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Crash bei Lithium-Aktien: SQM, Albemarle & Co. dennoch kaufen?

Manuel / 02.06.22 / 7:44

Rohstoffanalysten von Goldman Sachs crashen die Euphorie im Lithiumsektor. Leidtragende sind Albemarle (WKN: 890167), SQM (WKN: 895007) oder auch Livent (WKN: A2N464). Die Euphorie war bis dato durch Preissteigerungen gut begründet. Aber bei 70.000 US$ Preisniveau je Tonne, das Elon Musk als „geisteskrank“ bezeichnet, hat die Industrie schon aus Klimaschutzgründen kein Blue-Sky-Potential. Nur einzelne Top-Picks – wie Albemarle – werden zu überzeugen wissen.

Von 60.000 auf 16.000 US$?

Wie im Sog ging es am Mittwoch für die Aktien der Top-5-Produzenten Albemarle (-8%), SQM (-5%) und Livent (-14%) abwärts.

In der neu erschienenen Studie von Goldman Sachs bescheinigen die Analysten dem Lithiummarkt ein Überangebots-Szenario ab 2023.

Zu viele Mineninvestitionen würden zu einer überproportionalen Angebotsausweitung führen, die dem Nachfragetrend weit voraus sei. Bloomberg zitiert die Studienautoren wie folgt:

Trotz des exponentiellen Nachfrageprofils sehen wir den Bullenmarkt für Batteriemetalle als vorläufig beendet an.

Der Tonnenpreis soll im Jahr 2023 auf 16.000 US$ fallen. Bei LCE-Produktionskosten (Betriebskosten) von 4.900 US$/Tonne wie bei Albemarles Silver-Peak-Projekt in Nevada kann man sich den Profit ausrechnen und vorstellen, was für ein Druck auf den Gewinnmargen lasten würde.

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Abwarten und Tee trinken

In Summe ist das kein besonders positiver Report, der allerdings von nun an eine erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber der Lithiumpreisentwicklung rechtfertigt.

Auffällig ist das Verkaufsvolumen bei den australischen Produzenten wie auch in den USA. Es scheint, als stutzten große Adressen ihr Portfolio erstmal zurecht, bevor ab 2025 beim Lithiumpreis nach Einschätzung der Goldman-Rohstoffanalysten der „Superzyklus der Batteriematerialien“ fortgesetzt werden wird.

Das ist beruhigend. Wer also an den Superzyklus glaubt, kann die Sektorleader kaufen.

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