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/ 14.01.19 / 9:02

Hypoport: Immobilienprimus mit Top-Zahlen

Die Geschäfte laufen prächtig: Wie der Immobilienfinanzierer Hypoport (WKN: 549336) heute bekannt gibt, wurde das Transaktionsvolumen auf der Finanzierungsplattform EUROPACE 2018 um 20 Prozent auf 57,9 Milliarden Euro ausgebaut (232 Millionen Euro pro Tag). Der Gesamtmarkt wuchs nur leicht (4 bis 5 Prozent). 

EUROPACE ist die größte deutsche Kreditplattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite - und sie ist digital. Hypoport profitiert mit seinem Zugpferd damit weiter von den Digitalisierungstendenzen. Die Aktie erholte sich in den vergangenen drei Handelswochen rasant von 140 auf 180 Euro. Die heutigen Zahlen werden von den Anlegern gut aufgenommen.

Immobilien sind gefragt - genauso wie die Hypoport-Plattform EUROPACE. Quelle: unsplash.com

Die Sorgenkinder fehlen

Laufen die Geschäfte auf Europace - eine Business-to-Business-Plattform - gut, ist das ein Indiz für eine gute Geschäftsentwicklung. Angebunden an EUROPACE sind unter anderem die Sparkassen, die ihre Geschäfte 2018 um deutliche 74% steigerten.

Hypoport-CEO und Großaktionär Ronald Slabke (hält knapp 35%) kommentiert die jüngste Entwicklung wie folgt:

An der Digitalisierung der Bankprozesse führt kein Weg mehr vorbei. Verbraucher erwarten auch in der Immobilienfinanzierung, beim Ratenkredit und bei der Zinsabsicherung über einen Bausparvertrag kurze Reaktionszeiten verbunden mit hoher Individualität und besten Preisen. EUROPACE ist hierfür die Lösung für die gesamte Industrie.

Für die ersten drei Quartale steht für Hypoport ein Umsatz von 192 Millionen Euro bei einem EBIT von 22,2 Millionen Euro, der Überschuss beläuft sich auf 16,9 Millionen Euro.

Langweiliges Segment, aber interessantes Unternehmen

Die Bewertung darf hier ruhig ein bisschen ausgedehnter ausfallen, verfügt Hypoport mit seiner Geldmaschine Europace über eine steigende Marktmacht und enorme Skalierungsmöglichkeiten. Dazu kommt das relativ neue Versicherungsgeschäft, das noch defizitär ist und durch Kosten belastet wird. Der Umsatz in diesem Segment verdoppelte sich in den ersten 9 Monaten 2018 auf 22 Millionen Euro, beim EBIT steht ein Verlust von 1,5 Millionen Euro.

Kurzfristig rechnet Hypoport mit einem für Immobilienfinanzierer wichtigen freundlichen Zinsumfeld, mittelfristig mit einer "schrittweisen Erhöhung" des Leitzinses.

Bisher war die 200-Euro-Marke für die Hypoport-Aktie auf längere Sicht unüberwindbar, ein nachhaltiges Überspringen dürfte bei entsprechender Gewinnentwicklung eine Frage der Zeit sein.

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