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Abivax-Aktie: Analysten erhöhen Prognosen – diese Woche Übernahmeknall?

Neues Top-Medikament im Anmarsch
Redaktion
Die Abivax-Aktie bleibt einer der spannendsten Biotech-Werte des Jahres. Nachdem Reuters zuletzt bestätigt hatte, dass der französische Wirkstoffentwickler mit mehreren Interessenten über eine mögliche Übernahme gesprochen haben soll, hat sich das fundamentale Bild in den vergangenen Tagen weiter aufgehellt. Gleich mehrere Investmentbanken hoben ihre Einschätzungen an oder bestätigten ihre positiven Bewertungen – ein wichtiges Signal für die laufende Neubewertung des Unternehmens.

Analysten werden deutlich optimistischer

Besonders aufmerksam verfolgt wurde zunäcsht das Upgrade von Jefferies. Die US-Investmentbank stufte die Aktie auf „Buy“ hoch und erhöhte zugleich das Kursziel deutlich von 108 auf 158 US$. Hintergrund sind die jüngsten zusätzlichen Sicherheitsdaten zum Immunmodulator Obefazimod, die nach Einschätzung der Analysten wesentliche Unsicherheiten ausgeräumt haben.

Ende letzter Woche legte Piper Sandler mit einem neuen Kursziel von 175 US$ nach: Das US-Institut hob in diesem Zuge auch die langfristigen Umsatzschätzungen für Obefazimod an. Für den US-Markt bei Colitis ulcerosa rechnen die Analysten nun im Jahr 2035 mit Erlösen von 4,2 Milliarden US-Dollar statt bislang 3,7 Milliarden US-Dollar. Trotz des starken Kursanstiegs sehen sie weiteres erhebliches Aufwärtspotenzial.

Bemerkenswert ist zudem, dass Piper Sandler in seiner Bewertung eine mögliche Übernahme ausdrücklich nicht berücksichtigt. Angesichts der von Reuters bestätigten Gespräche mit potenziellen Interessenten könnte in der Aktie damit weiterhin zusätzliche Fantasie stecken. Die Serie positiver Analystenkommentare stärkt jedenfalls die Verhandlungsposition von Abivax weiter.

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Vorstand signalisiert Stärke

Bemerkenswert ist dabei auch der Auftritt des Managements. Vorstandschef Marc de Garidel machte in einem Interview deutlich, dass sich Abivax nicht unter Verkaufsdruck befindet. Dank der starken Kapitalbasis und der positiven klinischen Entwicklung könne das Unternehmen selbstbewusst agieren. Genau diese Verhandlungsmacht dürfte sich bei möglichen Übernahmegesprächen als entscheidender Vorteil erweisen.

Für potenzielle Interessenten bedeutet dies allerdings auch, dass ein attraktives Angebot mit erheblichem Premium erforderlich sein dürfte. Sollte es zu einem Bieterwettbewerb kommen, winkt eine Preisspirale.

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Top-10-Blockbuster im Visier

Hinzu kommt die außergewöhnliche kommerzielle Perspektive. Vorstandsangaben zufolge trauen Investmentbanken Obefazimod inzwischen das Potenzial zu, sich zu einem der weltweit umsatzstärksten Medikamente zu entwickeln. Es ist sogar von der Einschätzung die Rede, wonach Obefazimod langfristig zu den zehn umsatzstärksten Medikamenten weltweit zählen könnte.

Gerade diese Perspektive dürfte das Interesse großer Pharmakonzerne weiter anfachen. Für strategische Käufer bietet sich die seltene Gelegenheit, sich einen potenziellen Milliarden-Blockbuster noch vor der Markteinführung zu sichern.

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Redaktion

Fazit

Die Abivax-Aktie ist bereits jetzt auch für unsere Mitglieder eine riesige Erfolgsstory. Nach den positiven Sicherheitsdaten folgt nun auch analystenseitig weiterer Rückenwind. Die Kombination aus steigenden Kurszielen, einer gestärkten Verhandlungsposition des Unternehmens und dem außergewöhnlichen Umsatzpotenzial von Obefazimod verbessert die Ausgangslage für mögliche Übernahmeverhandlungen nochmals erheblich. Sollte sich das von Reuters berichtete Interesse potenzieller Käufer konkretisieren, dürfte Abivax inzwischen mit deutlich besseren Karten am Verhandlungstisch sitzen als noch vor wenigen Wochen.

Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Abivax in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.