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Hochtief-Aktie: Schöne Überraschung für Anleger

Frank Giarra / 09.05.22 / 9:47

Anleger auf der Suche nach aussichtsreichen Titeln in einem von extremen Belastungsfaktoren dominierten Börsenumfeld könnten hier fündig werden: Der Baukonzern Hochtief (WKN: 607000) überrascht heute Morgen mit einem Gewinnsprung und einer bestätigten Prognose für das Gesamtjahr. Die Aktie hat seit Jahresbeginn -21% verloren, könnte aber bald zu einer Aufholjagd ansetzen.

Hochtief mit Sitz in Essen ist ein 1875 gegründeter deutscher Baukonzern, der allerdings mit einem Auslandsanteil von 95% zu den größten international ausgerichteten Baukonzernen zählt. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in Australien, Nordamerika und Europa. Zudem ist er mit 20% am weltweit führenden internationalen Mautstraßenbetreiber Abertis beteiligt.

Starke Ergebnisse im ersten Quartal

Das sind doch mal Nachrichten, die Aktionäre gerne hören: Wo andere Unternehmen dieser Tage mit weniger Umsätzen und Gewinnen sowie gekürzten Ausblicken aufwarten, liefert Hochtief genau das Gegenteil ab.

Die Essener glänzen mit einem um +23% auf 106 Millionen € gesteigerten Nominalgewinn gegenüber dem Vorjahr. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn legte um +19% auf 118 Millionen € zu. Der Umsatz kletterte in den ersten drei Monaten um 8,1 Prozent auf 5,33 Milliarden €.

Prall gefüllte Auftragsbücher

Noch wichtiger für Anteilseigner: Für das laufende Jahr peilt Hochtief weiterhin einen bereinigten Konzerngewinn von 475 bis 520 Millionen € an. Das wären 5 bis 15% mehr als im Vorjahr.

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Der SDAX-Konzern stützt sich dabei auf einen Auftragsbestand von 50,2 Milliarden €, das sind 2,6 Milliarden € oder 6% mehr seit März 2021. Der Anteil der Projekte mit niedrigerem Risiko sei in den vergangenen vier Jahren erheblich gestiegen auf aktuell über 80% des Auftragsbestands, teilt das Unternehmen mit.

CEO Marcelino Fernández Verdes zeigt sich entsprechend erfreut:

Hochtief hat im ersten Quartal 2022 trotz der erheblichen Herausforderungen zu Jahresbeginn gute Ergebnisse erzielt und konnte den Auftragsbestand weiter ausbauen.

Cimic-Übernahme vor dem Abschluss

Ein wesentliches Element der Konzernstrategie ist das aktive Ausloten strategischer Investitionsmöglichkeiten. Die Essener sind zuversichtlich, dass sie noch im laufenden Quartal Vollzug vermelden können bei der geplanten 100%-Übernahme der australischen Tochter Cimic.

Am 23. Februar hat Hochtief ein bedingungsloses und endgültiges außerbörsliches Übernahmeangebot für die 21,4% Streubesitzaktien von Cimic zu 22 AU$ je Aktie unterbreitet. Als Ergebnis des Übernahmeangebots besitzt Hochtief seit Anfang Mai bereits 96% der Cimic Group Limited. Der Zwangserwerb (Squeeze-out) der restlichen Anteile soll in Kürze abgeschlossen werden.

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Alles in allem trotzen die Essener damit vorerst den negativen Prognosen des ifo-Institutes für den Bausektor, das stark gestiegene Kosten und vor allem infolge von Zinserhöhungen teurer werdende Kredite als Belastungsfaktoren ausgemacht hatte.

Hochtief vermeldet aktuell eine Nettoverschuldung von 351 Millionen €, das sind 242 Millionen € mehr als im Vorjahr, wobei die Investition in Cimic-Aktien hier zu Buche schlägt. Für Anteilseigner besteht an dieser Stelle derzeit kein Grund zur Sorge, denn der Konzern beendete das Berichtsquartal mit einer starken Liquiditätsposition von 4,5 Milliarden €.

An schwächeren Tagen kann man einsammeln

Bei einer Markkapitalisierung von aktuell rund 4 Milliarden € und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 19 ist die Hochtief-Aktie zwar nicht gerade günstig. Und die Auszahlung der Dividende für 2021 von 1,91 € ist bereits erfolgt. Gleichwohl verharrt das Papier derzeit bei 57 € auf einem Niveau, bei dem man es angesichts der bestätigten Umsatz- und Gewinnprognosen für dieses Jahr an schwächeren Tagen durchaus einsammeln kann, wenn man sich die anderen Sektoren anschaut.

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