkonzern, wird man auch dort sicherlich Ansatzpunkte für Kritik finden. Ich habe das ja versucht im Artikel ein wenig darzulegen, in dem ich darauf verwiesen habe, dass wenn plötzlich alle Veganer werden, dies auch zu Monokulturen in der Landwirtschaft führen könnte. So braucht Beyond Meat für seinen Fleischersatz bspw. Erbsen. Man kann sich vorstellen wie viele Erbsen das pro Jahr werden, wenn die mal einen Jahresumsatz von 10 Mrd. US-Dollar und mehr erzielen werden.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Intention bei diesem Artikel war nicht Veganer zu „dissen“ etc, sondern auch mal sachliche Kritik zu üben. Da ich ein sehr liberal eingestellter Mensch bin, bin ich der Auffassung, dass jeder das essen sollte was er möchte. Wenn Sie persönlich sich vegan ernähren und Beyond Meat bevorzugen, habe ich das nicht zu kritisieren. Genauso wenig wie ich jemand anderen nicht dafür verurteile, wenn er gerne zu McDonald’s geht. Letztlich muss das jeder für sich entscheiden und mit den Konsequenzen leben.

    Liebe Grüße,

    Sascha

  8. (sh) 17. Juli 2019 14:18

    Hallo Meeeh,

    in der Tat zielt der Artikel auf die fundamentale Bewertung (Überbewertung) von Beyond Meat und nicht auf Kritik an vegetarischer oder veganer Lebensweise. Allerdings würde ich Sie bitten in Zukunft etwas freundlicher auf solche Tatsachen hinzuweisen. Jeder soll das essen, was er möchte.

    Gruß, Sascha

  9. (sh) 17. Juli 2019 14:24

    Hallo Andy,

    was für „Meeeh“ gilt, gilt auch für Sie. Man kann alles gerne sachlich ausdiskutieren, man muss dazu nicht gleich beleidigend werden. Es wäre mir als verantwortlichem Redakteur, sowie allen anderen hier, deutlich mehr damit gedient, wenn Sie sachliche Kritikpunkte äußern würden. Diesbezüglich habe ich von Ihnen leider genau gar nichts gelesen, weshalb ich leider auch nicht in eine Diskussion mit Ihnen einsteigen kann. Was genau ist denn falsch? Stimmt das KUV 2019e von rund 50 nicht? Halten Sie die Aktie für unterbewertet und warum? Damit könnte ich etwas anfangen. Mit dem, was Sie geschrieben haben, jedoch leider nicht.

    Wenn ich jetzt in Ihrem Stil antworten würde, müsste ich Ihren Kommentar so bezeichnen, wie Sie meinen Artikel bezeichnet haben. Dann würden Sie sich jedoch höchstwahrscheinlich persönlich angegriffen fühlen und sich erst Recht nicht auf eine sachliche Diskussion einlassen, weshalb ich mir das mal verkneife. In diesem Sinne erwarte ich Ihre sachlichen Argumente was in meinem Artikel denn genau falsch ist und verbleibe bis dahin

    mit besten Grüßen,

    Sascha

    PS: Sollte tatsächlich etwas sachlich falsch sein und Sie mir das auch belegen können, bin ich der letzte Mensch, der einen Fehler nicht eingestehen und diesen umgehend korrigieren würde.

  10. Veganerbirne 17. Juli 2019 14:25

    @Meeeh, es geht hier nicht um Unternehmensbewertung und Aktienentwicklung sonst hätte der Artikel nicht so unfassbar unsachlich begonnen. Bei so einem Thema will ich Zahlen und Fakten und nicht die Einschätzung eines peinlich unerfahrenen Redakteurs.

    Es müssen z.B. Produkte gemacht werden auf Pflanzlicher Basis welche auch zu anderen Produkten passt! Sonst schlägt der Markt für Burger Buns ab, BBQ Artikel welche Vegan sind gehen zurück usw. da hängt viel mehr dran. Sie müssen beachten das auch ihre Wurst, eigentlich nur Pampe ist. Versuchen sie doch mal dies auf den Grill zu legen, viel Spaß 🙂 oder ist die Wurst ein geschützter Begriff für tote Tierpampe in Haut?

    Der Artikel ist ein Anriss des NICHTS. Er sagt mir nichts außer das jemand sich schlecht über Pflanzliche Ernährung äußert. Vll. lag es bei Steve Jobs auch am krassen Stress :O

    Aber @MEEEH die Veganerbirne funktioniert meist besser als dein sich langsam an Demenz rangeführtes „totes Tier“ Hirn.

    Leider sehr schlecht verfasst und kommentiert @sharedeals ich würde über Dinge schreiben die halt haben.

  11. (sh) 17. Juli 2019 14:37

    Hallo Du bist schon 1 dummer Typ,

    Sie scheinen meinen Artikel leider auch nicht so ganz verstanden zu haben. Jeder soll das essen, was er möchte. Das wird in der Regel das sein, was ihm schmeckt. Ich habe übrigens nicht nur den derzeit „gehypten“ Klimawandel etwas relativiert (ich bin eben antizyklisch orientiert), sondern durchaus auch Probleme wie die Massentierhaltung angesprochen und teile die Kritik daran. Das scheinen Sie jedoch übersehen zu haben.

    Generell ist sharedeals.de aber auch keine Seite zum Austausch von Vegetariern und Veganern oder deren „Gegnern“, sondern eine Seite, bei der es um Aktien geht. In erster Linie zielt mein Artikel daher auch auf die Bewertung (m.E. Überbewertung) von Beyond Meat. Da scheine ich nicht ganz so falsch zu liegen, denn dazu schreiben Sie kein Wort.

    Ob die Verbraucher wirklich so genau hinschauen (bei McDonald’s kommt der vegane Burger aus dem Hause Nestlé, was glauben sie wie viele Menschen das wissen? Sie können sich auch gerne mal die Kursverläufe der beiden Aktien von McDonald’s und Nestlé anschauen, dort sehen Anleger anscheinend auch eine durchaus rosige Zukunft!), bleibt noch abzuwarten. Die Formulierung „scheitern“ in der Überschrift mag etwas provokant gewählt sein, denn grundsätzlich kann Beyond Meat durchaus überleben. Aber in die aktuelle Bewertung wird das Unternehmen wahrscheinlich in fünf Jahren noch nicht hinein gewachsen sein.

    Ich vergleiche das mit vielen Unternehmen des Neuen Marktes,nehmen wir Nemetschek. Deren Bewertung war zu Neuer Markt-Zeiten auch völlig absurd. Deshalb brach der Kurs zusammen mit dem Niedergang des Neuen Marktes ein. Im Laufe der Jahre hat man aber einen guten Job gemacht und heute wieder solche Bewertungen wie einst vor rund 20 Jahren erreicht. Wer dort natürlich zu sehr niedrigen Kursen gekauft hat, für den ist Nemetschek eine Erfolgsstory. Wer jedoch zu den absoluten Höchstkursen des Neuen Marktes gekauft hat, kann sich zwar auch über die Performance freuen, es ist aber keine solch gigantische Erfolgsstory.

    Zudem gab es am Neuen Markt auch EM.TV oder Intershop, die nie wieder so wirklich auf die Beine kamen. Eine Lehre des Neuen Marktes war auch, dass die Titel, die damals am höchsten gehandelt wurden, langfristig eher schlecht waren. Dagegen wollte seinerzeit kaum jemand eine Sartorius haben, die sich über die Jahre sensationell entwickelt hat. Wie dem auch sei, ich bleibe bei meiner sachlichen Einschätzung von Beyond Meat und halte die Aktie derzeit für völlig überbewertet, was über kurz oder lang korrigiert werden wird.

    In diesem Sinne verabschiede ich mich

    mit besten Grüßen,

    Sascha

  12. (sh) 17. Juli 2019 14:39

    Hallo Peter,

    das ist ein ziemlich nichtssagender Kommentar. Konkret würde ich behaupten das man ihn genau so bezeichnen könnten, wie Sie meinen Artikel bezeichnet haben.

    Gruß, Sascha

  13. (sh) 17. Juli 2019 14:42

    Hallo Nico,

    es tut mir leid, wenn Sie sich persönlich durch meinen Artikel angegriffen fühlen. Ich sehe es anders. Hipp scheint derzeit zu sein, dass man Vegetarier/Veganer ist. Wobei es sicherlich auch viele Leute (wie Sie) gibt, die das aus Überzeugung sind. Es soll aber jeder das essen, was er möchte und das ist in der Regel wirklich was ihm schmeckt.

    Generell soll es in meinem Artikel aber auch nicht um Essgewohnheiten gehen, sondern um die Aktie von Beyond Meat. Diese halte ich für (fundamental) überbewertet. Wie sehen Sie das? Das wäre eine spannende Diskussion für mich.

    Viele Grüße,

    Sascha

    PS: Es gibt ja nicht umsonst den Spruch, dass man über Geschmack nicht streiten sollte… 😉

  14. (sh) 17. Juli 2019 15:00

    Hallo Veganerbirne,

    ich fand den Ton von „Meeeh“ – wie geschrieben – auch nicht angemessen. Wer so in den Wald hinein ruft, provoziert natürlich entsprechende Reaktionen. Was ihre Äußerungen zu Wurst betrifft, kann ich diese ja noch nachvollziehen. Aber generell sind Sie auch nicht gerade ein Meister der Differenzierung. Denn es gibt ja nicht nur Wurst, sondern bspw. auch Steaks – und da ist dann nichts mehr mit toter Tierpampe. Wohingegen vegane Steaks, die derzeit in entsprechenden Labors kreiert werden, immer noch chemische Pflanzenpampe sind, um bei Ihrer Wortwahl zu bleiben. Bei „Stern TV“ wurde bspw. explizit erwähnt, dass in den veganen Produkten quasi Tapetenkleister als Kleber enthalten ist, was selbst Moderator Hallaschka kurz erschreckt hat.

    Generell möchte ich jedoch nicht diskutieren was Sie essen oder auch nicht, denn das bleibt Ihnen überlassen. Genauso wie ich esse was ich möchte. Beleidigen lassen muss ich mich dafür von Ihnen jedoch nicht. Wenn Sie sachlich diskutieren möchten, ob und warum Beyond Meat über- oder unterbewertet ist, gerne. Für alles andere stehe ich nicht zur Verfügung. Wobei meine generelle Einschätzung zu dem Thema ja in dem Artikel durchaus ein wenig durchschimmert, was aber nicht schlimm ist. Denn noch herrscht in Deutschland ja Meinungsfreiheit, nicht wahr?

    Viele Grüße,

    Sascha

    PS: Wer andere von seiner Meinung überzeugen möchte, sollte vielleicht anders vorgehen als die Diskutanten hier. Argumente jedenfalls scheinen nicht die Stärke derjenigen zu sein, die meinen Artikel schlecht finden. Schade eigentlich.

  15. Julia 17. Juli 2019 16:56

    Mal wieder ein Haufen gequirlter Sch…. Warum darf eigentlich jeder Vollidiot hier Berichte schreiben? Nicht ein sinniger Satz, Vorurteile ohne Ende, Dummgeschwafel. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem geistigen Dünnschiss!!

  16. (sh) 18. Juli 2019 08:08

    Hallo Julia,

    angesichts Ihrer überzeugenden Argumentation überdenke ich meinen Artikel jetzt natürlich nochmal. Nicht!!

    Übrigens darf hier nicht jeder Vollidiot Artikel schreiben – bei den Kommentaren zu Artikeln sieht das schon anders aus.

    Gruß, Sascha

  17. Sophie Winkelmann 18. Juli 2019 13:23

    Unfassbar schon der erste Satz zeugt von extremer Inkompetenz. Den Klimawandel als Modeerscheinung und Hype abzustempeln lässt schon auf Ignoranz und absolut kein Fachwissen schließen. Auch der Rest des „Artikels“ ist respektlos und zeigt wie wenig der Autor bereit ist sich mit dem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beschäftigen.

  18. Klimaforscher 18. Juli 2019 13:40

    Sehe nicht, dass der Klimawandel geleugnet wird. Selbstverständlich ist er derzeit eine mediale Modeerscheinung im Zuge eines künstlich erzeugten Hypes. Das Klima wandelt sich seit jeher. Spitzen wie die aktuelle erleben wir alle X Jahrzehnte nachweislich immer wieder. Dass wir uns fraglos ernsthaft dem Thema annehmen und Dinge klimagerecht entwickeln müssen, steht dabei außer Frage. Der Hype bleibt dennoch – und zwar gezielt und forciert aus – vermutlich nicht jedem bekannten – Gründen…

  19. (sh) 19. Juli 2019 00:36

    Hallo Frau Winkelmann,

    gehe ich Recht in der Annahme, dass Sie als Klimaforscherin aktiv sind und mir daher nun naturwissenschaftliche Beweise vorlegen werden? Denn anscheinend verfügen Sie ja über das entsprechende Fachwissen. Dann warte ich mal sehr gespannt. Ich würde allerdings viel Geld darauf wetten, dass da nichts mehr kommen wird. Mehr möchte ich dann zum Thema Kompetenz auch gar nicht mehr schreiben. Sie haben es nämlich nun in der Hand, dann zeigen Sie was Sie so können!!

    Gruß, Sascha

  20. (sh) 19. Juli 2019 00:37

    Hallo Klimaforscher,

    besser hätte ich es auch nicht formulieren können. 100%ige Zustimmung!!

    Viele Grüße,

    Sascha

  21. Julia M. 19. Juli 2019 09:39

    Lieber Sascha,

    da es nur um Aktien geht bzw. gehen sollte, würde ich die ersten Absätze zur Modeerscheinung Klimawandel, der unnachhaltigen Massentierhaltung und der Frage, warum ein Vegetarier oder Veganer überhaupt Fleisch braucht, komplett streichen. Sie klingen tatsächlich etwas provokant und es lassen sich allemals Korrelationen, aber keinesfalls Beweise für ihren Zusammenhang zum Aktienverlauf finden. Ferner täte es dem Artikel gut, die Formulierung „ich“ zu meiden, da der Eindruck entsteht, es würde sich einzig allein um Ihre subjektive Meinung handeln. Und – mit Verlaub – interessiert diese weniger als der objektiv zu betrachtende Aktienkurs.
    Viele Grüße,
    Julia

  22. Anton 19. Juli 2019 09:50

    Ich und vermutlich die meisten anderen Leser hier schätzen diese subjektiven Meinungen inkl. der Ich-Form.

    Allgemeines Bla Bla und „Objekt zu betrachtende Aktienkurse“ findet man woanders genug. Hier gibt es klare Standpunkte, mit denen man eben auch aneckt.

    Ich vermute Julia, Sophie & Co. finden auch Trump und AFD ganz furchtbar und meinen, die Moral gepachtet zu haben?

  23. (sh) 19. Juli 2019 18:49

    Liebste Julia,

    zunächst einmal darf ich Sie beruhigen. Natürlich handelt es sich da um meine Meinung und natürlich können Sie anderer Meinung sein. Das ist das Schöne an der Meinungsfreiheit. Besonders interessant wird so etwas übrigens, wenn man gegenseitig Argumente austauscht. Einen Artikel als „dämlich“ und den Autor als „Idiot“ zu bezeichnen mag auch eine Meinung sein, besonders produktiv ist so etwas jedoch nicht. Ich bin daher gerne bereit mit Ihnen und jedem anderen, der es möchte, sachlich über meine Ansichten zu diskutieren. Beleidigen lasse ich mich aber nicht.

    Wenn Sie meine Meinung jedoch nicht interessiert, was auch Ihr gutes Recht ist, frage ich mich, warum Sie der Meinung sind den Artikel kommentieren zu müssen? Das ergibt ja keinen wirklichen Sinn. Denken Sie vielleicht mal darüber nach. Bisher jedenfalls hat hier niemand wirkliche Argumente gegen meine Einschätzung gebracht.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein wundervolles Wochenende und verbleibe

    mit den besten Grüßen,

    Sascha

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