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Commerzbank, Bitcoin & Co.: Das bringen die US-Inflationsdaten

Johann Werther / 12.01.23 / 15:47

Um 14.30 Uhr deutscher Zeit sind die neuen Daten des Consumer Price Index (CPI), also die amerikanischen Inflationsdaten, veröffentlicht worden. Doch was bedeutet das für die verschiedenen Sektoren oder auch Assets wie Bitcoin & Co?

Die Inflationsdaten sind seit mehr als einem Jahr ständiger Begleiter und Taktgeber der Börsenkurse. Besonders groß wiegt aktuell die Angst, dass die Zinsen weiter steigen könnten, wenn die Fed (amerikanische Notenbank) und EZB (europäische Notenbank) die Teuerungsrate nicht nachhaltig in den Griff bekommen.

Fed: 25 Basispunkte, aber wie lange?

Überraschenderweise lagen die Daten für die Inflation aber exakt im Rahmen der allgemeinen Konsensschätzungen. Damit stiegen die US-Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 6,5%. Entsprechend wird nun auch erwartet, dass es bei der Notenbanksitzung nur noch zu einer Zinsanhebung von 25 Basispunkten (statt vorher 50) kommt.

Allerdings ließ Fed-Mitglied Patrick T. Harker, welcher als Erster auf die veröffentlichten Daten reagierte, offen, ob es danach weitere Anhebungen geben werde oder nicht.

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Commerzbank, Bank of America & Co. feiern

Doch die Daten wurden mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen. Stark profitieren von dem aktuellen Szenario dürften die Bankaktien wie Commerzbank, Bank of America & Co.

Dadurch, dass eine moderatere Zinspolitik möglich ist, müssen sich die Geldhäuser weniger Sorgen um eine Rezession machen. Gleichzeitig können die Unternehmen aber noch immer auf leicht steigende Zinsen hoffen. Deswegen bleiben Bankaktien im aktuellen Umfeld weiter spannend und könnten sogar eine Outperformance erzielen.

Aber auch die margenengen Geschäfte wie der Handel dürfen aufatmen. Hier hatte es sehr große Befürchtungen gegeben, es könnte zu stärkerer Teuerung kommen und das weiter auf die Gewinne der Unternehmen drücken.

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Enttäuschung bei Immobilienaktien und Krypto

Weniger gut waren die Ergebnisse für jene, die deutlich niedrigere Zahlen erwartet hatten. Nach der starken Aufwärtsbewegung der letzten Tage schien der Markt bereits sehr niedrige Inflationsdaten unterhalb der Schätzungen eingepreist zu haben.

Doch das Treffen des Konsensus schadet vor allem den Immobilienaktien. Die stark verprügelten Werte wie Vonovia, TAG oder LEG haben in den vergangenen Handelstagen deutlich aufgewertet.

Dass die Zahlen jetzt „nur“ im Rahmen der Erwartungen waren, muss zwar nicht zwangsläufig Zinserhöhungen bedeuten, doch dürften die Kosten für neues Kapital längerfristig hoch bleiben.

Auch den Krypto-Sektor trifft diese Nachricht. Eigentlich hatte man hier schon auf eine erste Zinssenkung gegen Ende 2023 gehofft, was Fed-Chef Jerome Powell allerdings schon in der Vergangenheit stark verneint hatte.

Die nun gemäßigte Politik der Notenbanken sollte Bitcoin & Co. zwar nicht in den Abgrund reißen, wird aber auch den Run zu alten Höhen um einiges nach hinten verschieben.

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