CureVac: Droht ein Desaster? Wir haben es gewusst!
„Hat die Regierung auf's falsche Pferd gesetzt?“, fragten wir schon letzte Woche. Wie aus einer vertraulichen Sitzung der Gesundheitsminister durchgesickert ist, erwartet die Europäische Arzneimittelagentur EMA eine Zulassung von "CVnCoV" nicht vor August. Darüber habe Bundesgesundheitsminister Jens Spahn seine Kollegen informiert.
Studie macht Probleme
Für CureVac und den deutschen Staat bedeutet diese Verzögerung einen Rückschlag. Zuletzt hatte das mRNA-Unternehmen eine Zulassung noch im Juni in Aussicht gestellt. Doch eine außereuropäische Phase-3-Studie macht offenbar Probleme und liefert bislang nicht genügend Daten, auf deren Basis eine Genehmigung erfolgen könnte. Im besten Fall liegt das schlicht daran, dass selbst in der Placebo-Gruppe nicht genügend Infektionsfälle auftreten.
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Aktie lieber tauschen
Die CureVac-Aktie, die gestern noch eine beeindruckende Kursrallye vollzog, taucht heute um -10% ab. Damit wird das Unternehmen immer noch mit mehr als 20 Milliarden US-Dollar Börsenwert bedacht. Wir haben eine weitaus attraktiveres mRNA-Investment für unsere Leser.
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Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens Translate Bio. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.